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Neuer Gastprofessor an der Fakultät für Informatik und Mathematik

Prof. Michael Haungs (Foto: privat)
Prof. Michael Haungs (Foto: privat)

[08|11|2016]

Prof. Dr. Michael Haungs von der Cal Poly lehrt unter neuen, attraktiven Rahmenbedingungen an der HM

Prof. Dr. Michael Haungs lehrt seit über 15 Jahren an der California Polytechnic State University in San Luis Obispo. Zeit für ein wenig Veränderung, befanden er und seine Familie – und so entschieden sie, für zwei Semester nach München zu kommen. Dank der strategischen Partnerschaft der Hochschule München mit der CalPoly unterrichtet Haungs nun seit Beginn des Wintersemesters Münchner Studierende an der Fakultät für Informatik und Mathematik. Viel Neues, aber für ihn „a great opportunity“ – und auch für die HM, denn Haungs ist der erste Gastprofessor, der für seinen Aufenthalt neue, attraktive Rahmenbedingungen genießt.

 

Haungs macht einen Austausch mit Prof. Dr. Gudrun Socher der HM, die nun ihrerseits als Gastprofessorin an der CalPoly tätig ist. Sein Steckenpferd ist Game Design, er bietet aber auch Seminare zu Betriebssystemen und zu Interactive Entertainment Engineering an – allesamt auf seiner Muttersprache. Mit Deutsch, so Haungs, kann er bislang „eine Maß Bier“ bestellen. Die Studierenden sind vorgewarnt: wer seine Kurse belegt, weiß, dass sie/er auf Englisch lernt.

 

Neue Leitlinie schafft attraktive Rahmenbedingungen

Dank der Anpassung der „Leitlinie für die Beschäftigung von internationalen GastwissenschaftlerInnen“ mussten sich Haungs und seine Familie keine Sorgen machen, dass der Austausch nicht finanzierbar sein würde. Größter Vorteil der neuen Richtlinie ist nämlich, dass sie eine neue Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen hat, so dass eine Gastprofessur als Vertragsart angeboten werden kann.

 

Die Gastprofessur berechtigt Lehrende, den Titel „GastprofessorIn“ zu tragen. Ein Berufungsverfahren ist nicht notwendig und die Vereinbarung von Teilzeitarbeit ist zulässig. Spannend daran, betont das International Office, seien die attraktiveren Rahmenbedingungen für künftige GastprofessorInnen, insbesondere die bessere Vergütung und die Möglichkeit zwei bis maximal vier Semester an der HM zu lehren. Dafür stellt die Fakultät, an der die/der GastprofessorIn tätig sein wird, eine nicht besetzte ProfessorInnenstelle bzw. Anteile einer nicht besetzten ProfessorInnenstelle zur Verfügung.

 

Über Möglichkeiten zu einem Austausch für ProfessorInnen informiert das International Office .

 

 

Sara Magdalena Schüller

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