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Neuer CAD-Plotter für den Bereich Papier und Verpackungstechnik

Frisch produzierte Faltschachtel auf der X20 Kongsberg (Foto: Sandra Solveig Sommerkamp)
Frisch produzierte Faltschachtel auf der X20 Kongsberg (Foto: Sandra Solveig Sommerkamp)

[31|05|2017]

Schutz für das Produkt und Umweltverträglichkeit – nur einige Merkmale von zeitgemäßen Verpackungen

 

Nur mit kräftiger Unterstützung der Bayerischen Papierverbände und dem Verband der Deutschen Wellpappenindustrie VDW konnte für die Studienrichtung Papier und Verpackungstechnik ein neuer CAD-Plotter in Betrieb genommen werden.

 

Verpackungen aus Wellpappe nehmen eine dominierende Rolle im Warenversand ein. Mehr als 2/3 aller Versandverpackungen in Deutschland werden heute aus diesem Material hergestellt. Bedingt durch starke Wachstumsraten im Internethandel und der steigenden Nachfrage an nachhaltig produzierten Packstoffen, wird dieser Anteil in Zukunft weiter wachsen. Neben Wellpappe ist auch Karton – sozusagen „dickes Papier“ – ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Faltschachteln.

 

Prof. Martin Angerhöfer (l.) und der Vizepräsident für Wirtschaft, Prof. Dr. Thomas Stumpp (r.), freuen sich über den Scheck der Bayerischen Papierverbände, den Stefan Motsch überreicht hat (Foto: Sandra Solveig Sommerkamp)
Prof. Martin Angerhöfer (l.) und der Vizepräsident für Wirtschaft, Prof. Dr. Thomas Stumpp (r.), freuen sich über den Scheck der Bayerischen Papierverbände, den Stefan Motsch überreicht hat (Foto: Sandra Solveig Sommerkamp)

 

Ausbildung an modernsten Geräten

Grund genug, um die Bachelor- und Master-Studierenden der Studienrichtung Verpackungstechnik an neuesten Geräten, die so auch in der Industrie eingesetzt werden, auszubilden. Das sieht auch Dr. Oliver Wolfrum , Geschäftsführer des VDW so: „Die Branche benötigt gut ausgebildete Nachwuchskräfte. Wenn diese dann schon die aktuellen Maschinen beherrschen, ist das ideal.“

 

Prof. Dr. Angerhöfer und Josef Lamprecht führten die neue X20 von Kongsberg vor und erläuterten, was die Studierenden in ihren Laborpraktika an der Musterschneideanlage lernen: das Verständnis für Anforderungen an Verpackungen, die Materialauswahl, das Zusammenwirken der Materialien und die Prozesse der Verpackungsherstellung. Oft werden die Geräte auch für Untersuchungen im Rahmen von Bachelor-, Masterarbeiten sowie für Projektarbeiten eingesetzt.

 

BU: Begutachten den ersten Ausschnitt: Angerhöfer, Wolfrum, Motsch, Stumpp (v. l. n. r.) (Foto: Sandra Solveig Sommerkamp)
BU: Begutachten den ersten Ausschnitt: Angerhöfer, Wolfrum, Motsch, Stumpp (v. l. n. r.) (Foto: Sandra Solveig Sommerkamp)

 

Da Faltschachteln einen wesentlichen Schwerpunkt der Lehre darstellen, produzierte der Plotter gleich zwei Schachteln, die Dr. Wolfrum und Stefan Motsch von den Bayerischen Papierverbänden problemlos zusammenbauen konnten.

 

Vorteile von Faltschachteln

Faltschachteln aus Karton oder Wellpappe erfüllen eine Vielzahl an Anforderungen, die heute an Verpackungen gestellt werden: Mehrfachfunktionalität, Stapelbarkeit, Schutz und Sicherheit für das Produkt, zielgruppengerechte Verpackungsgrößen und Umweltverträglichkeit. Zahlreiche Studien belegen nicht nur die Vorteile der Faltschachtel als Werkzeug der Markenkommunikation, sondern machen auch die Vorteile von Karton und Wellpappe gegenüber anderen Packstoffen deutlich.

 

 

Martin Angerhöfer / Christina Kaufmann

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