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Kleiner Roboter ganz groß: c-bot räumt alle Gegner aus dem Feld

In dem kleinen Krokodilgehäuse steckt mehr, als von außen zu sehen ist: der c-bot schob seine Gegner reihenweise vom Feld
In dem kleinen Krokodilgehäuse steckt mehr, als von außen zu sehen ist: der c-bot schob seine Gegner reihenweise vom Feld

[08|06|2017]

HM-Studierender gewinnt mit selbstgebautem Roboter auf Münchner DIY-Festival

 

Japanische Ringkunst mal anders: Keine 150 kg schweren Ringer, sondern maximal 1kg schwere Schrottroboter traten im Mai zum zweiten Mal auf der Hebocon in München gegeneinander an. Ziel: Spaß und Technik zu vereinen. Hanno Müller, Mechatronikstudent an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik der HM, räumte mit seinem c-bot alias Schnappi-Mobil oder Kroko-Mobil alle Gegner des Events buchstäblich aus dem Feld, bis sein als kleines grünes Krokodil getarnter Roboter als einziger übrig blieb.

 

Klein, aber: Oho!

Viele Stunden Arbeit stecken in dem kleinen Roboter, den Müller gemeinsam mit Studienkollegen und mit Unterstützung von Prof. Dr. Georg Eggers im c.lab , der offenen Werkstatt der Hochschule München, konstruierte. Voraussetzung für eine Teilnahme auf der Hebocon ist eine Größe des Roboters von maximal 50 x 50 cm, ein Gewicht von höchstens einem kg und vor allem: keine Waffensysteme. Roboter, die gegeneinander antreten, sollen sich durch Schubkraft und Wendigkeit vom Feld schieben oder umschubsen, ganz ähnlich wie beim japanischen Sumo-Ringen.

 

Auf der diesjährigen Make-Munich, Süddeutschlands größtem Do-it-yourself-Festival, konnte Hanno Müller mit seiner kleinen Konstruktion alle beeindrucken. Ein elektrischer Raupenantrieb aus einem zerbrochenen Spielzeug, ein vorne montiertes Holzbrett, eine aufgesägte Sichtlagerbox und ein alter Krokodilskopf aus einem ehemaligen Geschicklichkeitsspiel machen die ausgetüftelte Ingenieursarbeit von Müller und seinen Kommilitonen auch noch zu einem echten Hingucker.

 

Weitere Tüftel- und Konstruktionsarbeiten im c.lab der HM sind bereits in Planung, um einen würdigen Nachfolger des Schnappi-Mobils für das nächste Event startklar zu machen. Wer Lust hat, Teil eines Teams zu sein, das sich durch Ingenieurskunst an die Spitze der Roboterliga arbeitet: Die Anmeldung zu den Bachelorstudiengängen Physik und Mechatronik/Feinwerktechnik an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik läuft noch bis zum 15.07.2017 unter www.hm.edu/bewerbung .

 

Zum ausführlichen Bericht der Fakultät über den c-Bot

 

Valerie Stärk

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