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Die Tasche schon gepackt?

Eine der Taschen
Eine der Taschen

[08|02|2012]

Studierende der Fakultät für Design entwerfen ausgefallene Taschen für den Hochschulalltag

Sie begleiten jeden Studierenden täglich in die Hochschule, in die Bibliothek und danach in das Café – Taschen, die genügend Platz bietet für Bücher, Blöcke, Handys, den Laptop oder den kleinen Snack zwischendurch.

Dass die kleinen Alltagshelfer stylisch sein können, hat eine Gruppe Studierender der Fakultät für Design Anfang Februar bei der Präsentation ihrer Semesterarbeiten unter Beweis gestellt. Statt des grauen Jutetaschen-Einerlei entstanden im Seminar Design-Tooling ausgefallene Taschen, die sich sehen lassen können.

Das Konzept Design-Tooling
Design-Tooling ist ein neues Lehrformat für Studierende im ersten Studienjahr an der Fakultät für Design. Möglich gemacht wird es durch die Finanzierung im Rahmen des hochschulweiten Projektes "Für die Zukunft gerüstet" , das von 2011 bis 2016 aus Mitteln des Qualitätspaktes gefördert wird (BMBF).

Die fünf Studierendengruppen bekamen von ihrem Dozenten Tobias Glaser die Aufgabe, einen Kommunikationsträger für die Hochschule München zu entwerfen. Dass sich für einen Kommunikationsträger bestens eine Tasche anbietet, war schnell klar. In einem intensiven Workshop erarbeiteten die Teams dann den gesamten Entwicklungsprozess einer Tasche: Von der Analyse und Definitionsphase über Konzeption und Vorentwurf bis hin zur Ausarbeitung, Modellbau und Dokumentation.

„So eine komplexe Aufgabenstellung regt die Studierenden gleich zu Beginn ihres Studiums dazu an, die Wahl ihres Studienschwerpunktes, nämlich Foto-, Industrie- oder Kommunikationsdesign, zu reflektieren“, so Tobias Glaser. „Gleichzeitig werden sie durch die ganzheitliche Herangehensweise an solch eine Aufgabe für ihre berufliche Zukunft als Designer gerüstet.“


Die Taschen
Jedes der fünf Teams präsentierte eine oder mehrere Taschen. Die Gruppe war selbst erstaunt, wie viele unterschiedliche, sehr individuelle Designs dabei herausgekommen sind. Dabei haben die angehenden DesignerInnen nicht nur das Aussehen der Taschen gut durchdacht, sondern vor allem auch deren Funktionalität: So präsentierte eine Gruppe eine stark wasserabweisende Tasche, die nächste eine Tasche mit gepolsterter Innentasche und äußerst robusten Material und die nächste überzeugte durch ein raffiniertes Tragesystem.

 

Bildergalerie

Gerne würde Tobias Glaser zusammen mit einem Team engagierter Studierender eines der Modelle zu einer „echten Tasche für die Hochschule“ machen. Die Studierenden würden sie sicherlich gern tragen – egal ob Sozialwissenschaftlerin, BWLer, Designerin oder Maschinenbauer.

aw

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