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Nacht der Nachhaltigkeit

Aus alt mach neu - beim Upcycling-Workshop. Foto: Stephan Wolf
Aus alt mach neu - beim Upcycling-Workshop. Foto: Stephan Wolf

[26|06|2013]

Gemeinsam über die Zukunft von Mobilität und Energie nachdenken - drei Münchner Hochschulen waren dabei

Was macht Mobilität nachhaltig? Dieser und weiteren Fragen widmete sich die erste Nacht der Nachhaltigkeit, präsentiert von 15 Münchner Hochschulen und veranstaltet in Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Technische Universität (TUM) und der Hochschule München (HM).

 

Zu Beginn diskutierten Professoren und eine Doktorandin an der LMU die Frage, was Mobilität nachhaltig machen kann. Unter anderem ging es um die – noch geringe – Verbreitung von Elektroautos und nachhaltigen Radverkehr. Ein gemeinsamer Fußmarsch führte die TeilnehmerInnen weiter an die TUM, wo die Elektromobilität als Zukunft der Mobilität diskutiert wurde. Ella von der Heide präsentierte im Anschluss mobile Gärten in München.

 

Das Licht folgt der Bewegung. Foto: Stephan Wolf
Das Licht folgt der Bewegung. Foto: Stephan Wolf
Bühne frei für die Kreativität
An der Hochschule München erwartete die BesucherInnen ab 22 Uhr ein vielfältiges Kulturprogramm: Die Band KaPaSa und Uwe Kaa trat auf, in einer Fotoausstellung waren Bilder zu Nachhaltigkeit und Mobilität in München zu sehen und im Upcycling Workshop konnten Kreative aus Müll eigene Kunstwerke kreieren. Verschiedene Lichtinstallationen der Künstlerin Mariana Carranza luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

 

Highlight: Der Science Slam mit „minimalistischem Mobilitätskonzept“
„Ein Großteil von dem, was sich Wissenschaft nennt, ist nur die Rekapitulation bekannter Denkmuster“ – entgegen diesem Motto standen beim Science Slam neue Ideen im Mittelpunkt. Fünf TeilnehmerInnen stellten ihre Visionen für zukünftige Projekte vor. Der Applaus zeigte dann, wie gut sie ihre Sache gemeistert hatten.

 

Andreas Demler mit seinem minimalistischen Mobilitätskonzept
Andreas Demler mit seinem minimalistischen Mobilitätskonzept
Wahre Beifallsstürme erntete Andreas Demler (erster Platz ebenso wie Eva Hys) für sein „minimalistisches Mobilitätskonzept“ in Form eines Surfbretts aus Holz ohne giftigen Kern aus Polyurethan und eines Low-Budget-Skateboards. „Ich bin dafür, einfach mal etwas selbst herzustellen – zurück zur Einfachheit“, erklärte Demler. In seinem Slam plädierte er für eine Vier-Tage-Woche, um Zeit zum Schaffen und Kreieren zu haben, und schlug vor, handwerkliche Tätigkeit als aktives Element in die Bildung einzubeziehen.

 

kl

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