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(02/14) "Vertrauen schaffen, Regeln einhalten"

[04|02|2014]

Wirtschaftskriminalität vorbeugen: Denkanstöße und Handlungsempfehlungen beim Münchner Compliance Tag am 13. Februar 2014

Egal ob Vergünstigungen für die Wies’n oder eine kräftige Finanzspritze: Wer Geschenke annimmt und den Gönner im Gegenzug bevorzugt behandelt, macht sich in den meisten Fällen strafbar. Um Licht in die Grauzone Wirtschaftskriminalität zu bringen, lädt die Fakultät für Betriebswirtschaft an der Hochschule München zum Münchner Compliance Tag 2014 ein. „Betrug, Korruption, Datenklau – Prävention gemeinsam gestalten“ – diese aktuellen Themen diskutieren VertreterInnen der Hochschule, des Polizeipräsidiums München sowie GastreferentInnen von Transparency International und der Staatsanwaltschaft München am 13. Februar 2014.

 

Der Begriff „Compliance“ bedeutet die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und unternehmensinterner Richtlinien. Mit der Veranstaltung wollen die Studierenden des Schwerpunktes „Human Resource Management“ und das Polizeipräsidium München insbesondere bei der jungen Generation die Sensibilität gegenüber dem Thema Prävention von Wirtschaftskriminalität schärfen. Unter Leitung von Prof. Dr. Claudia Eckstaller und Sarah Pamperrien führten die Studierenden Untersuchungen zu unterschiedlichen Themenaspekten des Compliance-Managements durch. Ihre Ergebnisse präsentieren sie während der Veranstaltung im Wechselspiel mit renommierten ExpertInnen, unter anderem von Transparency International Deutschland e.V. sowie der Staatsanwaltschaft München und PricewaterhouseCoopers. Auf Seiten des Polizeipräsidiums München leitet Gerhard Sailer, Erster Kriminalhauptkommissar und Leiter des Kommissariats „Korruption“, die Konferenz.

 

„Korruption im beruflichen Alltag – Wenn die Polizei ermittelt“
Im Fokus steht die besondere zukunftsorientierte Compliance-Wahrnehmung der jungen Generation. Der Film „Korruption im beruflichen Alltag – Wenn die Polizei ermittelt“, den Studierende mit der Medienexpertin Cornelia Mahr produziert haben, gibt Einblicke in die tägliche Arbeit der Ermittlungsbeamten bei den Kommissariaten für Wirtschaftskriminalität und Korruption des Polizeipräsidiums München. Durch eine Sensitivitätsstudie unter Studierenden erfahren die TeilnehmerInnen, wie ausgeprägt das Verständnis von Compliance unter Nachwuchsführungskräften verbreitet ist und wie Compliance-Anforderungen an zukünftige Arbeitgeber aussehen.

 

Compliance in jedem Teil der Welt unterschiedlich
Im Vortrag „Eine Welt, viele Länder" beschreibt die Projektgruppe den interkulturellen Bezug von Compliance und zeigt, welchen Einfluss kulturelle Unterschiede auf die Wahrnehmung von Verstößen gegen Richtlinien haben. In ihrem Beitrag verdeutlichen die Studierenden, dass „Compliance“ in jedem Teil der Welt anders gelebt wird und welche Handlungsempfehlungen daraus für internationale Geschäftsbeziehungen entstehen. Wie man „Erfolgreich mit guten Compliance-Maßstäben“ arbeitet und welche Best practice-Beispiele es gibt, stellt eine weitere Studierendengruppe vor. Ein von den Studierenden entwickelter Compliance-Leitfaden wird allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

 

Weitere Informationen

 

Zeit: Donnerstag, 13. Februar 2014, 13.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule München, Campus Pasing, Am Stadtpark 20, 81243 München

 

Pressemitteilung 02/14

 

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