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Über 200 Firmen im Roten Würfel

[06|11|2016]

HOKO – auch dieses Jahr wieder großer Andrang

Über 200 Unternehmen und unzählige Studierende nahmen an der Hochschulkontaktmesse (HOKO) der HM Teil. „Unsere Studierenden sind nicht bloße Konsumenten von Veranstaltungen, denn sie wollen mitgestalten“, sagte Präsident Prof. Dr. Martin Leitner über das studentische Veranstaltungsteam. Denn: Die HOKO wird komplett von Studierenden organisiert, die fast ausschließlich der Fakultät für Wirtschaftsingenieurswesen angehören. Viele Mitglieder der Fakultät arbeiteten bis zu ein Jahr lang an diesem Projekt.

 

Große und kleine Unternehmen konnten Anfang November direkt im Foyer des Gebäudes mit dem Roten Würfel – dem „Wahrzeichen“ der Hochschule – kontaktiert werden. „Die Hemmschwelle ist hier niedrig und man kann jeden einfach ansprechen“, meint Monika Kohlmann von Bourns, einem Hersteller von Sensoren im Automotive-Bereich. Das Unternehmen habe durch die HOKO an Bekanntheit gewonnen. Aber auch Größen wie BOSCH, Intel und Lidl sind jedes Jahr vor Ort.

 

„Studierende, die auf der Suche nach einem konkreten Job sind, erkennt man meist schon an der seriösen Kleidung“, erklärt Kohlmann. Dies bestätigt eine Studentin in Hosenanzug am Stand. „Ich suche nach einer Masterarbeit und verteile hier an ausgesuchte Unternehmen meinen Lebenslauf. Auf der HOKO war ich auch letztes Jahr schon. Ich glaube aber, ohne sich vorzubereiten, erreicht man nicht so viel.“

 

Unternehmen bieten Informationen im persönlichen Gespräch (Foto: Fabian Sommer)
Unternehmen bieten Informationen im persönlichen Gespräch (Foto: Fabian Sommer)

Manches Unternehmen versucht, mit besonderen Methoden auf sich aufmerksam zu machen: InfraServ, der Betreiber eines Chemieparks, berichtet über die Problematik, BewerberInnen das Konzept der Firma nur mit Worten zu erklären. Deshalb konnten Interessierte am Stand eine Virtual Reality Brille aufsetzen und in einem kurzen Film in einer Führung das Werksgelände erleben, inklusive eines Blicks von einem hohen Turm. So schnell kommt man virtuell von München nach Gendorf. Persönlich jedoch natürlich auch. Ausgehend von den Gesprächen auf der HOKO werden laut den Unternehmen viele Werkstudierendenjobs und Praktika vergeben.

 

Vor fast zwanzig Jahren gab es die erste HOKO, ebenfalls organisiert von Studierenden. An der diesjährigen Hochschulkontaktmesse schraubte das 20-köpfige Kernteam zehn Monate lang, bei der Umsetzung leisteten außerdem über 200 ehrenamtliche HelferInnen wertvolle Unterstützung. Der studentische Einsatz hat sich gelohnt: Auf der Messe herrschte eine lockere aber dennoch geschäftige Atmosphäre, welche zu vielen, hoffentlich fruchtbaren Erstgesprächen führte.

 

 

Cathrin Cailliau

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