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Fliegt das?

Niclas Purger und Fabian Meilinger (v.l.) testen, wie viele Ballons es zum Fliegen braucht. Foto: Cathrin Cailliau
Niclas Purger und Fabian Meilinger (v.l.) testen, wie viele Ballons es zum Fliegen braucht. Foto: Cathrin Cailliau

[31|01|2017]

Niclas Purger und Fabian Meilinger (v.l.) testen, wie viele Ballons es zum Fliegen braucht. Foto: Cathrin Cailliau

 

„Fliegt das?“ – mit dieser Frage starteten Fabian Meilinger und Niclas Purger von der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik ihre KinderUni -Vorlesung zum Thema „Wie kann man fliegen?“. An der Wand tauchten verschiedene Dinge auf: Ein Stein, ein Vogel, ein Flugzeug, ein Satellit – und schließlich das von Luftballons getragene Haus aus dem Animationsfilm "Oben".

 

Besonders bei dem Haus mit Heliumballons waren sich die Schülerinnen und Schüler nicht einig. Um der Sache auf den Grund zu gehen, hatten Meilinger und Purger Experimente vorbereitet. Fliegen Ballons überhaupt, nur mit Luft gefüllt? Nein. Aber schon, wenn sie mit Helium gefüllt sind. Und wenn man nun an einen Heliumballon ein kleines Styroporhaus hängt? Fünf Heliumballons brauchte es letztendlich, um das 20 g schwere Haus zum Fliegen zu bringen. Es funktioniert also – aber für ein echtes (Holz-)Haus bräuchte man Millionen von Ballons. Schade, fanden die Kinder.

 

Besonders bei dem Haus mit Heliumballons waren sich die Schülerinnen und Schüler nicht einig. Um der Sache auf den Grund zu gehen, hatten Meilinger und Purger Experimente vorbereitet. Fliegen Ballons überhaupt, nur mit Luft gefüllt? Nein. Aber schon, wenn sie mit Helium gefüllt sind. Und wenn man nun an einen Heliumballon ein kleines Styroporhaus hängt? Fünf Heliumballons brauchte es letztendlich, um das 20 g schwere Haus zum Fliegen zu bringen. Es funktioniert also – aber für ein echtes (Holz-)Haus bräuchte man Millionen von Ballons. Schade, fanden die Kinder.

 

Wie moderne Flügel funktionieren

Außerdem zeigten Meilinger und Purger, wie ein Flugzeugflügel mit seiner Form den Luftstrom so teilt, dass das Flugzeug durch kleine Druckunterschiede in der Luft bleibt. Ganz leicht war dann erklärt, wie aus vier solchen Flügeln ein Hubschrauber-Rotorblatt entsteht. Und die Kinder erfuhren auch, wozu eigentlich die kleineren Flügel oder Rotoren am Heck dienen: Nämlich dazu, das Fluggerät am Umkippen oder Kreiseln zu hindern und es stabil zu halten.

 

Geklärt wurden in der Vorlesung auch viele andere wichtige Fragen: Zum Beispiel wer als erstes geflogen ist (die Gebrüder Montgolfier mit einem Heißluftballon im Jahr 1783) und wie viel Luft eigentlich wiegt (1,2 kg pro Kubikmeter). Zum Schluss kamen die Fragen der Kinder. Unter anderem wollten sie wissen, ob man rückwärts fliegen kann, wofür die „Klappen“ an den Flugzeugflügeln gut sind und wie eigentlich Segelflugzeuge in die Luft kommen. Besonders das Fliegen mit Heliumballons spukte vielen noch durch die Köpfe – bestimmt auch auf dem Heimweg nach der Vorlesung.

 

 

Claudia Köpfer

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