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CAREER Center stellt nachhaltige Unternehmen vor

STUDENT meets BUSINESS 24.04.13
STUDENT meets BUSINESS 24.04.13

[25|04|2013]

Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen (Rat für nachhaltige Entwicklung).

 

Der STUDENT meets BUSINESS Abend präsentierte Unternehmen, die durch Ihre Unternehmens- oder Produktstrategie den Nachhaltigkeitsgedanken ausdrücklich fördern. Auf dem Weg in einen möglichst nachhaltigen Job unterstützt die Hochschule München Studierende durch das Zertifikat ETHIKUM. Dieses sowie Berufseinstiegswege in nachhaltige Unternehmen wurden ebenfalls vorgestellt.

 

Prof. Dr. Angela Poech berichtete als Initiatorin und Organisatorin des ETHIKUM von den großen Chancen dieser Zusatzqualifikation. Ein Fachstudium plus einer freiwilligen, studienbegleitenden Ausbildung in Nachhaltigkeit und Ethik öffnet den Zugang in Arbeitsbereiche des Corporate Social Responsibility (CSR) sowie zu nachhaltig agierenden Arbeitgebern (www.hm.edu/zertifikat-ethikum ).

 

Natascha Frimor, Referentin CSR der Giesecke & Devrient GmbH, stellte Familienunternehmen als idealen Nährboden für den Nachhaltigkeitsgedanken dar (www.gi-de.com ). Damit ein Unternehmen durch Nachhaltigkeit überzeugt, muss CSR nahe am Kerngeschäft verankert und damit Treiber in der Wertschöpfungskette sein.

“We are not asking corporations to do something different from their normal business, we are asking them to do their normal business differently.“ (Kofi Annan, Mitbegründer des UN Global Compact)

 

Maya Schürle, Consultant Corporate Responsibility der Munich Re erklärte die Einbindung der Corporate Responsibility (CR) in einen internationalen, DAX notierten Konzern. Als messbare Größe sind z. B. „Socially Responsible Investments (SRI) funds“ relevant, sie werden von Sustainability Rating Agenturen erfasst und international verglichen. Um aber als internationaler Konzern wirklich Nachhaltigkeit strategisch zu verankern, ist die Anbindung an internationale Deklarationen bzw. Organisationen wie z. B. den UN Global Compact wichtig sowie die organisatorische Aufhängung an die Konzernentwicklung sowie den CEO (www.munichre.com/corporate-responsibility ).

 

Als Beraterin für Architekten stellte Dorina Peetz das Familienunternehmen SGL CARBON SE vor. Der weltweit führende Hersteller von Carbon- und Graphitprodukten arbeitet international, ist MDAX notiert und steht für innovative Produktlösungen, die nachhaltig zur Senkung von Energiekosten beitragen (z. B. Klimadecken) bzw. im Bereich der regenerativen Energien eingesetzt werden können. Hier ergeben sich spannende Berufschancen für HochschulabsolventInnen in Forschung und Entwicklung (www.sglgroup.com ).

 

Carsten Schmitz, Regionalleiter der GLS Bank in München stellte das 40jährige Genossenschaftskonzept der „Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“ vor. In der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt werden die Geldeinlagen nur nach entsprechenden Grundsätzen investiert, die Kreditvergabe erfolgt nur an die Branchen Energie, Ernährung, Wohnen, Bildung und Gesundheit. Den Kundinnen und Kunden eröffnet die transparent handelnde GLS Bank die Möglichkeit für einen bewussten und sinnvollen Umgang mit Geld – mit dreifachem Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch (www.gls.de ).

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