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Der Bachelorstudiengang Geoinformatik und Satellitenpositionierung ist modular aufgebaut. Die Regelstudienzeit umfasst sieben Studiensemester einschließlich eines Praxissemesters und der Bachelorarbeit. Wahlpflichtfächer ermöglichen eine individuelle Schwerpunktwahl. Das Bachelorstudium bildet die Basis für eine Weiterqualifizierung in einem Masterstudium.
1. und 2. Semester: Grund- und Orientierungsstudium
Das Grund- und Orientierungsstudium umfasst zwei theoretische Studiensemester. Den Schwerpunkt dieses Studienabschnitts bilden neben den mathematischen und physikalischen Grundlagen die fachlichen Grundlagen aus den Bereichen angewandte Geodäsie (Vermessung) und Informatik.
Vor- und Grundpraktikum:
Das Bachelorstudium setzt ein 8-wöchiges Vorpraktikum voraus, das auf Antrag ganz oder in Teilen während des Studiums nachgeholt werden kann. Weiter ist ein 4-wöchiges Grundpraktikum vorgesehen, das in der vorlesungsfreien Zeit bis zum Beginn des sechsten Studiensemesters abzuleisten ist. Einschlägige praktische berufliche Tätigkeiten werden dabei angerechnet. Details (pdf)
3. bis 7. Semester: Hauptstudium
Das Hauptstudium besteht aus weiteren drei theoretischen und einem praktischen Studiensemester.
Im theoretischen Teil des Hauptstudiums dienen das 3., 4., 6. und 7. Semester der Erweiterung und Vertiefung der fachlichen Kenntnisse. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass das ganze Spektrum des Berufsfeldes Geoinformatik und Satellitenpositionierung angemessen abgedeckt wird.
6. Praxissemester
Im Praxissemester (6. Semester) sollen die Studierenden an ihrer Praxisstelle bereits ingenieurnahe Tätigkeiten ausführen. Dazu sind neben den fachlichen Kenntnissen auch eigenverantwortliches Arbeiten, Teamfähigkeit und soziale Kompetenz gefordert. Die praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen umfassen ein Praxisseminar sowie ein Projekt Geodäsie und GIS.
7. Vertiefungssemester: Wahlpflichtfächer und Bachelorarbeit
Im 7. Semester werden verschiedene Teilmodule angeboten, die unterschiedliche Kompetenzfelder betreffen. Damit sollen u. a. fächerübergreifende Zusammenhänge erfahrbar gemacht werden. Die übrige Zeit des Abschluss-Semesters steht für die Anfertigung der Bachelorarbeit zur Verfügung. Mit ihr sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, ein Problem aus ihrem Studiengang selbständig und praxisnah zu bearbeiten.
Internationalisierung / Spezialisierung
Das 6. und 7. Semester, also das Praxissemester, die Wahlpflichtmodule und auch die Bachelorarbeit können ganz oder in Teilen auch an anderen Hochschulen, z.B. in Kooperation mit einer unserer internationalen Partnerhochschulen, abgelegt werden.
Diese Studienphasen können auch dazu genutzt werden, sich beispielsweise auf ein spezielles Masterstudium oder ggf. für den Einsatz im Vermessungs- und Fortführungsdienst bzw. bei Vermessungsbüros vorzubereiten. |