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Die Nachrichten im Oktober 2007
in der Übersicht:

>> 3-D-Modell der Hochschule München für Google Earth
>> NanoDay – Wozu Nano?
>> „Werte machen stark“ - Vorstellung des Projekts Schule – Hochschule
>> Nobelpreis für Oberflächenchemie – Anwendung im S3-Labor
>> Hochschule München bei den Münchner Wissenschaftstagen
>> Einstieg Abi – Hochschule München präsentiert sich mit neuem „Outfit“
>> K6 – Lounge und Snackbar
>> Gegenbesuch - Delegation aus Vietnam an der Hochschule München
>> Hightech trifft Antike - Münchner Wissenschaftstage
>> Bildung und Erziehung im Kindesalter - neuer Studiengang gestartet
>> Competence Center für Produkt- und Organisationsentwicklung - Zusammenarbeit mit Eurocopter
>> Kooperation der Hochschule München und der Hanns-Seidel-Stiftung
>> Stark in Sachen Weiterbildung: Bayerische Akademie für Management und Technik und Hochschule München
>> Neue Gremien an der Hochschule München
>> Produktivitätsoptimierung - MTM Kurs an der Hochschule München
>> Master Wirtschaftsingenieurwesen - Start-UP-Seminar in Steinberg am Rofan
>> Hochschulforum zur wissenschaftlichen Qualifizierung der Gesundheitsberufe
>> Fortbildung zur Internationalisierung der Rechnungslegung
>> Begrüßung der Erstsemester im Deutschen Theater
>> Hochschule München präsentiert neues Corporate Design


 
Nachrichten 2007
01/200702/200703/200704/200705/200706/2007
07/200708/200709/200710/200711/200712/2007
 
Nachrichten 2008
01/200802/200803/200804/200805/200806/2008
07/200808/200809/200810/200811/2008


Virtueller Hochschulbesuch
3-D-Modell der Hochschule München für Google Earth

3-D Standorte auf Google Earth
3-D Standorte auf Google Earth

Auf www.hm.edu sind unter dem Button „Standorte“ die Gebäude der Hochschule München in 3-D abrufbar. Lädt man sich dort die Dateien herunter, wächst beim nächsten Anflug auf die Hochschule über Google Earth das dreidimensionale Gebäudemodell aus den Straßenschluchten Münchens.

Mit diesem Angebot können sich vor allem StudienanfängerInnen vorab auf dem Hochschulcampus orientieren aber auch alle anderen Interessierten, die die Hochschule München einmal virtuell erkunden möchten, sind zu einem Spaziergang eingeladen.

Neben der dreidimensionalen Darstellung können Informationen zu den einzelnen Gebäuden sowie den dazugehörigen Einrichtungen und Studiengängen durch Anklicken der roten Icons – übrigens das neue Logo der Hochschule München – abgerufen werden.

Den Nutzerinnen und Nutzern stehen zwei Versionen zur Auswahl. Eine hochauflösende, 60 MB schwere Version mit den Originalansichten der Gebäude der Hochschule München und eine abstraktere Version in Hochschul-Rot mit nur 830 KB. Diese Variante ist für die besonders schnelle Anzeige bzw. für PCs der älteren Generation geeignet.

Die lage- und dimensionsgerechte Modellierung aller Standorte der Hochschule München sowie die Aufbereitung für die Darstellung in Google Earth wurde in einer von Prof. Dr. Reiner Buzin initiierten Projektarbeit durch das „Team SEGIN“ – Absolventen und Studierende des Studiengangs Kartographie und Geomedientechnik – ausgeführt.

Das Team SEGIN besteht aus den Absolventen Dominik Ertl, Rainer Knab, Hendrik Loch und Peter Neumann sowie der Diplomandin Manuela Schmidt der Fakultät für Geoinformation. Mit dieser Arbeit zeigt das Team eine starke Verbundenheit mit der Hochschule über den Studienabschluss hinaus, denn die vier Diplomingenieure des Teams befinden sich gerade in der Gründungsphase einer eigenen Firma.

Download unter: http://www.fh-muenchen.de/home/fhm/portrait/Standorte/d_Welcome.pcms

31.10.2007 – ck

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NanoDay
Wozu Nano?

Infostand der Hochschule München
Infostand der Hochschule München

In der Kleidung, der Sonnencreme, in Arzneimitteln und im Roboter überall steckt „nano“ drin – am Tag der Nanowissenschaften am in den Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität München konnte man sich auf Vorträgen, Laborführungen, einer Ausstellung und an insgesamt 30 Infoständen in die Geheimnisse der Nanowissenschaften einweihen lassen.

Einen dieser Infostände bot eine Forschergruppe von der Fakultät für Feinwerk und Mikrotechnik, Physikalische Technik der Hochschule München an. Mit einem Rasterkraftmikroskop, ein Fluoreszenzmikroskop und ein paar Stammzellen ausgerüstet brachte die Gruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Hauke Clausen-Schaumann den BesucherInnen Arbeitsweisen mit den winzigen Nanoteilchen näher. Prof. Clausen-Schaumann ist am Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM) der LMU beteiligt.

30.10.2007 – jb

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„Werte machen stark“
Vorstellung des Projekts Schule – Hochschule

Projektteam Schule – Hochschule mit MR Dr. Seiser (l), Dr. Utesch (2.v.re.)
Projektteam Schule – Hochschule mit MR Dr. Seiser (l), Dr. Utesch (2.v.re.)

Ausgehend vom Ruf der PISA-Studie nach einer neuen Wertedebatte hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Jahr 2006 eine Initiative zur werteorientierten Persönlichkeitserziehung ins Leben gerufen. Sie steht unter dem Motto: „Werte machen stark“.

Aus über 300 Bewerbungen wurden die Projekte „WvSmilestones“ und „Schule - Hochschule“ als beispielgebend für den Wert Leistung ausgewählt. Diese Projekte hat die Werner-von-Siemens-Hauptschule in Augsburg zusammen mit dem Bildungsexperten Dr. Matthias Utesch, der Hochschule München und vielen engagierten Partnern geschaffen.

Unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Thomas Goppel lud Rektor Gerhard Steiner im Oktober zum „Tag der Leistung“ ein. An der Veranstaltung nahmen fast 300 prominente Gäste aus der Regierung, der Wirtschaft, VerteterInnen der Hochschulen sowie Eltern, SchülerInnen und Studierende teil.

Prof. Dr. Marion Schick, Präsidentin der Hochschule München, äußerte sich begeistert von der Veranstaltung: „Wir haben heute gesehen, was bewegt werden kann, wenn motivierte Menschen zusammenkommen. Die Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens Hauptschule haben mich schwer beeindruckt und ich kann nur sagen – wir machen gemeinsam weiter. Ich würde mich freuen, wenn dieses Projekt viele weitere Partner und Nachahmer findet.“

 Mdgt. Dr. Wittmann aus dem Kultusministerium und Präsidentin Schick
Mdgt. Dr. Wittmann aus dem Kultusministerium und Präsidentin Schick

Im Jahr 1847 hat Werner von Siemens in Berlin gemeinsam mit Hans Georg Halske die Firma Siemens gegründet. 160 Jahre später, im Jahr 2007, gründeten die Werner-von-Siemens Hauptschule in Augsburg, die Geschwister-Scholl Hauptschule in Aichach und die Fach- und Berufsoberschule in Augsburg gemeinsam mit der Hochschule München und der Technischen Universität München das Projekt Schule-Hochschule (PSH) unter der Leitung von Matthias Utesch.

PSH ist ein Netzwerk innovativer Lernprojekte wie zum Beispiel die Gründung der Schüler AG „Software testen“. Aufgabe der Schüler AG ist es, für reale Kunden Lernsoftware professionell zu testen und die Resultate zu präsentieren. Der erste Kundenauftrag war, die Lernsoftware „Genius Biologie“ zu testen. Ziel dieser Lernsoftware ist es, im Auftrag der Vereinten Nationen einen modernen BioTech-Konzern aufzubauen mit dessen Hilfe durch Katastrophen zerstörte Regionen unserer Erde wieder hergestellt werden. Die Testergebnisse wurden im Rahmen der deutschen Bildungsmesse didacta 2007 öffentlich vorgestellt.

Außerdem ist PSH ein virtuelles Netzwerk im Rahmen des gerade entstehenden E-Campus ZePeLin der bayrischen Hochschulen. PSH bietet SchülerInnen und Studierenden die Chance einen eigenen E-Campus aufzubauen. Somit erarbeiten sich die PSH-TeilnehmerInnen weitestgehend selbstständig sowohl Fachthemen als auch IT- und Medienkompetenz. Da alle PSH-Leistungen als Projekte konzipiert sind und im Team entstehen, wird Sozial- und Methodenkompetenz wie Projektmanagement konkret gefördert. Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen gibt den SchülerInnen frühzeitig die Möglichkeit zum „Schnupperstudium“.

PSH im Internet: http://psh.zepelin.org

26.10.2007 – Matthias Utesch/ck

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Nobelpreis für Oberflächenchemie
Anwendung im S3-Labor der Hochschule München

Jochen Schraufstetter vom Radiometrischen Team der Hochschule
Jochen Schraufstetter vom Radiometrischen Team der Hochschule

Am 10.Oktober, seinem 71. Geburtstag, erhielt der "gelernte" Physiker Prof. Dr. Gerhard Ertl (geb. 1936), emeritierter Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem den Nobelpreis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Chemie; dies eint ihn in besonderer Weise mit seinem Fachkollegen Ernest Rutherford, dem Preisträger des Jahres 1908 für die Chemie der Radioelemente, der dazu seinerzeit bemerkte "ich dachte immer ich sei Physiker".

Tatsächlich hat die Surface Science, zu welcher die Oberflächenchemie zählt, seit dem ersten. Nobelpreis auf diesem Gebiet für Irving Langmuir im Jahr 1932 eine stürmische Entwicklung erfahren. Mehr als ¾ aller Produkte der Industriegesellschaft durchlaufen bei ihrer Herstellung einen katalytischen Schritt, eine der Hauptdomänen der Oberflächenchemie.

Gerhard Ertl und seine Schule haben nicht nur die mechanistische Funktionsweise des Ammoniakkatalysators, sondern auch die der CO-Oxidation auf der Oberfläche des Autoabgaskatalysators aufklären geholfen. Während die Grundlagen der Ammoniaksynthese (Chemie-Nobelpreis 1918 für Fritz-Haber) mit ihren heute über 100 Mio. Jahrestonnen industrieller Produktion als "der deutsche Griff in die Luft" gefeiert wurde, war der zugehörige Katalysator noch durch tausende empirische Experimente zu ermitteln. Mit Hilfe der Erkenntnisse von Ertl und seinen MitarbeiterInnen ist es jetzt prinzipiell möglich geworden, diese vormals "schwarze alchimistische Kunst" in ein planvolleres Maßschneidern von Katalysatormaterialien ("materials tailoring") zu überführen.

Der Erfolg der Ertlschen Schule war dabei immer daran gekoppelt, dass neueste verfügbaren Untersuchungsmethoden von ihr eingesetzt wurden, sei es Ultrahochvakuum, das Instrumentarium der oberflächensensitiven Analytik, Rasterkraft- /Rastertunnelmikroskopie und Femtosekundenlaser.

Mit der Anwendung von Radiotracern zu oberflächenchemischen Studien im Attomolbereich, unter Verwendung digitaler Autoradiographietechniken im Verein mit hochauflösender Alpha- wie Gamma-Spektrometrie, wird so im S3-Radionuklidlabor der Hochschule München für die naturwissenschaftlichen Studiengänge und den Masterstudiengang Mikro-Nanotechnik ein Beitrag zur ausgezeichneten Disziplin in Lehre und angewandter Forschung geleistet.

Der Leiter dieser Einrichtung, Prof. Dr. Robert Schwankner, war von 1983-86 als Assistent und Doktorand ("Modulation einer oberflächenchemischen Reaktion") Schüler von Gerhard Ertl am Institut für Physikalische Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

26.10.2007 – Prof. Dr. Robert Schwankner

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Hightech trifft Antike
Hochschule München bei den Münchner Wissenschaftstagen

Stand der Fakultät für Geoinformation
Stand der Fakultät für Geoinformation

Gleich dreimal war die Hochschule München auf den Münchner Wissenschaftstagen 2007 an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität vertreten. Unter dem Titel "Hightech trifft Antike" stellte die Fakultät für Geoinformation (Prof. Dr. Wolfgang Hübner, Prof. Dr. Peter Krzystek, Dr. Franz Schubert) im Lichthof der LMU Projekte vor, die in verschiedenen Ländern mit Kooperationspartnern für archäologische Forschungen durchgeführt werden.

Ziel dabei ist neben dem Brückenschlag zwischen Geisteswissenschaft und Technik die dreidimensionale Objekt- sowie Topografieerfassung für Visualisierung, Analyse, Prospektion und Dokumentation. Die Ergebnisse lassen sich in Pläne, Karten, maßstäblich entzerrte Bilder sowie computergerechten Modelle umsetzen. So wurden u.a. topografische Karten von Bibracte, Frankreich, Bilder und deren Auswertung von der Engelsburg in Rom, ein Geoinformationssystem von Raphaneae, Syrien, und ein digitales Geländemodell von Pompeiopolis, Türkei gezeigt.

Bei der Präsentation am Marktstand wurden die Projekte sowie eine Reihe der Aufnahmemethoden von den terrestrischen Verfahren der Tachymetrie und Photogrammetrie über genaue Messungen mit GPS-Satelliten bis hin zum flugzeuggestützten Laserscanning erläutert. Einen räumlichen Eindruck von Objekten als auch von Geländeausschnitten konnten die BesucherInnen durch stereoskopische Betrachtungen gewinnen.
Im Speerträger-Foyer präsentiert die Fakultät für Betriebswirtschaft (Prof. Dr. Winfried Schwarzmann) einen Marktstand zu "Immatrielle Werte - Einfluss auf Unternehmenswert und Unternehmensentwicklung". Aufgezeigt wurde die Relevanz immaterieller Werte (z.B. Humankapital) für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften in Hinblick auf den Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.
Zu sehen war außerdem die Ausstellung "Heimat - ein Ort, den es auf keiner Landkarte gibt". Fotodesign-Studierende der Hochschule München haben sich in einem Projekt bei Hans Deumling mit dem Thema "Heimat" beschäftigt. Dabei sind spannende Bilder entstanden, die den Heimatbegriff auf seine Bedeutung hin untersuchen und hinterfragen. Die Ergebnisse erzählen von Heimat als Ort der Erinnerung, der Herkunft, des Gefühls, der Kindheit und der Sehnsucht. Es geht um Landschaft und Tradition, Ordung und Religion und um vieles mehr.

24.10.2007 – ck

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Einstieg Abi
Hochschule München präsentiert sich mit neuem „Outfit

Neues Café am Campus Karlstraße
Messestand der Hochschule München

In diesem Jahr hat das Messeteam der Hochschule München wieder an einer Vielzahl von Bildungsmessen teilgenommen. Ein absolutes "must " war der Messeauftritt an der Messe "Einstieg Abi" in Poing vor den Toren Münchens.

Dort hat sich unsere Hochschule im neuen Gewand präsentiert. Das breit gefächerte Studienangebot traf auf ein sehr hohes Interesse - was sich auch bei den BesucherInnen des Vortrags auf der Hochschulbühne widerspiegelte. Unsere Studiengänge sind sehr stark nachfragt - absolute "Burner" waren Tourimusmangement; Regenerative Energie und Informationstechnik. Aber auch Studiengänge wie Pflege oder Management Sozialer Innovationen standen sehr hoch im Kurs.

23.10.2007 – ph

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K6 – Lounge und Snackbar
Ort der Begegnung in der Karlstraße 6

Neues Café am Campus Karlstraße
Neues Café am Campus Karlstraße

Zu Hause keine Zeit zum Frühstücken gehabt? Mal schnell einen Espresso zwischendurch zum Wachwerden oder eine Vitaminspritze nach den Vorlesungen? Alles möglich im K6, dem neuen Café der Hochschule München am Campus Karlstraße.

Damit hat die Hochschule in der Karlstraße die erste Lounge und Snackbar für Studierende, ProfessorInnen, MitarbeiterInnen und Gäste eröffnet. Zwei weitere werden in Pasing und am Standort Lothstraße folgen.

K6 lädt ein zum Treffen und Ratschen - vor, zwischen und nach den Vorlesungen. Dafür sorgen neben der trendigen Einrichtung die durchweg studentischen Preise für Cappuccino, Snacks oder frisch gepresste Säfte. Die letzten Sonnenstrahlen kann man in einem Außenbereich mit Wiese und Bäumen genießen - mitten in der Innenstadt.

Geöffnet ist das K6 Montags bis Freitags von 7.30 bis 21.30 Uhr, Samstags und Sonntags von 9.00 bis 18.00 Uhr.

17.10.2007 – ck

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Gegenbesuch
Delegation aus Vietnam an der Hochschule München

Präsidentin Schick und Vize-Außenminister Vu Dung
Präsidentin Schick und Vize-Außenminister Vu Dung

Diese Woche besuchte der Vize-Außenminister von Vietnam, seine Excellenz Vu Dung, zusammen mit Vertretern des vietnamesischen Wissenschaftsministeriums und des Außenministeriums die Hochschule München. Begleitet wurden die Gäste von einem Vertreter der Hanns-Seidl-Stiftung.

Die Präsidentin der Hochschule, Prof. Dr. Marion Schick, begrüßte die Gruppe und betonte die strategische Notwendigkeit einer weiteren Vertiefung der Beziehungen zu Vietnam. Anlässlich Ihrer Reise nach Vietnam mit der Delegation des bayerischen Ministerpräsidenten im April 2007 hatte Sie sich selbst von der ausgezeichneten Hochschulausbildung in Vietnam und den engagierten Studierenden überzeugen können.

Bisher kooperiert die Hochschule München mit der Technischen Universität und der National University in Hanoi und Ho Chi Minh City in den Ingenieurwissenschaften sowie mit der University of the Social Sciencs and Humanities, VNO-Hanoi im Bereich Tourismus. Prof. Dr. Theo Eberhard, Dekan der Fakultät für Tourismus, erläuterte während des Delegationsbesuches, dass seine Fakultät das asiatische Kooperationszentrum nach Vietnam legen wird. Geplant sind eine gemeinsame Summer School und ein Master Programm (in 2-3 Jahren) sowie ein Austausch von Studierenden und ProfessorInnen mit der University of the Social Sciences and Humanities, VNO-Hanoi.

Vizepräsident Prof. Dr. Peter Kammerer informierte die vietnamesischen Gäste über die Hochschule München, den Bologna Prozess in Europa sowie über das Profil der "Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland". Zudem bekundete er gemeinsam mit der Präsidentin das Interesse der Hochschule München, vietnamesische Studierende in die Bachelor- und Masterprogramme aufzunehmen - wie dies bereits durch die Unterstützung einer Vermittlungsagentur zum Wintersemester 2007/08 in den Fakultäten Elektrotechnik, Design, Architektur und Tourismus erfolgte.

Die vietnamesische Delegation bekräftigte den Wunsch einer gemeinsamen Zusammenarbeit - vor allem hinsichtlich des Aufbaus einer deutsch-vietnamesischen Hochschule in Ho Chi Minh City, die im Jahre 2008 in Vietnam aufgebaut werden soll.

Im Anschluß führte Prof. Dr. Werner Bauer die Gäste durch das Motorenlabor der Hochschule München, um die anwendungsorientierte Lehre sowie die Verzahnung mit der Industrie anhand verschiedener Projekte zu verdeutlichen.

16.10.2007 – Anita Drasch/ck

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Hightech trifft Antike
Münchner Wissenschaftstage

Foto von Andrea Ferber in der Ausstellung "Heimat"
Foto von Andrea Ferber in der Ausstellung "Heimat"

Gleich dreimal ist die Hochschule München auf den Münchner Wissenschaftstagen 2007 an der Münchner Uni vertreten. Vom 20. bis 23. Oktober präsentieren Hochschulen und Forschungseinrichtungen spannende Projekte und stehen den interessierten BesucherInnen zu Diskussionen zur Verfügung.

Unter dem Titel "Hightech trifft Antike" zeigt die Fakultät für Geoinformation (Prof. Dr. Wolfgang Hübner, Dr. Franz Schubert) im Lichthof der LMU dreidimensionale Objektaufnahmen, die der archäologischen Analyse und Interpretation dienen. Vorgestellt werden moderne Methoden der Datengewinnung sowie der Visualisierung.

Im Speerträger-Foyer präsentiert die Fakultät für Betriebswirtschaft (Prof. Dr. Winfried Schwarzmann) einen Marktstand zu "Immatrielle Werte - Einfluss auf Unternehmenswert und Unternehmensentwicklung". Aufgezeigt wird die Relevanz immaterieller Werte (z.B. Humankapital) für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften in Hinblick auf den Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.

"Heimat - ein Ort, den es auf keiner Landkarte gibt" versammelt fotografische Positionen im Senatsgang. Fotodesign-Studierende der Hochschule München haben sich in einem Projekt bei Hans Deumling mit dem Thema "Heimat" beschäftigt. Dabei sind spannende Bilder entstanden, die den Heimatbegriff auf seine Bedeutung hin untersuchen und hinterfragen. Die Ergebnisse erzählen von Heimat als Ort der Erinnerung, der Herkunft, des Gefühls, der Kindheit und der Sehnsucht. Es geht um Landschaft und Tradition, Ordung und Religion und um vieles mehr.

Weitere Informationen zu den Münchner Wissenschaftstagen unter www.muenchner-wissenschaftstage.de

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Bildung und Erziehung im Kindesalter
Neuer Studiengang gestartet

Competence Center für Produkt- und Organisationsentwicklung

Die Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München hat in den letzten beiden Jahren zusammen mit ihren Partnern, der Fachhochschule Kempten, der Fachakademien für Sozialpädagogik der Stadt München, des Landkreises Mühldorf, der katholischen Fachakademie Kempten, der KEG und Trägervertretern, den Studiengang „Bildung und Erziehung im Kindesalter von 0 – 12 Jahren“ entwickelt.

Ausgangspunkt dieses gemeinsamen Entwicklungsprozesses war die Einsicht, dass sich das Anforderungsprofil an Kindertageseinrichtungen heute in unserer Gesellschaft deutlich verändert hat. Die Dichte und Vielschichtigkeit der Aufgaben sowie die allgemeinen Erwartungen hinsichtlich der Initiierung, Begleitung und Sicherung von Bildungs- und Erziehungsprozessen erfordert eine spezialisierte Professionalisierung, die an die pädagogische, methodische und organisatorische Kompetenz der bisherigen Fachkräfte anknüpft und sie aufgabenspezifisch erweitert. Diese Anforderungen werden künftig nur in multiprofessionellen Teams zu bewältigen sein.

Das Studium knüpft an die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieherin / zum Erzieher an. Die Studierenden erwerben spezifische Kompetenzen für das Handlungsfeld Kindertageseinrichtung und anderer schulischer wie außerschulischer Bildungs- und Erziehungsorte.

Nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase beginnt nun der Studiengang mit diesem Semester an der Hochschule München als bayernweit erster Vollzeitstudiengang dieser Art an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften. Er stellt für ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher eine neue Möglichkeit dar, sich aufbauend auf ihren erlernten Beruf akademisch weiter zu qualifizieren, um so den geänderten und erweiterten Anforderungen im Bereich von Bildung und Erziehung gerecht werden zu können.

Diese neue berufliche Perspektive streben nun erstmals 31 Studierende an. Begrüßt wurden sie am 25.09.07 zu Beginn der Präsenzphase der vorgeschalteten Sommerakademie von Frau Dekanin Prof. Dr. Susanne Elsen, die mit ihren einleitenden Worten die Freude zu Ausdruck brachte, dass es nun „endlich so weit ist“ und das Projekt der kooperativen Konzipierung dieses Studienganges erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte. Ihr Dank galt neben den Professorinnen der Fakultät 11 besonders den vielen Kooperationspartnern, die im Vorfeld mitgewirkt haben. Stellvertretend für diese begrüßte Michael Ledig, Leitung der städtischen Fachakademie München und Vorstandmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik, die Studierenden. Er freute sich unter diesen nicht wenig seiner ehemaligen Studierenden entdecken zu können. In seinem Grußwort lobte er die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Hochschule und Fachakademien in der Studiengangskommission: „Es war stets eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die von großer gegenseitiger Wertschätzung getragen war.“

Als Vertreterin des Bayerischen Städtetages sprach Frau Dr. Eleonore Hartl-Grötsch von der Landeshauptstadt München. Als Trägervertreterin betonte sie die Notwendigkeit der Spezialisierung von einigen Erzieherinnen und Erziehern, da die Anforderungen in der Praxis immer vielfältiger (z.B. im Bereich von Fortbildung oder Sprachförderung) werden und diese künftig nur durch die Unterstützung entsprechend qualifizierter Spezialistinnen und Spezialisten bewältigt werden können. Eine durchaus beruhigende Botschaft, denn die Entscheidung für einen neuen Studiengang und somit für ein neues Berufsbild, birgt immer ein gewisses persönliches Risiko in sich.

15.10.2007 - Prof. Dr. Helmut Lechner

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Competence Center für Produkt- und Organisationsentwicklung
Zusammenarbeit mit Eurocopter

Competence Center für Produkt- und Organisationsentwicklung
Präsentation der Ergebnisse

Herrkömmliche Türkonstruktion und Abschlusspräsentation für Eurocopter
Herkömmliche Türkonstruktion
   

Das Competence Center für Produkt- und Organisationsentwicklung an der Hochschule München hat unter der Projektleitung von Prof. Christoph Maurer ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt für die Firma Eurocopter Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt hatte die Entwicklung einer völlig neuen Türkinematik für Passagierflugzeuge zum Ziel. Den beteiligten Professoren (Prof. E. Rumpler, Prof. D. Eisele) und Studenten (Hr. Donner, Hr. Hufnagl und Hr. Kornprobst) ist es gelungen, in der vorgegebenen kurzen Projektdauer ein neuartiges modulares Konzept zu entwickeln, das den Auftraggeber überzeugt. Die Bedienkräfte konnten auf ein Viertel reduziert werden und der kompakte modulare Aufbau bringt erhebliche Vorteile bei Produktion, Montage und Wartung. Das Competence Center erwartet nun Folgeaufträge, die bereits in Aussicht gestellt wurden.

15.10.2007 – Prof. Christoph Maurer/ ck

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18. Jugendforum „Jugend und Kultur“
Kooperation der Hochschule München und der Hanns-Seidel-Stiftung


Kreativprojekte aus der Praxis

Das diesjährige 18. Jugendforum stand ganz unter dem Zeichen des kulturellen Engagements Jugendlicher heute. Dass Jugendliche mit Musik, Tanz, Kunst und Literatur Wesentliches zur Kultur wie auch zur sozialen und ethnischen Integration beitragen, konnte anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis eindrucksvoll belegt werden. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Siegfried Höfling, Referent für Technologien und Zukunftsfragen der Hanns-Seidel-Stiftung, standen zunächst zwei Impulsreferate auf dem Programm. Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Rolf Oerter von der Ludwig-Maximilians-Universität München reflektierte darüber, welche Rechte und Pflichten Jugendliche haben, wenn es um die kulturelle Teilhabe in der Gesellschaft geht; Medienexperte Prof. Dr. Andreas de Bruin von der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule München stellte dar, in welchem Maße ästhetische Medien bei Jugendlichen identitätsstärkend Einfluss nehmen und zur kulturellen Partizipation anregen können.

Kreativprojekte aus der Praxis

Der Erfolg des 18. Jugendforums gründete sich vor allem auf die vielen engagierten und kreativen Beispiele aus der Praxis, die den rund 120 geladenen Gästen im Laufe des Nachmittags präsentiert wurden. Insgesamt wurden sechs Projekte vorgestellt: Von „Grenzenlos – Miteinander – Tanzen“, einer Initiative der Aktion Freudentanz und der Caritas zur Integrierung von MigrantInnen, über Musikprojekte wie Soundchecker, das sich mit Popularmusik an bayerischen Schulen beschäftigt und zur Integration mithilfe des Musikunterrichts beitragen will, über Kunstprojekte – „Die Pinakothek ist cool“, ein Programm zur Kunstvermittlung von P.I.N.K. und dem Palais Pinakothet – bis hin zu einer kulturübergreifenden Fotoausstellung, in der Jugendliche aus ganz Europa ihre Lebenswelten darstellen.

Jugendliche stellen ihre Lebenswelten in einer Fotoausstellung dar
Jugendliche stellen ihre Lebenswelten in einer Fotoausstellung dar
   

Weitere Beiträge waren das Buchprojekt „Die Zelle“, eine Kooperation von Jugend in Europa, dem Euro-Trainings-Centre ETC e.V. und der Hochschule München; „Gazettoni – die mobile Online-Zeitungsredaktion“ von Echo e.V., und das Projekt: „Leben lernen“, veranstaltet von Spielen in der Stadt e.V.

Die Veranstaltung endete mit einem kleinen Imbiss, wobei das bunt gemischte Publikum – darunter auch Vertreter aus dem Kultusministerium, der Jugendarbeit, Medienvertreter, Hochschulprofessoren und Lehrkräfte ebenso wie Jugendliche und MigrantenInnen – die Gelegenheit nutzte, sich in entspannter Atmosphäre weiter auszutauschen.

15.10.2007 - Andrea Bistrich/ck

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„Vom Pflänzchen zum Baum“
Stark in Sachen Weiterbildung: Bayerische Akademie für Management und Technik und Hochschule München

PartnerInnen in Sachen Weiterbildung: bbw-Geschäftsführer Loebe, bfz-Standortleiterin Landshut Schmidt, Präsidentin Schick, Vizepräsident Kammerer
PartnerInnen in Sachen Weiterbildung: bbw-Geschäftsführer Loebe, bfz-Standortleiterin Landshut Schmidt, Präsidentin Schick, Vizepräsident Kammerer

Im März 2007 haben fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Hochschulnetzwerks Greater Munich Area – Augsburg, Landshut, Ingolstadt, München und Rosenheim – und das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gemeinsam die „Bayerische Akademie für Management und Technik“ gegründet.

Ziel der Akademie ist es, durch die enge Kooperation von Wirtschaft und Hochschule eine wirtschaftsnahe wissenschaftliche Qualifizierung von Fach- und Führungskräften zu ermöglichen und dem Fachkräftemangel durch eine lückenlose berufliche Weiterbildung entgegenzuwirken. Gemeinsam werden zukunftsweisende und marktgerechte Weiterbildungsprodukte über Zertifikatsangebote und weiterbildende Hochschulstudiengänge angeboten.

Nachdem schon erste Zertifikate laufen, haben die Akademie und die Hochschule München nun den ersten gemeinsamen Studiengang an den Start gebracht. In den nächsten Tagen beginnt der weiterbildenden Master Sozialmanagement.

Bei der Vertragsunterzeichnung sagte Vizepräsident Prof. Dr. Peter Kammerer: „Dieser Vertrag ist ein Meilenstein bei der Zusammenarbeit von Akademie und Hochschule. Ich bin sicher, dass aus dem zarten Pflänzchen in den nächsten Jahren ein kräftiger Baum wird.“

Weitere Informationen zum Angebot der Bayerischen Akademie für Management und Technik finden Sie unter: www.a.bfz.de

11.10.2007 - ck

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Senat, Hochschulrat und EHL
Neue Gremien an der Hochschule München

Neuer Senat
Neuer Senat

Der Bayerische Landtag hat im vergangenen Jahr eine umfangreiche Hochschulreform verabschiedet. Ein Schwerpunkt dieser Reform ist nach einer Übergangsfrist von 15 Monaten am 1. Oktober 2007 in Kraft getreten. Es handelt sich dabei um umfangreiche Änderungen an der Struktur der Hochschulorgane: Seit dem Wintersemester teilen sich der Hochschulrat, der Senat, die Erweiterte Hochschulleitung (EHL) sowie das Präsidium die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Während der Senat weiterhin für alle Satzungsfragen der Hochschule zuständig ist, wanderte die Kompetenz für Berufungen bereits im vergangenen Jahr zum Präsidium. Die erweiterte Hochschulleitung ist für Grundzüge der Mittelverteilung und den Entwicklungsplan verantwortlich und der Hochschulrat übernimmt die Funktion eines Aufsichtsrates.

Am 2. Oktober trat der neu gewählte Senat der Hochschule München zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Nach dem neuen Hochschulgesetz besteht er nun aus 9 Mitgliedern: 6 ProfessorInnenvertreter wurden fakultätsübergreifend gewählt; ein Vertreter der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter, eine Vertreterin der Studierenden und die Frauenbeauftragte ergänzen das Gremium. Die Mitglieder des Senats waren sich in dieser Sitzung einig, dass für eine fruchtbare Arbeit des Senats ein reger Austausch mit allen Hochschulmitgliedern notwendig ist, um die Arbeit des Senats auf eine breite demokratische Grundlage zu stellen.

Neuer Hochschulrat mit Mitgliedern des Präsidiums
Neuer Hochschulrat mit Mitgliedern des Präsidiums

Nach der Senatssitzung traf sich der neue Hochschulrat. Ihm gehören neben den VertreterInnen des Senats acht Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und beruflicher Praxis an. Sie ergänzen die interne Kompetenz der Senatsmitglieder durch ihren externen Sachverstand und unterstützen und begleiten die Entwicklung der Hochschule München. Die Mitglieder des Präsidiums und die Frauenbeauftragte nehmen an den Sitzungen des Hochschulrats beratend teil.

Erweiterte Hochschulleitung mit neuen Gesichtern
Erweiterte Hochschulleitung mit neuen Gesichtern

Viele neue Gesichter gibt es in der EHL, die sich aus den Dekaninnen und Dekanen der 14 Fakultäten, der Frauenbeauftragten und den Mitgliedern des Präsidium zusammensetzt. In sechs Fakultäten wurden zu Beginn des Semesters neue DekanInnen gewählt. Die EHL berät und unterstützt die Leitung der Hochschule bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und stellt beispielsweise den Entwicklungsplan der Hochschule auf.

Wir wünschen allen Gremien eine erfolgreiche Arbeit!

10.10.2007 – ck

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Fakultätsübergreifender MTM Kurs an der Hochschule München

MTM Kurs an der Hochschule München
MTM Kurs an der Hochschule München

Die deutsche MTM Vereinigung (methods time measurement, www.dmtm.com) unterstützt mit Ihrer international anerkannten Methodensystematik Unternehmen bei der Produktivitätsoptimierung. Speziell für Studierende, die in Ihrer beruflichen Tätigkeit in irgendeiner Form mit Produktionsplanung oder Produktionsmanagement zu tun haben werden, wird ein günstiger Basiskurs angeboten, der das MTM Grundsystem sowie das Universelle Analysier-System UAS vermittelt. Damit erwerben die TeilnehmerInnen eine entscheidende Zusatzqualifikation zu Ihrem Hochschulabschluss.

In den beiden letzten Wochen der Semesterferien fand nun ein erster solcher Basiskurs an der Hochschule München auf Initiative der Professoren Werner Lesser (Fakultät für Feinwerk- und Mikrotechnik, Physikalische Technik) und Bernhard Kurz (Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen) statt, der mit 13 TeilnehmerInnen sehr gut ausgelastet werden konnte. Mit einem komprimierten Inhaltskonzept vermittelte der MTM-Kursleiter Jänike den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die methodischen Grundlagen von MTM in Theorie und vor allem Praxis und bereitete so auf die entsprechenden Prüfungen nach jeder Kurswoche vor.

Der nächste Kurs ist in Planung, bei Interesse wenden Sie sich bitte an: werner.lesser@hm.edu oder bernhard.kurz@hm.edu.

10.10.2007 – Prof. Dr. Bernhard Kurz/ck

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Master Wirtschaftsingenieurwesen
Start-UP-Seminar in Steinberg am Rofan

Vor der Abfahrt…
Vor der Abfahrt…

„Mit dem Quad zu fahren ist einfach viel schöner als mit dem Aufsitzmäher!“ berichtet Jakob (11) fachkundig. Er ist gerade mit Sozius Axel Gasser, dem Leiter der ASI-Lodge in Steinberg am Rofan, von seiner ersten Fahrt zurückgekehrt. Jakobs Vater ist einer der Studierenden, die zum Wintersemester 2007/08 ihr Weiterbildungsstudium zum MBA & Eng. an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen beginnen.

Gerade für (Wirtschafts)IngenieurInnen, die neben Familie und Beruf auch noch ein Teilzeitstudium absolvieren, treten besondere Belastungen auf, die über ein gut ausgebautes und sicher funktionierendes Netzwerk zumindest teilweise abgefangen werden können. Idealerweise wird ein solches studentisches Netzwerk ergänzt durch ein Netzwerk der Angehörigen.

Als Initialzündung für diese Netzwerke organisiert die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen für ihre neuen Masterstudierenden seit mehreren Semestern ein Start-UP-Seminar in den Bergen Tirols. Angehörige sind zu dieser Veranstaltung nicht nur ausdrücklich eingeladen, ihre Teilnahme wird finanziell gefördert, Kinder sind grundsätzlich kostenlos dabei. Entsprechend groß ist die Resonanz. Ebenfalls mit dabei sind Studierende höherer Semester, die bereits über wertvolle Erfahrung mit dem Weiterbildungsstudium an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen verfügen.

Das Start-UP-Seminar dauert 3 Tage. Nach einem gemeinsamen Abendessen beginnt es am Freitagabend mit einer Vorstellungsrunde und einer ersten Information über die Organisation des Masterstudiums. Die Angehörigen lernen sich in einer gesonderten Runde kennen und werden über den genauen Ablauf des Masterstudiums informiert. Der Abend klingt in einer geselligen Runde an der Bar aus.

Für den, der mag, beginnt der Samstag mit „aktiven Erwachen“ (Yoga, Chigong, Rückentrainung oder Stretching). Nach einem gemeinsamen Frühstück begeben sich die angehenden Master auf eine geführte Bergtour mit Mountainbike Abfahrt, während die Angehörigen auf einer Wanderung eine urzeitliche Schlucht erkunden. Nach der Rückkehr am Nachmittag entwickelt sich auf der Sonnenterrasse der ASI-Lodge ein lebhafter Erfahrungsaustausch zwischen neuen und bereits aktiven Masterstudierenden sowie den anwesenden ProfessorInnen, bevor nach einem ausgezeichneten Abendessen eine weiter Informationsrunde beginnt.

Besonderer Schwerpunkt war in diesem Semester das „Short-Term“ an der Plymouth Business School. Robert J. Williams – eigens aus Plymouth angereist – und zwei Studierende, die bereits im letzten Frühjahr die Gelegenheit nutzten, ihre Studiendauer mit Hilfe des „Turbo-Semesters“ um ein Semester zu verkürzen, präsentierten eindrucksvoll.

Für die Angehörigen gibt es in dieser Zeit die Bilder des vergangenen Tages zu sehen, was zu entsprechendem Gelächter und lockeren Kommentaren veranlasst, bevor der Abend an der Bar mit einem Berg von Fragen und heißen Insidertipps ausklingt.

Klar, dass am Sonntag wird „aktiv erwacht“ wird, bevor nach einem ausgedehnten Frühstück die angehenden Masterstudierenden sich in einem Seminar mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. G. Rühlemann von der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen mit der steuerlichen zulässigen Ansetzbarkeit von Weiterbildungskosten befassen. Für die Angehörigen gibt es eine „Sinneswanderung“, in der Stadtmenschen die Tiroler Natur riechen, spüren, begreifen und erkennen lernen. Eine Feedbackrunde und das Mittagessen schließen das Start-UP-Seminar ab. Eine neues Studierendenteam greift bestens informiert, hervorragend aufeinander eingestellt und hoch motiviert ihr großes Ziel, den MBA & Eng., an.

09.10.2007 - Prof. Dr. Wolfgang Döhl

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„Der einstige Halbgott in Weiß wird zum Dienstleister“
Hochschulforum zur wissenschaftlichen Qualifizierung der Gesundheitsberufe

Großes Interesse am Hochschulforum Gesundheit
Großes Interesse am Hochschulforum Gesundheit

Die Zukunft der Gesundheitsberufe ist schon seit langem eine international diskutierte Frage stellte Prof. Dr. Michael Ewers von der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften und Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege zu beginn der Tagung heraus. Durch die demographischen Entwicklung, den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt sowie die Umgestaltung des Gesundheitssektors ergibt sich ein „turbulentes Umwelt- und Gesundheitssystem“, das einen hohen Anpassungs-, Modernisierungs- und Innovationsdruck ausübt.

Wie kann eine Gesundheitsversorgung in diesem sich wandelnden Kontext funktionieren? Wie motiviert man junge Menschen dazu einen Gesundheitsberuf zu ergreifen? Welche Verantwortung liegt bei den Hochschulen? Wie verändert sich das Verhältnis der Gesundheitsberufe untereinander? Was ist überhaupt ein „Gesundheitsberuf“? Und wie wirkt sich das Problem der Finanzierung auf die Kontextbedingungen aus? Diese Fragen wurden auf dem Hochschulforum „Wissenschaftliche Qualifizierung der Gesundheitsberufe“ an der Hochschule München diskutiert.

Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey
Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey

„Nicht immer mehr vom Immergleichen“ forderte Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey vom Institut für medizinische Soziologie der FU Berlin und Mitglied es Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Neue Ansätze seien nötig, um den gewandelten Aufgaben gerecht zu werden. Eine Stärkung der Pflege- und nichtärztlichen Berufe verbunden mit einer Prestigeaufwertung sei dabei unabdingbar, fasste Adelheid Kuhlmey die Position des Sachverständigenrates zusammen. Einerseits bräuchten die Pflegeberufe eine Statusverbesserung. Die zunehmende Vernetzung der Welt führe andererseits dazu, dass das medizinische Wissen der Ärzte nicht mehr einen Herrschafts- und Machtanspruch bedeute: „Der einstige Halbgott in Weiß wird zum Gesprächspartner und Dienstleister“.

Um der ständischen Ausbildungstrennung, der Unterscheidung zwischen akademischen und nicht-akademischen Gesundheitsberufen, entgegenzuwirken, lobte die Präsidentin der Hochschule München, Prof. Dr. Marion Schick, die Bologna-Reform. Sie sprach sich für eine Anti-Akademisierung durch das zweistufige Ausbildungssystem der Bachelor- und Master-Studiengänge aus. Eine reine Verstärkung der Akademisierung sei nicht ausreichend, sondern lebenslanges Lernen durch die Verbindung von universitärem Lernen und Arbeiten in der Praxis müsse gewährleistet werden. Die Hochschule München wird in diesem Bereich ab Wintersemester 2008/09 einen dualen Studiengang anbieten, den Bachelor-Studiengang Pflege mit integrierter Berufsausbildung.

Auch für die Probleme, Wünsche, Visionen und Anregungen unmittelbar aus der Praxis gab es ein Forum: Prof. Dr. Angela Gosch aus der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften moderierte eine Podiumsdiskussion, in der VertreterInnen unterschiedlicher Gesundheitsberufe stellvertretend für das Publikum in direkten Dialog zueinander treten konnten.

8.10.2007 – jb/ck

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Profit für Wissenschaft und Praxis
Fortbildung zur Internationalisierung der Rechnungslegung

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung

In Kooperation mit dem LSWB Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. führt die Hochschule München einen Fortbildungslehrgang mit Hochschulzertifikat zur Internationalisierung der Rechnungslegung („Certificate in International Financial Reporting“) durch.

Die (ausgebuchte) Auftaktveranstaltung stieß auf große Resonanz. Der Lehrgang richtet sich an WirtschaftsprüferInnen und SteuerberaterInnen sowie deren Mitarbeiter, aber auch an Führungskräfte und Mitarbeiter der Bereiche Rechnungswesen, Controlling und Finanzen. Die KursteilnehmerInnen eignen sich in einem kombinierten Präsenz- und Fernlehrgang umfassende und aktuelle Kenntnisse über die Rechnungslegung nach internationalen Standards an.

„Die erfolgreiche Kooperation mit dem LSWB ermöglicht eine intensive Vernetzung von Wissenschaft und Praxis“, so Kursleiter Prof. Dr. Winfried Schwarzmann und der Präsident des LSWB Dr. Peter Küffner. „Der mittelständischen Wirtschaft und den Beratern des Mittelstandes können auf diese Weise anspruchsvolle Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden. Hiervon profitieren Wissenschaft und Praxis.“

Weitere Informationen: winfried.schwarzmann@hm.edu

08.10.2007 – Prof. Dr. Winfried Schwarzmann

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Ude rät zu langem Studium
Begrüßung der Erstsemester im Deutschen Theater

Volles Haus, 1.200 Gäste im Deutschen Theater
Volles Haus, 1.200 Gäste im Deutschen Theater

Es war eine Premiere der doppelten Art: Zum ersten Mal lud die Hochschule München ihre Erstsemesterstudierenden zu einer Begrüßungsshow ins Deutsche Theater ein. Ein emotionales Showprogramm zum Auftakt des Studiums - das gab es noch nie. Auch die anschließende Party in einem Münchner Club war ein Novum. Über 1.200 Studierende waren der Einladung gefolgt und zeigten sich begeistert über ihren Einstieg ins Studium.

Unter der pointierten Moderation von Matthias Grüneisl zündete die Hochschule München - im wahrsten Sinne des Wortes - ein buntes Feuerwerk auf der riesige Bühne des Deutschen Theaters: Feuerakrobaten, Improtheater und ein Musical-Star rissen das junge Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.

Absoluter Höhepunkt des Abends war zweifellos der halbstündige Auftritt von Christian Ude. Der bestens gelaunte Oberbürgermeister zeigte sich als Kabarettist der Extraklasse. Sein Rat an die Studierenden: „Studiert’s ausgiebig und lange.“ Er selbst hat sein Jurastudium ja weit über die Regelstudienzeit ausgedehnt - geschadet hat das seiner Karriere offensichtlich nicht. Im Gegensatz zu manchem Streber, der in Rekordzeit durchs Studium galoppierte und nun in der Stadtverwaltung München ein bescheidenes Dasein fristet.

Nun, ob das die richtige Strategie ist, auch angesichts der inzwischen eingeführten Studienbeiträge, sei dahingestellt. Darauf wies auch Präsidentin Schick in Ihrer Begrüßungsrede hin. Aber wie auch immer, „genießen“, so die Präsidentin „sollen die Studierenden ihre Zeit in der schönsten Stadt Deutschlands auf jeden Fall.“

Kein Problem, bei solch einem Auftakt!

Präsidentin Prof. Dr. Marion Schick
Präsidentin Prof. Dr. Marion Schick

Oberbürgermeister Ude
Oberbürgermeister Ude

Die Feuermacher
Die Feuermacher

Improtheater mit Swich on
Improtheater mit Swich on

02.10.2007 – af

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Hochschule München statt FHM
Hochschule München präsentiert neues Corporate Design

Hochschule München

Nach über 35 Jahren „Fachhochschule München“ beginnt mit dem Wintersemester 2007/08 das Zeitalter der „Hochschule für angewandte Wissenschaften – FH München“, kurz: HOCHSCHULE MÜNCHEN.

Neuer Name – Zeichen für eine neue Hochschule? Ja und nein. Die Qualität des Studiums und die Garantie für einen akademischen Abschluss mit Top-Berufsaussichten gibt es natürlich weiterhin. Doch der neue Name bringt auch Neues zum Ausdruck. Die Hochschule München lehrt und forscht heute in einem berufsorientierten Fachspektrum im wissenschaftlichen Wettbewerb mit anderen Hochschulen. Von den Wurzeln aus den 70er Jahren der Technikerausbildung, der höheren Wirtschaftsschule und der Akademien für Sozialarbeit und Gestaltung ist sie in der modernen deutschen Hochschulwelt von Lehre und Forschung schon lange angekommen. Der neue Name bringt es zum Ausdruck.

Die Umstellung auf einen neuen Namen spiegelt sich auch in einem überarbeiteten Corporate Design wider, dessen hauptsächliches Erkennungs- und Identifikationsmerkmal das neue Logo ist. Es wurde hausintern von Prof. Thomas Günther von der Fakultät für Design entworfen und wird von einer, im wahrsten Sinne, hervorragenden Bildmarke geprägt: dem roten Würfel – einem markanten Hörsaal in unserem neuen Technikzentrum in der Lothstraße.

01.10.2007 – ck

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