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Die Nachrichten im November 2007
in der Übersicht:
>> VDE und VDI ehrten hervorragende AbsolventInnen
>> „Ohren spitzen! — Kreatives Lernen durch Zuhörförderung“ Weiterbildungsprojekt für ErzieherInnen
>> Dr. Ibrahim Abouleish berichtet über sein Modellprojekt „SEKEM“ bei Kairo
>> Lehre gut, alles gut – Brauchen wir eine Exzellenzinitiative für die universitäre Lehre?
>> Alumnifeier der FK für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik
>> Winterkonzerte von Chor und Symphonieorchester
>> Schreiben Sie mir! - Vizepräsident Maier bittet um Feedback
>> Von Shanghai nach München – 6 Austauschstudierende in der Versorgungstechnik
>> Fotobuch zum 100. Geburtstag von Rummelsberg
>> Technology & Design Award für das FHM Racing Team
>> 4 Studierende ausgewählt – Markus-Schmötzer-Stipendium erstmals vergeben
>> Symposium „Peak Oil, Klimawandel und Lebensstile“
>> „Europa ver-rückt die Perspektiven!“ – Jahrestagung der DGSP
>> An 11. Hochschulkontaktmesse beteiligen sich 120 Firmen
>> Zentralbibliothek jetzt wochentags bis 24 Uhr geöffnet
>> Open Space - Diplomfeier 2007 der Fakultät für Architektur
>> Workshop und Vortrag mit Alan Cohen
Über Strömung, Video oder Cocktailshaker
VDE und VDI ehrten hervorragende AbsolventInnen

AbsolventInnenehrung im Ministerium, Foto: Stefan Schumacher
Bei der VDI-VDE-Diplomandenehrung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie haben die beiden größten deutschen technischen Vereine insgesamt 24 hervorragende Absolventen geehrt, darunter vier Frauen.
Die insgesamt 24 Preisträgerinnen und Preisträger waren von den technischen Fakultäten der Hochschulen im Bereich der beiden Bezirksvereine vorgeschlagen worden. Dr. Christoph-Friedrich von Braun, Vorsitzender des VDI Bezirksverein München, und Günther Dependahl, Sprecher der VDE Landesvertretung Bayern, überreichten den AbsolventInnen eine Urkunde, einen Geldbetrag und eine einjährige freie Mitgliedschaft im VDI bzw. im VDE. Beide Vereine ehren regelmäßig junge Menschen für ihre Leistungen.
In seiner Begrüßungsrede wies Günther Dependahl auf die ausgezeichneten Diplomarbeiten hin. Für ihn ist das auch ein Ergebnis der hervorragenden IngenieurInnenausbildung in Bayern.
Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Jörg Eberspächer zum Thema „Vernetzte Menschen, Daten, Dinge – ist das Internet grenzenlos?“ Die Jagdhornbläsergruppe der Hochschule Weihenstephan unter Leitung von Prof. Dr. Georg Sonntag sorgten für die musikalische Umrahmung.
Die Kandidaten der Hochschule München waren:
Florian Hahn: Strömungsvisualisierung des cerebralen Liquors in der Cisterna basalis mittels Particle Image Velocimetry (Fakultät für Feinwerk- und Mikrotechnik / Physikalische Technik, Studienrichtung Bioingenieurwesen)
Aus der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik wurden folgende Absolventen geehrt:
Hajro Muminovic: Hochfrequenz Charakterisierung und Modellierung von Kapazitäten in CMOS-Prozessen für Analog- und RF-Anwendungen
Stephan Wittmann: Entwurf und Anbindung eines Video-Subsystems an AIDASS
Christian Zirngibl: Intelligente elektronische Waage zur Herstellung verschiedener Rezepturen – Produktausführung Cocktailshaker
30.11.2007 – ck
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„Ohren spitzen! — Kreatives Lernen durch Zuhörförderung“
Weiterbildungsprojekt für ErzieherInnen

Christa Stevens (Mitte) auf der Auftaktveranstaltung
,,Hören und Zuhören sind die Grundlage eines jeglichen Bildungsprozesses“, betonte Bayerns Familienministerin Christa Stevens, in deren Beisein die Auftaktveranstaltung des Projekts Mitte November stattfand. Zuhören ist die Vorraussetzung für alles Lernen. Es fördert die sprachliche Ausdrucksfähigkeit genauso wie die Sozialkompetenz.
Akustische Reizüberflutung dagegen stresst die Sinne, die Allgegenwart von verschiedenen intensiven Geräuschen im Alltag erschwert die Konzentration auf eine Sache. Kindern fällt es daher häufig schwer, sich auf eine Sache intensiv zu konzentrieren oder sich gezielt auf einen Menschen einzulassen. ErzieherInnen sollen für das Problem sensibilisiert und Konzentration und Aufmerksamkeit der Kinder geschult werden.
Zwei Jahre lang wird ,,Ohren spitzen! — Kreatives Lernen durch Zuhörförderung“ in Bayern und Hessen ErzieherInnen fortbilden. Die TeilnehmerInnen werden im Rahmen von Seminaren und durch erfahrene ReferentInnen geschult. Gleichzeitig erproben sie mit Unterstützung von ExpertInnen an ihren Einrichtungen, wie die pädagogischen Anregungen in die Praxis umgesetzt werden können. Ziel ist es Materialien für Erzieherinnen und Erzieher zu entwickeln, die zu Aktivitäten und Übungen die zur Zuhörförderung im Kindergartenalltag anregen.
Träger des Projekts ist die Stiftung Zuhören. Projektpartner sind die Ludwig Maximilians Universität und der Bayerische Rundfunk. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird das Projekt durch das Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Unterstützt wird es u.a. auch von der Hochschule München: Der neue Bachelorstudiengang Bildung und Erziehung im Kindesalter der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften "spitzt die Ohren" und beteiligt sich hiermit an einem vielversprechenden Forschungsprojekt.
26.11.2006 – jb
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Musterbeispiel für Social Entrepreneurship
Das SEKEM-Projekt von Dr. Ibrahim Abouleish

Dr. Ibrahim Abouleish
Gewinnmaximierung soll sich nicht nur finanziell äußern, sondern muss auch gesellschaftlich, d.h. sozial und kulturell umgesetzt werden, damit sich Zukunft nachhaltig gestalten lässt. Beste Qualität herzustellen und zugleich unserer Erde zu pflegen und zu erhalten, das bedeutet Wirtschaftsethik in den Augen Dr. Abouleishs.
In der Reihe „Unternehmer live erleben“ organisierten das Strascheg Center for Entrepreneurship, der Global Challenges Network e. V. und die Hochschule München ein Symposium mit Dr. Ibrahim Abouleish. 2003 wurde Dr. Abouleish für sein Modell-Projekt „SEKEM“ mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
„SEKEM“ ist ägyptisch und bedeutet Lebenskraft. Auch in der Wüste um Kairo ist Lebenskraft: Dort baute Dr. Abouleish zunächst eine Farm auf. Die SEKEM-Farm wird nach den Maßstäben der biologisch-dynamischen Landwirtschaft bewirtschaftet. „Auf die Symbiose aller Lebewesen kommt es an, wir müssen in Kreisläufen denken“, so Dr. Abouleish.
Mittlerweile hat sich die Farm zu einer regelrechten kleinen Stadt entwickelt: Es sind 9 Firmen entstanden, deren Produkte vom Arzneimittel bis zur ökologischen Kinderkleidung nicht nur im Ausland sondern auch in Ägypten ihren Absatzmarkt finden. Daneben gibt es Bildungseinrichtungen für die Arbeitnehmer genauso wie Krankenhäuser für deren medizinische Versorgung.
Den Werdegang seines modellhaften Projektes konnten die TeilnehmerInnen am Symposium mit Hilfe eines gezeigten Film-Trailers mitverfolgen. Der Film „Mit der Kraft der Sonne“ von Bertram Verhaag wird am 15. Dezember in voller Länge auf Arte zu sehen sein.
26.11.2007 – jb
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Lehre gut, alles gut
Brauchen wir eine Exzellenzinitiative für die universitäre Lehre?

Präsidentin diskutiert mit beim ZEIT FORUM der Wissenschaft
Unter dem Titel „Lehre gut – alles gut: Brauchen wir eine Exzellenzinitiative für die universitäre Lehre?“ fand in Berlin das ZEIT FORUM der Wissenschaften statt. Auf dem Podium diskutierte u.a. Prof. Dr. Marion Schick, Präsidentin der Hochschule München.
Während mit der Exzellenzinitiative der Bundesregierung die Qualität der Forschung an deutschen Universitäten in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt ist, spielen Leistungen in der Hochschullehre eher eine untergeordnete Rolle. Fast zwei Milliarden Euro in der Exzellenzinitiative kommen nur Forschungsprojekten zugute. Jetzt wird der Ruf nach einer großzügig finanzierten Exzellenzinitiative in der Lehre lauter. Denn wer in der Wissenschaft Weltspitze sein will, der muss auch in die Ausbildung und damit in die Zukunft kommender Studierendengenerationen investieren.
Wie aber kann der Wettbewerb in der Lehre eine ähnliche Wirkung wie die Exzellenzinitiative für die Forschung entfalten? Was ist das überhaupt, gute Lehre? Wer definiert die Kriterien für Qualität? Welche Gefahren entstehen bei der Konzentration auf wenige bedeutende Hochschulen?
Diesen Fragen widmeten sich ExpertInnen aus der Wissenschaft, dem Hochschulwesen und der Politik. Es diskutierten: Prof. Peter Gaehtgens, Mitglied im Board der European University Association und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Inga Nüthen, Fachschaftsreferentin beim ASTA der FU Berlin Prof. Marion Schick, Präsidentin der Hochschule München, Prof. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrats und Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin und Präsident der Kultusministerkonferenz.
Danach gefragt, wie es sich im Schatten von Leuchtturmuniversitäten lebt, konterte Präsidentin Schick mit einem Beispiel. „ In München hat gerade das 6-Tage-Rennen stattgefunden. Da konnte man sehr gut beobachten, dass die Guten aus dem Windschatten heraus operieren.“
23.11.2007 – ck
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300 Gäste feierten
Alumnifeier der FK für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik

Dekan Schiebener mit Absolventinnen
Im November verabschiedete die Fakultät Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik ihre Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2007 im Rahmen einer Alumnifeier. Der Einladung zu dieser Feier waren mehr als 300 ehemalige Studierende, Eltern und Gäste aus der Industrie gefolgt. Ein mit viel Applaus bedachter Festvortrag über das Thema "Anforderungen an den Maschinenbauingenieur in einem modernen Entwicklungsbetrieb" wurde gehalten von Dipl.-Ing. Gerhard Heider (MTU Aero Engines). Er fand dabei lobende Worte für die Qualität der bisherigen Ausbildung von Diplom-Ingenieurinnen und Ingenieuren und betonte die Notwendigkeit fundierter Kenntnisse in Grundlagenfächern, ohne die die Entwicklung und Fertigung komplexer Produkte nicht möglich sei.

Gastredner Gerhard Heider
Bei der anschließenden Ehrung der Jahrgangsbesten sowie der Auszeichnung einiger Absolventinnen und Absolventen für herausragende Diplom- und Masterarbeiten wurden mehrere von Unternehmen gesponserte und gut dotierte Preise verliehen. Dabei wurde von den Vertreterinnen und Vertretern aus der Industrie ebenfalls das Halten der hohen Qualitätsmaßstäbe bei einer Reform der Studiengänge oder -abschlüsse angemahnt. Der weitere Verlauf des Abends wurde für intensive Gespräche und die Vertiefung persönlicher Kontakte genutzt.
22.11.2007 – Prof. Dr. Jörg Schröpfer
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„Er komponiert Musik aus Fleisch und Blut“
Winterkonzerte von Chor und Symphonieorchester

Prof. Schmitt bei der Probenarbeit
Strawinskys Psalmensinfonie ist der Höhepunkt des diesjährigen Winterkonzertes. Dazu werden Chor und Orchester unter der Leitung von Prof. Dr. Theodor Schmitt noch zwei Bach-Werke aufführen.
Die Konzerte finden am 5. und 6. Dezember jeweils um 20:00 Uhr in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister Scholl Platz 1, statt.
Karten gibt es ab 26. November über das Sekretariat der Fakultät für Studium Generale, Lothstr. 34, A301, Tel. 089/ 1265-1376. Der Eintritt beträgt 8 Euro und ermäßigt 4 Euro.
Für Neugierige gibt es Hintergründiges zu Programm, Probenarbeit und Komponist in einem Interview mit Prof. Schmitt zu lesen:
>> Interview
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"Schreiben Sie mir!"
Vizepräsident Maier bittet um Feedback

Prof. Dr. Wilhelm Maier |
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Vizepräsident Prof. Dr. Wilhelm Maier fordert die Studierenden der Fachhochschule München auf, mit ihm in Kontakt zu treten: "Ihre Anregungen, positive und negative Kritik sind uns sehr wichtig. Melden Sie sich bei mir, schreiben Sie mir eine E-Mail oder besuchen mich in meinem Büro.“
Schreiben Sie an: wilhelm.maier@hm.edu |
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Von Shanghai nach München
6 Austauschstudierende in der Versorgungstechnik

Prof. Pan Yiqun und Austauschstudierende aus Shanghai
Bevor sie nach Deutschland an die Hochschule München kommen durften, mussten die sechs Studierenden der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) der Tongji-Universität einen Deutschtest ablegen. Nun studieren sie ein Semester lang Versorgungstechnik und absolvieren anschließend ein Praktikum in Deutschland. Mit der erfolgreichen Bachelor-Arbeit, die auch auf deutsch verfasst wird, erhalten die Studierenden sowohl einen deutschen als auch einen chinesischen Abschluss. Vergangene Woche wurden sie von der Vizepräsidentin Prof. Dr. Pan Yiqun der CDHAW besucht.
19.11.2007 – ck
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Heimat auf Zeit
Fotobuch zum 100. Geburtstag von Rummelsberg

Fotobuch „Heimat auf Zeit“
Zwei Jahre ist es her, dass die „Rummelsberger Anstalten der Inneren Mission“ ihren 100. Geburtstag feierten. Zu diesem Jubiläum sollte, wie es Brauch ist in der Rummelsberger Geschichte, ein Buch herausgegeben werden. Es sollte keine Selbstdarstellung werden und so entstand die Idee, die DozentInnen Renate Niebler und Friedrich Ostermann von der Hochschule München zusammen mit ihren Studierenden einzuladen. Ohne Vorgabe sollten sie ihre Beobachtungen in Bildern festhalten und das Wesen, den Geist von Rummelsberg aufspüren.
Nun wurde „Heimat auf Zeit – Fotografien“ in Beisein der bayerischen Sozial- und Familienministerin Christa Stewens der Öffentlichkeit präsentiert. Ministerin Stewens gratulierte und lobte die Rummelsberger Anstalten ausdrücklich, denn eine Institution, die keine Angst habe sich derart zu öffnen und darstellen zu lassen, sei sich – zurecht – ihrer Qualität bewusst.
Die Präsidentin der Hochschule München, Prof. Dr. Marion Schick, betonte die Bedeutung des Projektes auch in Hinblick auf die gesellschaftliche Verantwortung, die die Fakultät für Design hier übernommen habe. Design bringe man gern in Zusammenhang mit dem schönen Schein. Aber an der Hochschule München werde Design auch als Gestaltung von Kommunikationsaufgaben definiert, wie es das Fotobuch eindrücklich belege.
Karl Heinz Bierlein, Leiter der Anstalten, berichtete über das Projekt: „Als im Jahr 2005 zum ersten Mal 30 Studenten Rummelsberg betraten, kam ihnen alles wie ein böhmisches Dorf vor. Verwirrende Wege, Busse mit Strichmännchen, Diakone, Berufsbildungswerk? Nie etwas davon gehört, nie so etwas gesehen! Die Studenten und ihre Dozenten haben den Ort auf sich wirken lassen, interessante, aber auch merkwürdige Menschen getroffen. Sie erzählen von verschlossenen Typen und von strahlenden Gesichtern, sind beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden und werden auch mit Skepsis und Mutlosigkeit konfrontiert. Zwei Jahre sind verstrichen, es sind eindrucksvolle Bilder entstanden, Bilder, die unter die Haut gehen, die Mitgefühl wecken oder auch befremden. Ehrliche Bilder mit Originalton, unzensiert. Sie werden zu Brücken, machen Lust auf Kontakt, zeigen ganz besondere und ganz normale Menschen, die eine Heimat auf Zeitgefunden haben, Räume und Einrichtungen. Dieses Buch ist eine spannende Expedition zu einer Gemeinschaft, die es nirgendwo anders gibt. Lassen Sie sich überraschen.“
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15.11.2007 – ck
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Preiswürdiges Ansaugsystem
Technology & Design Award für das FHM Racing Team

Der Materialica-Design-Award
Im Oktober fand in der Neuen Messe München die 10. Materialica-Messe statt. Auf dieser internationalen Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Verfahren wird auf der jedes Jahr der Technology & Design Award vergeben wird.
Nominiert war das FHM Racing Team in der Kategorie Student mit dem“ Ansaugsystem mit vollvariablen Saugrohrlängen“, das im aktuellen Rennwagen der Rennserie Formula Student zum Einsatz kommt. Die Jury überzeugte die technische Ausführung insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit, da das System eine optimale Ausnutzung und Gestaltung des Motordrehmoments ohne zusätzlichen Kraftstoffverbrauch ermöglicht.
Anlässlich der Preisverleihung stellte das FHM Racing Team auch den PW 2.07 vor, den aktuellen Rennboliden des Teams.
13.11.2007 – jb
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4 Studierende ausgewählt
Markus-Schmötzer-Stipendium erstmals vergeben

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Die Markus-Schmötzer-Stiftung fördert Studentinnen und Studenten der Hochschule München, die trotz schwerer Erkrankung ihr Studium fortführen und dadurch eine besondere Leistung zeigen. Erstmals wurde nun das Markus-Schmötzer-Stipendium vergeben, mit dem vier Studierende ein Jahr lang unterstützt werden.
Namensgeber der Stiftung ist Markus Schmötzer, der an der Hochschule München studierte. Trotz seines Krebsleidens hat er sein Studium 1999 mit hervorragenden Noten abgeschlossen. Das Ziel, sein Studium zu beenden, half ihm dabei, seine gesundheitliche Situation zu ertragen. Markus Schmötzer verstarb kurz nach Abgabe seiner Diplomarbeit. |
| Markus Schmötzer |
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Ziel der Stiftung ist es, Studentinnen und Studenten zu unterstützen, die bereits vor Aufnahme oder während ihres Studiums eine herausragende Begabung oder besonders zu würdigende Anstrengung zeigten. Unterstützung können außerdem Studierende finden, die sich in einer wirtschaftlichen, persönlichen oder gesundheitlichen Notlage befinden.
Studierende, die sich für das Stipendium interessieren, wenden sich bitte an die Beauftragte für Behindertenfragen und chronisch Kranke, Pia Hetzel (pia.hetzel@hm.edu).
14.11.2007 – ck
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Beeindruckend und gleichzeitig alarmierend
Symposium „Peak Oil, Klimawandel und Lebensstile“

und die Teilnehmer des Symposiums
Mehr als 180 Gäste, darunter viele Studenten, durfte Vizepräsident Prof. Michael Kortstock auf dem Symposium im Rahmen des Münchner Klimaherbstes in der Hochschule München willkommen heißen.
Die Referenten präsentierten den Teilnehmern detaillierte Szenarien, Diagramme und Schlussfolgerungen, die in den öffentlichen Medien so nur selten kommuniziert werden. Wie sich die Relation von Ölförderung zu -verbrauch seit den 50er Jahren entwickelte, wie sich verschiedene Lebensstile auf den persönlichen Energiebedarf auswirken und welche Bandbreite der Pro-Kopf-Energiebedarf in den verschiedenen Ländern aufweist, ist beeindruckend und gleichzeitig alarmierend.
Der Träger des Alternativen Nobelpreises, Prof. Hans-Peter-Dürr brachte das ganze dann in seinem Schlussvortrag auf einen Nenner. Er stellte hochinteressante Stabilitätsbetrachtungen des Ökosystems in Bezug auf den zivilisatorischen Energiedurchsatz an und kam zu dem Schluss, dass wir uns langfristig eigentlich nur 20% des momentanen Energiebedarfs leisten können.
Bereits vor Beginn der Präsentationen konnten die Gäste an Führungen durch das Solarlabor der Hochschule München teilnehmen, in seinem Vortrag informierte Prof. Dr. Gerd Becker dann die ZuhörerInnen über die alternativen Energien in Forschung und Lehre.
Bis in die späte Nacht hinein diskutierten die Besucherinnen und Besucher anschließend noch mit den ReferentInnen.
12.11.2006 – Prof. Dr. Wolfgang Rehm/jb
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„Europa ver-rückt die Perspektiven!“
Jahrestagung der DGSP

Dekanin Elsen
„Europa ver-rückt die Perspektiven!“ - unter diesem Titel veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie vom 1.-3. November ihre Jahrestagung in der Hochschule München an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften. Mitveranstalter waren die Hochschule München sowie der Projekteverein der Arbeiterwohlfahrt. Angeregt durch die WHO Gesundheitsministerkonferenz in Helsinki im Januar 2005 sowie durch die Veröffentlichung des „green paper mental health“ durch die europäische Kommission 2005 bildete sich im Mai 2006 eine Vorbereitungsgruppe aus Vertretern des bayerischen Landesverbands der DGSP, BayGSP, aus StudentInnen des Masterstudiengangs „Mental Health“ sowie aus namhaften ExpertInnen wie Michael von Cranach, um die Jahrestagung zu planen.
Nach prominenten Grußworten durch die Ministerin Christa Stewens, MdL Thomas Beyer sowie VertreterInnen der Veranstalter erhielten die rund 250 Gäste Informationen aus erster Hand von Experten wie John Henderson, der als Vorstandsmitglied der NGO „Mental Health Europe“ aktiv an der Erstellung des Grünbuchs mitgewirkt hat und weiterhin die Folgeprozesse auf europäischer Ebene begleiten wird. Von Seiten der WHO wurde Prof. Dr. Wolfgang Rutz eingeladen, der bis 2004 Leiter des WHO Europabüros in Kopenhagen war.
Im Laufe der Tagung wurde den BesucherInnen rasch deutlich, welche Bedeutung das Thema Mental Health für die einzelnen Gesellschaften hat. In Schwerpunktforen diskutierten ExpertInnen mit dem Publikum über relevante Teilbereiche der Versorgung psychisch leidender Menschen. Stets unter dem europäischen Vorzeichen. Auch die Situation der psychiatrischen Versorgung in Osteuropa sowie die der MigrantInnen in Deutschland wurden in Schwerpunktreferaten eindrücklich dargestellt. Die Vorstellung einer NGO, die durch die WHO gefördert wird und es sich zum Ziel gemacht hat, reformorientierte mental health- „best practice“-Projekte in Europa zu vernetzen und zu unterstützen, stellte einen Appell an alle anwesenden Praktiker dar, „best practice“ auch in Deutschland anzustreben.
Prominenteste Gäste des letzten Tages waren Alain Ehrenberg und Alice Ricciardi v. Platen. Ehrenberg machte auf die Transformation der Psychiatrie zu mental health aufmerksam und unterstrich den damit einhergehenden Paradigmenwechsel. Frau Ricciardi v. Platen schließlich entführte das Publikum auf eine Reise in die letzten 80 Jahre europäischer Psychiatrie. Sie ist heute 97 Jahre alt und die letzte Zeitzeugin der Nürnberger Ärzteprozesse. Ihr beruflicher Weg führte sie durch viele europäische Länder, die in den einzelnen Dekaden Vorbilder auch für die deutsche Psychiatrie waren. Den Abschluss bildeten Thesen zu einer europäischen Sozialpsychiatrie, die von Vertretern der Veranstalter generiert, vorgetragen und dem Publikum als Denkanstoß mit nach Hause gegeben wurden.
12.11.2007 - Thomas Meinhart (BayGSP Vorstand, Mitglied des erweiterten Vorstands der DGSP)
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Enger Kontakt, idealer Job
An 11. Hochschulkontaktmesse beteiligen sich 120 Firmen

Intensive Gespräche auf der HOKO
Am 7. November fand bereits zum 11. Mal die Kontaktmesse der Hochschule München (HOKO) statt. Unter dem Motto „Erfolg ist kein Zufall“ warben 120 Firmen um die Studierenden.
Präsidentin Prof. Dr. Marion Schick und die Dekanin der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Christiane Fritze, wünschten bei der Eröffnung der Messe allen Beteiligten den größtmöglichen Erfolg. Das heißt konkret: Studierende sollen den idealen Arbeitgeber und die Firmen die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden. So wurde die HOKO denn auch von vielen Hundert Studierenden für intensive Gespräche mit den Firmenvertretern genutzt.

Feierliche Eröffnung mit Ingo Stumpe, Christiane Fritze, Marion Schick und Serena Gul
Die HOKO wird traditionell von der VWI-Hochschulgruppe München ausgerichtet. Unter der Projektleitung von Serena Gul und Ingo Stumpe war ein Kernteam von 15 Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens seit Wochen und Monaten mit den Vorbereitungen für die HOKO beschäftigt. Presse- und Marketing, Technik- und Logistik, Catering und IT-Strukturen - diese Themenbereiche galt es im Einzelnen erfolgreich umzusetzen und miteinander zu verbinden. Während der HOKO selbst waren sogar rund 150 Studierende aus vielen Fakultäten im Einsatz.
Ich bin jetzt HOKO-Helfer - Ein Erfahrungsbericht >> mehr
09.11.2007 – af
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Lernen bis zur Geisterstunde
Zentralbibliothek jetzt wochentags bis 24 Uhr geöffnet

Bei der „Eröffnungsfeier“
Mit diesem Empfang hatte er nicht gerechnet: Thomas Ursteiner, Masterstudent der Gebäudetechnik, war gestern Abend der erste Studierende, der die neuen Öffnungszeiten der Zentralbibliothek nutzte. Er kam um 19.01 Uhr - genau eine Minute nach Beginn der neuen Zeitrechnung. Begrüßt wurde er von Bibliotheksleiter Werner Wasner mit einem Büchergutschein und von Präsidentin Marion Schick mit einem Glas Sekt.

Thomas Ursteiner, Marion Schick, Werner Wasner (v.l.)
Auch die übrigen Studierenden, die am ersten Abend nach 19.00 Uhr in die Bibliothek gekommen sind, wurden im Rahmen einer kleinen, halloween-geschmückten Eröffnungsfeier willkommen geheißen.
Von Montag bis Freitag ist die Zentralbibliothek in der Lothstraße 13d zukünftig von 8.30 bis 24.00 Uhr geöffnet. Der volle Service (Ausleihe, Rückbuchung von Medien, Auskünfte, Kasse) ist in dieser Zeit bis 19:00, am Freitag bis 17:00 möglich. Danach wird bis 24.00 Uhr die Bibliothek durch Aufsichtskräfte betreut und kann zum Lernen genutzt werden.
06.11.2007 – af
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Open Space
Diplomfeier 2007 der Fakultät für Architektur

AbsolventInnen 2007
Auch in diesem Jahr wurden die DiplomandInnen der Architektur 2007 feierlich verabschiedet. Nach der Begrüßung durch Dekan Prof. Ulrich Holzscheiter berichtete Prof. Doris Thut über ihre diesjährige Aufgabenstellung und die Ergebnisse der Diplomarbeiten.
„Bücher in einer Bibliothek versammeln Wissen und Schönheit im Medium der Schrift und des Bildes. Auf diese Weise wird der Raum zu einem besonderen Ort, von dem aus sich der Leser an andere Orte versetzten, in andere Gedanken und Lebenswelten und Bereiche des Wissens und Denkens eindringen kann. Einen solchen Ort zu gestalten, der zum Aufenthalt bei und mit Büchern einlädt, ist Aufgabe dieser Diplomarbeit.
Die Aufgabe der Diplomarbeit besteht nun darin sowohl für die Bebauung des Grundstückes, wie für die Bibliothek eine räumliche, gestalterische und funktionale Lösung in diesem Kontext zu formulieren. Es soll eine städtische Bibliothek, ein kleiner Mehrzweckraum und eine Wohnung für die Leiterin gebaut werden. Darüber hinaus können konzeptabhängig zusätzliche Nutzungen vorgeschlagen werden.“
Vor der Verleihung der Diplomurkunden durch Dekan Holzscheiter hielt Bettina Kunst, Architektin aus Hamburg, einen Gastvortrag zum Thema „Open Space“.
05.11.2007 – ck
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The Known World Reconsidered
Workshop und Vortrag mit Alan Cohen

Lines N°4, Alan Cohen
Vom 8. bis 13. November ist der amerikanische Fotografen Alan Cohen zu einem Workshop mit 13 Münchner Studierenden zu Gast an der Fakultät für Design, Studienrichtung Fotodesign. Der Kontakt wurde durch eine Fotografie-Studierende der Fakultät, Annkathrin Pfaffendorf, hergestellt, die ihr Praxissemester bei Alan Cohen ableistete.
Auf Einladung der Fakultät für Design kommt ein Künstler, der an der School of the Art Institute of Chicago, an der DePaul University’s School for New Learning und am Columbia College Chicago lehrt und seit fast 30 Jahren weltweit ausstellt. Der überwiegend in Schwarz-Weiss arbeitende Cohen ist von seiner Herkunft her Naturwissenschaftler, hat an der North Carolina State University in Raleigh seine Studien in Nuclear Engineering abgeschlossen. Noch während seiner Tätigkeit am Argonne National Laboratory machte er seinen Master am Institute of Design des Illinois Institutes of Technology in Chicago und startete eine neue Karriere als Fotograf.
Dieser Umweg hat sicherlich dazu beigetragen, dass seine Arbeiten in so präzisem Schwarz-Weiss gehalten sind und er meisterlich die analogen Labor-Prozesse beherrscht und vermitteln kann, Techniken, die auch ihre langjährige Tradition in der ehemaligen Fotoschule München haben und in der Fakultät erfolgreich weiter gelehrt werden. Alan Cohen arbeitet nicht nur als Fotograf, sondern auch als Kurator, Zeitungs- und Buchkritiker und er führt Interviews im kulturellen Bereich. Sicherlich wird es für Studierende und Lehrende ein interessanter und bereichender Austausch werden, zu dem auch ein Vortrag - "The Known World Reconsidered" - von Alan Cohen beitragen wird: Montag, 12. November, 20 Uhr, Fakultät für Design, Hörsaal 202, Infanteriestraße 14. Der Vortrag (in englischer Sprache) ist öffentlich und kostenlos, Gäste sind herzlich willkommen. Für Fragen zum Alan Cohen-Workshop wenden Sie sich bitte an Franz Birkner (franz.birkner@hm.edu).
05.11.2007 – Franz Birkner
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