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Die Nachrichten im August 2008
in der Übersicht:
>> Studierenden-Weltmeisterschaften im Squash 2008
>> FHM Racing Team bei Formula Student Germany in Hockenheim
>> Mini-München - Präsidentin Schick eröffnet die Hochschule
>> Bestandsverpflanzung - Studenten-Bungalows auf dem Ratzinger Platz
>> BMBF fördert Projekte an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
>> PW3.08 - Passion works
>> 3,2,1... Sommerferien
Sportlich, sportlich
Studierenden-Weltmeisterschaften im Squash 2008

Markus Schwarz beim Training
Während die KommilitonInnen von Markus Schwarz am Strand relaxen, schlägt der 22-Jährige vom 22. bis 28. August in Kairo/Ägypten bei der Squash-Weltmeisterschaft der Studierenden auf. Vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) nominiert, geht Markus Schwarz mit drei weiteren deutschen StudentenInnen auf Medaillenjagd.
Ob es für einen Treppchenplatz reichen wird, weiß der Tourismus-Student nicht: „Schließlich wird es ein ganz großes Turnier, in dem Spieler aus den Top 20 der Weltrangliste für ihre Heimatländer spielen werden. Insofern heißt es jetzt abwarten und überraschen lassen.“ Seit 10 Jahren steht Markus Schwarz auf dem Court und trainiert seit fünf Jahren leistungsmäßig - bis zu siebenmal pro Woche, vor Wettkämpfen teilweise zweimal am Tag. Trotzdem will er später sein Hobby nicht zum Beruf machen, da Sponsoren noch Mangelware sind.
Die WM-Teilnahme bringt ihn aber seinem Traum ein ganzes Stück näher: „Es ist schon außergewöhnlich, bei einem so großen Event meine Hochschule und mein Land vertreten zu dürfen. Außerdem ist die WM mein erstes großes internationales Turnier. Die Vorbereitung war dementsprechend hart und die Erwartungen sind hoch.“
Wir drücken für die WM auf jeden Fall die Daumen. Vielleicht kann sich die Hochschule München dann Ende August mit einem Gold-Studenten schmücken.
18.08.2008 - jm
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Lange Nächte, schnelle Autos
FHM Racing Team bei Formula Student Germany in Hockenheim

Racing-Team in Hockenheim
Für das FHM Racing Team begann die neue Rennsaison mit einem fünftätigen Event am Hockenheimring vom 6. bis 10. August 2008, bei dem 78 internationale Teams im Rahmen der Formula Student Germany gegeneinander antraten. Diese Veranstaltung, präsentiert vom VDI, findet einmal jährlich statt. Sie bietet jungen Ingenieuren die Möglichkeit, Praxiserfahrung durch Konstruktion und Bau eines eigenen Rennwagens zu sammeln.
Der Wettbewerb gliedert sich in statische und dynamische Disziplinen. Bei ersteren wird das Fahrzeug hinsichtlich Design, Technik und Kosten bewertet. Die dynamischen Disziplinen setzen eine technische Abnahme voraus und beinhalten Beschleunigungstests, Rundstreckenrennen und eine Ausdauerprüfung über 22km.
Aufgrund einiger Rückschläge in der Bauphase des neuen Rennwagens PW3.08 (Passion Works Saison 3 2008) konnte das Team den straff gesetzten Zeitplan nur schwer einhalten. So wurde bis kurz vor dem Event noch am Auto geschraubt; das Team traf erst am Donnerstag Abend vollständig in Hockenheim ein. Die statischen Präsentationen am Freitag wurden mit Erfolg absolviert, einzig die hohen Fahrzeugkosten aufgrund von Hightech-Lösungen wurden als verbesserungswürdig bewertet.
Bei der technischen Abnahmeprüfung am Freitag gab es die erste Enttäuschung: kleine Mängel an der Lenkung und nicht geschützte Seitenkästen verhinderten die Zulassung zu Brake- und Noise Test. Durch das große Engagement der Teammitglieder, die rund um die Uhr am Auto beschäftigt waren, konnten die Probleme bis zum nächsten Morgen beseitigt werden und die Abnahme wurde erteilt.
Der nachfolgende Noise Test zeigte allerdings, dass der Motor des PW3.08 die vorgeschriebene Obergrenze von 110 dB überschritt. Trotz aller Bemühungen, die Lautstärke zu senken, wurde auch beim zweiten Versuch der Höchstwert knapp verfehlt. Nachdem als Ursache des hohen Geräuschpegels ein defektes Bauteil identifiziert wurde, musste das Team einsehen, dass die weitere Teilnahme größeren Schaden verursachen würde, was die Teilnahme am Wettbewerb in Italien verhindert hätte. Diese Entscheidung schloss das FHM Racing Team von allen weiteren dynamischen Events aus.
Mit Blick auf den Formula Student Wettbewerb in Italien im September konzentriert sich das Team nun komplett auf die Optimierung des Fahrzeugs, um eine perfekte Performance zu bieten.
Weitere Informationen zum FHM Racing Team und zur Formula Student Germany finden Sie unter:
www.fhm-racing.de
www.formulastudent.de
14.08.2008 – Claus Schamberger
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Mini-München
Präsidentin Schick eröffnet die Hochschule

Präsidentin Schick in der „Mini-Hochschule“
Anfang August öffnete Mini-München im Olympiapark zum vierzehnten Mal seine Pforten. Mini-München ist das größte Ferienprogramm der Stadt München und eines der bekanntesten kulturpädagogischen Projekte für Kinder in Deutschland.
In Mini-München gibt es auch eine Hochschule. Diese wurde von der Präsidentin der Hochschule München, Prof. Dr. Marion Schick, eröffnet. Hier kann man studieren, Vorlesungen und Kurse besuchen oder selber Vorlesungen halten. Das Studium wird wie Arbeit bezahlt. Prof. Schick ist von der Spielstadt begeistert: „Bei Mini-München steht der Spaß im Vordergrund, aber die Kinder müssen auch bestimmte Regeln beachten, damit ihre Stadt funktioniert. Und in der Hochschule erfahren sie, dass Lernen und Wissen weiterzugeben Spaß und Freude machen. Vielleicht kann ich in ein paar Jahren die „kleinen Hochschüler“ als Erstsemester an der Hochschule München begrüßen – das wäre mir eine große Freude.“
Die Kinder sind die Akteure und Macher in der Spielstadt, und zwar Jungen und Mädchen in gleichem Maße. Auch wenn in Mini-München der Ansturm besonders groß ist – an manchen Tagen kommen bis zu 2000 Kinder und Jugendliche – haben bisher alle BesucherInnen einen Platz in der Spielstadt gefunden: Im Handwerkerhof, bei der Stadtverwaltung, im Rathaus, bei der Bank, im Bauamt, im Fernsehstudio, bei der Zeitung, beim Theater, in der Gärtnerei, im Spiel- und Sportbereich, in den Forschungslabors, in der Hochschule, in der Kunstakademie, in der Zoff-Akademie, im Restaurant, bei der Müllabfuhr oder als Gewerbetreibende im eigenen Betrieb...
Weitere Informationen unter www.mini-muenchen.info
08.08.2008 – ck
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Bestandsverpflanzung
Studenten-Bungalows auf dem Ratzinger Platz

Das Team zukunftsgeraeusche mit OB Ude
Am 4. August eröffnete Oberbürgermeister Christian Ude den ersten Standort der Reihe „Bestandsverpflanzung“ am Ratzingerplatz in München. Das Projekt verpflanzt drei Studenten-Bungalows aus dem Olympischen Dorf in München an thematisch ausgewählte Orte in der Stadt, zur Auseinandersetzung mit den Themen „Bestand“ und „städtebauliche Entwicklung und Transformation“. Die Aktion ist ein Projekt der studentischen Initiative „zukunftsgeraeusche“ (zkg) und eine Diplomarbeit an der Hochschule München, Fakultät für Architektur.
Ude wies in seiner Ansprache darauf hin, wie umstritten die Bungalows aus Beton in den 70er Jahren gewesen seien, wie schnell aber die Studierenden sich die Behausungen, auch und vor allem durch ihre kreative Wandgestaltung, angeeignet hätten. Die Olympischen Spiele 1972 waren nicht nur ein Kostenfaktor, sondern haben dringend benötigten Wohnraum hinterlassen. Dies werden auch die Olympischen Spiele 2018 tun, sollte München den Zuschlag erhalten. Dann würde für das Olympische Dorf wiederum wegweisende Architektur geplant, dieses Mal mit dem Fokus auf ökologische Aspekte.

Prof. Wirsing (l.), Studenten-Bungalows am Ratzinger Platz
Prof. Werner Wirsing, der Architekt der Studenten-Bungalows von 1969 im Oberwiesenfeld, so Ude, habe damals den Nerv der Studierenden nach Gemeinschaft und Selbständigkeit, bzw. Rückzugsmöglichkeit exakt getroffen. Wirsing hatte das studentische Projekt wohlwollend begleitet und bei der Eröffnung besonders das leidenschaftliche Engagement der Studierenden gewürdigt.
zukunftsgeraeusche in den Personen von Robert K. Huber, Annekatrin Fischer und Christoph Rickert wünschen sich durch ihre Intervention eine Auseinandersetzung mit der Entwicklungsgeschichte, ihren aktuellen Veränderungen, ihren Qualitäten sowie ihren Potentialen und Defiziten. Die stattfindende Fokussierung richtet sich dabei zum einen auf die Bungalows selbst und zum anderen durch die von ihnen ausgehende „Ausrichtung des Blicks“ auf den umgebenden Stadtraum.
Hierzu werden bis zum 18. Oktober 2008 am Ratzingerplatz mit lokalen Partnern, dem Bezirksausschuss 19 sowie gemeinsam mit der Hochschule München, Fakultät für Architektur, der Bayerischen Architektenkammer und Betonmarketing Süd, in zahlreichen Workshops und Performances eine intensive Auseinandersetzung und Partizipation am Ort geschaffen.
Weitere Informationen zum Projekt und zum Programm unter www.bestandsverpflanzung.de
05.08.2008 – ck
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EiffELA und MobQoS
BMBF fördert Projekte an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Thermographie eines Class-D Verstärkers
Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik kann ab Sommer 2008 zwei neue, öffentlich geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für sich verbuchen. Förderer ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie IngenieurNachwuchs 2008. Die Projekte werden zusammen mit einschlägigen Partnerfirmen durchgeführt, ihre Laufzeit beträgt drei Jahre. In beiden Projekten werden neben DiplomandInnen und WerkstudentInnen auch wissenschaftliche MitarbeiterInnen tätig sein. Dies könnte auch für Master-StudentInnen in Teilzeit eine chancenreiche Möglichkeit darstellen.
Das Projekt EiffELA (Energieeffiziente intelligente Class-D Verstärker für flexible ELA-Systeme) befasst sich mit der Entwicklung von Audio-Verstärkern mit sehr hohem Wirkungsgrad und einer permanenten Überwachung der Lautsprecherlinien von Elektroakustischen Anlagen, wie sie z.B. in Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden, Hotels oder Kaufhäusern im Einsatz sind.
Im Projekt MobQoS ist das Ziel die Weiterentwicklung der Messungen zur „Quality-of-Service“ in heterogenen Kommunikationsnetzen unter Einbeziehung der auftretenden Kanalcharakteristik (besonders in Funkkanälen). Solche heterogenen Netze sind Alltag, z.B. wenn ein Video über das Internet, DSL und WLAN auf ein entsprechendes Endgerät geladen wird. Dazu wird ein Quality Agent entwickelt, der aus den verfügbaren Messwerten der Kommunikation die Kanalcharakteristik schätzt. Auf dieser Basis ist es möglich, eine aussagekräftige Qualitätsanzeige zu steuern, Schnittstellen zum Netzmanagement zu bedienen (z.B. zur Abrechnung oder Dienstesteuerung) oder einen Netzemulator zu steuern.
Weitere Informationen unter: www.ee.hm.edu
05.08.2008 - ck
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Passion works
Der neue PW3.08 wurde der Öffentlichkeit vorgestellt

Der neue PW3.08
Am 1. August wurde er, nach einiger Verzögerung, der Öffentlichkeit präsentiert, der neue Rennbolide des Racing Teams der Hochschule München. Die Sponsoren des Teams sowie zahlreiche ProfessorInnen der Hochschule München und Familienangehörige der Teammitglieder waren Zeugen, wie das neue Rennauto von unseren beiden besten Neuzugängen 2008, Andreas Schindler und Florian Fehr, unterstützt vom gesamten Rennteam, enthüllt wurde.
Nach einem Welcome-Drink konnten sich die Gäste in der Technik-Galerie die technischen Neuerungen ansehen und den anwesenden Fachleute des Rennteams Löcher in den Bauch fragen. Eröffnet wurde die Präsentation durch die Sponsoring-Managerin Susanne Knoll und kurze Ansprachen von Kanzler Dr. Bruno Gross und Prof. Jörg Grabner. Danach übernahm der Technische Leiter Sebastian Prambs das Wort und ließ die Spannung bis zur Enthüllung immer mehr steigen.

Großes Interesse für den Rennwagen bei Kanzler Gross (2.v.r.)
Wir drücken dem Team und ihrem PW3.08 für die Rennen in Hockenheim und Fiorano, Italien die Daumen.
05.08.2008 – ck
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3,2,1... Sommerferien

Relaxen im Park
Nach einem ereignis- und erfolgreichen Sommersemester 2008 bricht nun die wohlverdiente Sommerpause an. Ich möchte mich im Namen des Präsidiums bei Ihnen allen – ProfessorInnen, MitarbeiterInnen sowie Studierenden – für Ihr großes Engagement bedanken.
Genießen Sie die vorlesungsfreie Zeit in vollen Zügen, damit Sie gestärkt und hoch motiviert ins neue Semester starten können. Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start ins Wintersemester 2008/2009, in dem Prof. Dr. Michael Kortstock Sie als neuer Präsident der Hochschule München begrüßen wird.
Ihre Marion Schick
Präsidentin
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