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Zwischen Mensch und Maschine

Absolventen Antonela Rajic und Florian Horner. Foto: Marco Gierschewski
Absolventen Antonela Rajic und Florian Horner. Foto: Marco Gierschewski

[22|04|2015]

Der Bachelorstudiengang Technische Redaktion und Kommunikation bildet Vermittlungsprofis aus

Betriebsanleitungen sind heute viel mehr als Hefte mit kleingedrucktem Text: Das Feld der technischen Redaktion verändert sich rasant. Zum Erklären der Produktbedienung werden moderne Medien eingesetzt: Attraktiv gestaltete Anleitungen, interaktive Animationen, Gebrauchsfilme und Online-Hilfen – alles sprachlich prägnant verfasst, übersichtlich strukturiert und anschaulich visualisiert.

 

Der Studiengang Technische Redaktion und Kommunikation startete 2011 an der Hochschule München. Dieses Frühjahr sind nach sieben Semestern die ersten Bachelor-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. „Sie sind in vielerlei Hinsicht Vermittler zwischen Mensch und Technik, denn sie verstehen sowohl das Produkt als auch die Anwenderinnen und Anwender in deren Nutzungssituation“, sagt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Gertrud Grünwied. Sie können viel mehr als nur Betriebsanleitungen schreiben und haben Berufsmöglichkeiten in der technischen Dokumentation und Redaktion, im Schulungs- und E-Learning-Bereich oder in der Prozessgestaltung.

 

Im Fotostudio des Studiengangs. Foto: Marco Gierschewski
Im Fotostudio des Studiengangs. Foto: Marco Gierschewski
Vielseitige Ausbildung

Das Studienprogramm ist breit gefächert: Linguistik und Redaktion sind ebenso Inhalte wie (Produkt-)Fotografie und Animation, IT und Programmierung, Didaktik und Dokumentation. Gerade das finden die Studierenden attraktiv: Absolvent Florian Horner zum Beispiel hat sich schon immer für Technik und ihre Problemstellungen begeistert, wusste aber gleichzeitig, wie fern diese Themen vielen Menschen liegen. „Im Studium konnte ich meine Affinität zur Technik mit meinem Hang zur Sprache und zum Tüfteln vereinbaren. Das gibt mir nun die Möglichkeit, die Entwicklungsentscheidungen von Ingenieuren für andere Menschen einfacher verständlich zu machen“, erklärt er.

 

Praxis in der Hauptrolle

Dazu kommt die bewährte Anwendungsorientierung der Hochschule München: Teil des Studiums sind zahlreiche Praxis- und Industrieprojekte mit realen Aufgabenstellungen sowie ein Praxissemester in einem Unternehmen. „Wir konnten Theorie und Praxis in vielen Projekten verbinden und so verschiedene Unternehmen kennen lernen“, sagt Absolventin Antonela Rajic. Projektthemen sind zum Beispiel mobile Dokumentationen, Videoprojekte, Blogs oder Usability-Tests.

 

Bei der DocMuc stehen Themen der Technikkommunikation im Mittelpunkt. Foto: Rene Metzger
Bei der DocMuc stehen Themen der Technikkommunikation im Mittelpunkt. Foto: Rene Metzger
Mit so vielen Kontakten zur Wirtschaft ist ein guter Start für die Absolventinnen und Absolventen quasi vorprogrammiert: „Glücklicherweise hat man als technischer Redakteur aktuell die Situation, zwischen unterschiedlichen Stellen wählen zu können“, sagt Florian Horner. Sowohl er als auch Antonela Rajic werden nach dem Studium von den Firmen übernommen, bei denen sie ihre Bachelorarbeit geschrieben haben.

 

Fachkonferenz DocMuc

Eine ideale Möglichkeit zur Vernetzung bietet auch die jährliche Fachkonferenz DocMuc im Juni. Die Tagung zu aktuellen Themen und Trends der Technikkommunikation organisiert Prof. Dr. Gertrud Grünwied seit 2013 gemeinsam mit den Studierenden.

 

Weitere Informationen zum Studiengang: www.trk.hm.edu

 

Claudia Köpfer

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