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Vielfältige Forschung

[30|05|2015]

Beim 3. Forschungsforum präsentierten WissenschaftlerInnen der HM ihre Arbeit und luden zum Austausch ein

Eine wissenschaftliche Karriere an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften – vor zehn Jahren war das noch ein Sonderfall. Im Jahr 2015 stehen beim Forschungsforum selbstbewusste Doktorandinnen und Doktoranden gemeinsam mit erfahrenen ProfessorInnen zu ihren Projekten in der angewandten Forschung Rede und Antwort und diskutieren ihre beruflichen Chancen und Perspektiven.

 

60 Poster und mehr als 20 Vorträge gaben rund 200 BesucherInnen Einblicke in die fünf Forschungsschwerpunkte der Hochschule München: Automotive, Produktion und Werkstoffe, Informations- und Kommunikationstechnologie, Sozioökonomische Innovationen und Energieeffizienz. So entstanden im Laufe der anderthalb Tage viele anregende Diskussionen.

 

Detail eines wissenschaftlichen Posters. Foto: Manuela Braunmüller
Detail eines wissenschaftlichen Posters. Foto: Manuela Braunmüller
Forschungsprojekte kompetent und anschaulich darstellen: Das war das Ziel der 60 präsentierten Forschungsposter. Eine Jury wählte während der Veranstaltung das beste Poster aus – dieses wird bei der Oskar-von-Miller-Feier mit dem ersten HM-Forschungspreis geehrt. Ein weiteres Highlight in den vier Postersessions war der selbst entwickelte Biotinte-3D-Drucker, den das Forschungsfeld CANTER präsentierte.

 

 

 

 

Karriere zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Wie klappt der Einstieg in die Forschung, wie der in den Beruf? Wie sind die Karrierechancen in Wissenschaft bzw. Wirtschaft? Welche unternehmerischen Möglichkeiten entstehen aus der Forschung? In zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion mit Absolventen der HM wurden diese Fragen diskutiert.

 

Das Podium: Dr. Stefanie Fuleda, Dr. Sebastian Schmidt, Dr. Markus Ehmann, Dr. Tobias Müller und Christian Scheiblegger. Foto: Marco Gierschewski
Das Podium: Dr. Stefanie Fuleda, Dr. Sebastian Schmidt, Dr. Markus Ehmann, Dr. Tobias Müller und Christian Scheiblegger. Foto: Marco Gierschewski
Wichtig sei es, Kontakte zu knüpfen – ob nun für den Einstieg in die Wissenschaft oder für das anschließende Berufsleben. Auch die eigene Motivation für eine Promotion sei entscheidend, denn das außerordentliche Engagement der AbsolventInnen für ihren Forschungsbereich sowie die persönliche Entwicklung im Laufe der Promotion würden auch in der Wirtschaft geschätzt, waren sich Absolvent Dr. Markus Ehmann und die Trainerin und Personalcoach Dr. Stefanie Fuleda einig. „Eine Promotion bringt hohe berufliche Qualität“, so Fuleda.

 

„Man sollte sich ein Thema wählen, in das man sich verlieben kann“, sagte Absolvent Dr. Tobias Müller. Dann seien lange Arbeitszeiten und gelegentliche Misserfolge leichter zu verschmerzen. „Jedes Tal stärkt einen und bringt mehr Selbstvertrauen“, erklärt Dr. Sebastian Schmidt.

 

Die DoktorandInnen nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Foto: Marco Gierschewski
Die DoktorandInnen nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Foto: Marco Gierschewski

 

Verabschiedung der DoktorandInnen

Zehn Doktorandinnen und Doktoranden haben im vergangenen Jahr ihre Promotion an der Hochschule München abgeschlossen. Beim Forschungsforum erhielt Dr. Markus Ehmann, der an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen und an der Universität Plymouth promovierte, stellvertretend für alle bisherigen AbsolventInnen seine Anerkennungsurkunde zur Promotion von Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze.

 

HM-Forschung im Mittelpunkt

Das jährliche Forschungsforum stellt die Forschung an der Hochschule München vor und bietet wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, ProfessorInnen und Studierenden sowie externen Gästen eine Plattform zu Austausch und Vernetzung in diesem Themenbereich. Das nächste Forschungsforum findet am 01./2. Juni 2016 statt.

 

Claudia Köpfer

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