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"Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln"

Staatssekretär Sibler (8. v. l.) zusammen mit der bayerischen Delegation (4. v. l. Prof. Fritze) und den chinesischen Gastgebern
Staatssekretär Sibler (8. v. l.) zusammen mit der bayerischen Delegation (4. v. l. Prof. Fritze) und den chinesischen Gastgebern

[30|10|2015]

Vizepräsidentin Fritze begleitet Delegationsreise von Wissenschaftsstaatssekretär Sibler nach China

„Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln, sagt ein chinesisches Sprichwort. Und das hat sich bei unseren Besuchen in Shanghai, Hangzhou und Peking bestätigt. Wir konnten auf persönlicher Ebene vielfältige Kontakte knüpfen und ausbauen, um die Beziehungen zwischen China und Bayern im Bereich der Bildung und der Wissenschaft weiter zu stärken und die Zusammenarbeit voranzubringen“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler nach seinem Besuch des chinesischen Bildungsministeriums in Peking.

 

Bestätigen kann das Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, die neben neuen und zukünftigen Partner aus dem Hochschulbereich beim bayerischen Abend in Peking zufällig auf Zhengyou Xiong traf, der 1981 an der HM Tourismusmanagement studiert hat.

 

Christiane Fritze trifft Zhengyou Xiong, Absolvent der HM (v. l. Zhengyou Xiong, Christiane Fritze, Patentanwältin Yonghong Shi, Bernd Sibler)
Christiane Fritze trifft Zhengyou Xiong, Absolvent der HM (v. l. Zhengyou Xiong, Christiane Fritze, Patentanwältin Yonghong Shi, Bernd Sibler)

 

Fritze nutze die Delegationsreise, die Staatssekretär Sibler gemeinsam mit zwölf VertreterInnen von Universitäten und Hochschulen unternommen hat, um bestehende Kooperationen zu festigen und das Feld für weitere Zusammenarbeit zu sondieren: „In China gibt es einen riesigen Bedarf an Bildungsmöglichkeiten, auch z. B. im Bereich der Weiterbildung. So gibt es Hochschulen, die im engen Sinne Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind; mit Lehrenden, die einen Unternehmensbackground haben. Da bieten sich Kooperationen geradezu an. Interessant war außerdem, dass wir bei einigen Netzwerktreffen sehr offen miteinander diskutieren konnten.“

 

Bestehende Kooperationen vertiefen, neue Möglichkeiten ausloten

Während seines Aufenthalts hatte die Delegation u. a. das Sino-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) besucht sowie an verschiedenen Netzwerkveranstaltungen teilgenommen, um bereits bestehende Kooperationen zwischen bayerischen und chinesischen Hochschulen zu vertiefen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

 

Alle teilnehmenden Hochschulen verständigten sich darauf, die geknüpften Kontakte zu intensivieren, um beispielsweise den Austausch von Studierenden, DoktorandInnen oder Lehrenden zu organisieren oder auch gemeinsame Forschungs- und Projektkooperationen durchzuführen.

 

19 kommunale Partnerschaften, über 150 Hochschulkooperationen

Zwischen Bayern und China bestehen derzeit bereits über 150 Hochschulkooperationen sowie 19 Partnerschaften zwischen Gemeinden und Landkreisen. Über 16.000 Chinesinnen und Chinesen leben in Bayern, darunter rund 3.700 Studierende. Sie stellten im vergangenen Wintersemester die größte Gruppe ausländischer Studierender an bayerischen Hochschulen.

 

Kathrin Gallitz, Bay. Wissenschaftsministerium/Christina Kaufmann

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