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Gründung des Zentrums für angewandte Sehforschung (ZEFAS)

Irene Schreiner bei der Untersuchung durch Prof. Eisenbarth (Foto: Marco Gierschewski)
Irene Schreiner bei der Untersuchung durch Prof. Eisenbarth (Foto: Marco Gierschewski)

[24|11|2015]

Das ZEFAS kümmert sich um Menschen mit besonderem Rehabilitationsbedarf

Das Zentrum für angewandte Sehforschung als Kooperationsprojekt versteht sich als Forschungs-, Behandlungs- und Beratungseinrichtung für Menschen jeden Alters mit Sehbehinderung. Hierdurch werden an einem Ort angewandte Forschung und Entwicklung sowie Patientenversorgung gebündelt und gefördert.

 

Wissen bündeln

Die Hochschule München und die Ludwig-Maximilians-Universität haben im November 2015 einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der angewandten Sehforschung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem Sehlabor der Hochschule München und dem Department Psychologie ist es, Wissen aus den Bereichen Psychologische Diagnostik, Neuropsychologie, Optometrie und Augenheilkunde zu bündeln.

 

Damit werden einerseits rasche Fortschritte auf diesem Gebiet der Versorgung und Beratung an der Schnittstelle zwischen grundlagenorientierter Forschung und Anwendung ermöglicht. Andererseits werden Studierende aus den ingenieurwissenschaftlich geprägten Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik der Hochschule und den Psychologiestudiengängen der Universität möglichst frühzeitig an die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich herangeführt; und das nicht nur im Rahmen von Vorlesungen, sondern auch in Projekt- und Abschlussarbeiten sowie im Rahmen von kooperativen Promotionen.

 

Arbeitsschwerpunkte

Personen mit besonderem visuellem Rehabilitationsbedarf stehen am ZEFAS im Mittelpunkt des Handels. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird ergänzt um individuelle Beratung, optometrische und augenoptische Versorgung sowie die neuropsychologische Behandlung zur Verbesserung der funktionellen Sehfähigkeit. Zielgruppen sind u. a. Kinder mit zerebralen Sehstörungen, Personen mit Hirnschädigungen, z. B. nach einem Schlaganfall, oder Personen mit geistiger Behinderung.

 

Gegründet haben ZEFAS Prof. Dr. Werner Eisenbarth, Professor für Physiologie des Sehens, Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik, Hochschule München und Prof. Dr. Josef Zihl, Professor für Neuropsychologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München.

 

Auf der Webseite von ZEFAS finden sich weitere Informationen.

 

Werner Eisenbarth/Christina Kaufmann

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