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10 Jahre UAS7 in New York

Die deutsche Delegation an der University at Albany
Die deutsche Delegation an der University at Albany

[13|12|2015]

UAS7-PräsidentInnen im transatlantischen Dialog über „University-Industry Collaborations“

Die Beziehungen zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Industrie sind wichtige Innovationstreiber. Präsidentinnen und Präsidenten des deutschen Hochschulkonsortiums UAS7 berieten Mitte November 2015 in New York mit den US-amerikanischen Partnern, wie „University-Industry Collaborations“ auf beiden Seiten des Atlantiks weiter ausgebaut werden können. Dazu diente auch die Teilnahme am „18th Annual Colloquium on International Engineering Education“ (IEE), bei dem deutlich wurde, wie sehr die deutsche Ingenieurausbildung und das duale Studium gerade in den USA geschätzt werden. Zugleich konnte bei dieser Reise auch das zehnjährige Bestehen des Liaison Office der UAS7 in New York City gefeiert werden.

 

Problemloser Einstieg ins Berufsleben

Der internationale Vergleich zeigt, dass es den deutschen Hochschulen gut gelingt, durch enge Verzahnung der anwendungsbezogenen Studienprogramme, „on the job training“ sowie durch Praktika und anwendungsorientierte Forschung, ihren AbsolventInnen den Einstieg ins Berufsleben nach dem Studium ohne Anlaufschwierigkeiten zu ermöglichen. Nicht zuletzt deshalb, da alle Professorinnen und Professoren an HAWs in der Regel fünf Jahre Berufserfahrung und ein umfangreiches Netzwerk an Kontakten in Wirtschaft und Industrie mitbringen. Dieses Modell deutscher Hochschulausbildung ist in vielen Regionen der Welt äußerst attraktiv. So auch in den USA, wo dortige Universitäten nach neuen Modellen der Zusammenarbeit mit Unternehmen suchen.

 

Internationale Kooperationen

Dazu tauschten sich US-ExpertInnen mit den Präsidentinnen und Präsidenten von UAS7 im „Deutschen Haus“, in dem sich das „Liaison Office“ der UAS7 befindet, auf einem „University-Industry Collaboration“-Workshop aus. Zudem nahm das Hochschulbündnis mit einem Panel zu diesem Thema am „18th Annual Colloquium on International Education Engineering“, einem wichtigen Forum zur Ingenieurausbildung, teil. Prof. Dr. Karl-Heinz Siebold präsentierte dort die langjährige Kooperation der HM mit der University of Pittsburgh im Rahmen des internationalen Studentenwettbewerbs zu autonomen Fahrzeugen vor.

 

Zudem stellte Prof. Dr. Ulrich Wagner zusammen mit einem Partner aus Wisconsin ein neues Element zum Thema „Internationalization@home“ vor: Eine Englischsprachige Praktikumssimulation für Studierende des Bioingenieurwesens im ersten Studienjahr. Das Programm wurde ursprünglich an der University of Wisconsin-Madison entwickelt und simuliert ein Praktikum in einer US-amerikanischen Biotechnologie-Firma. Die Hochschule München ist die erste Institution außerhalb den USA, die dieses Element vor drei Jahren in die Lehre integriert hat und damit Erkenntnisse in Bezug auf Internationalisierung sammeln konnte. Das Interesse an den bisherigen Erfahrungen mit dieser Maßnahme war entsprechend groß und führte bereits zu zahlreichen Anfragen zu weiterer Zusammenarbeit.

 

Verstärkte Zusammenarbeit

Vereinbart wurde mit den UAS7-Partnern in New York, noch stärker strategisch in den Bereichen transatlantischer Praktikums- und Laborprogramme zusammenzuarbeiten und z. B. verstärkt gemeinsame Forschungsanträge zu realisieren. Auch eine strategische Positionierung auf politischer Ebene ist eines der erklärten Ziele von UAS7. Dazu waren VertreterInnen der Deutschen Botschaft und der Außenhandelskammer New York eingeladen, die die Bedeutung lokaler Initiativen, wie der „Skills Initiative“ und der Initiative „Applied Sciences New York City“, unterstrichen und darin eine große Chance für eine noch stärkere transatlantische Zusammenarbeit sehen.

 

10 Jahre UAS7

Ein weiterer erfreulicher Anlass für den Besuch der UAS7-Präsidentinnen und Präsidenten in New York war das zehnjährige Bestehen der UAS7-Präsenz in den Vereinigten Staaten. Beim Empfang mit den US-amerikanischen PartnerInnen würdigte Prof. Dr. Bernd Reissert die transatlantische Arbeit des UAS7-Außenbüros in den vergangenen Jahren. Auch die VertreterInnen der US-Partneruniversitäten betonten, dass eine Präsenz in den USA die Zusammenarbeit intensiviere und die Netzwerke des Studierendenaustausches, der Forschung und der Lehre deutlich stärke.

 

UAS7 / Christina Kaufmann

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