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"Wer die Zukunft mitgestalten will, studiert Informatik"

[26|01|2016]

Münchner Erklärung zum Software Engineering-Standort Deutschland

Ob soziale Netze, Apps, intelligente Energienetze, Webshops, connected mobility oder Industrie 4.0: Informatik ist überall und steckt in Autos, Flugzeugen, Handys, Haushaltsgeräten, Filmen und Spielen. Software und damit die Software-Entwicklung spielen in allen Industriezweigen, im Gesundheitswesen, der Energieversorgung, der Mobilität, in der Dienstleistung und in der öffentlichen Verwaltung eine zentrale Rolle.

 

Dies würdigt die Münchner Erklärung zum Software Engineering-Standort Deutschland: Sie richtet sich an TrägerInnen gesellschaftlicher Verantwortung, an Unternehmen und insbesondere an Jugendliche, die kurz vor der Berufswahl stehen. Unter den ErstunterzeichnerInnen sind drei Mitglieder der Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München: Prof. Dr. Hans-Joachim Hof , Prof. Dr. Axel Böttcher und Prof. Dr. Veronika Thurner .

 

„Software-Entwicklung ist Engineering“

Die Erklärung stellt Software Engineering als Grundlage der Digitalisierung in den Mittelpunkt. Sie betont die „Wahrnehmung und Wertschätzung von Softwaretechnik als eigenständige Disziplin“ und als zentrale Innovationskompetenz für deutsche Schlüsselindustrien.

 

Diese gelte es am Standort Deutschland nicht nur zu erhalten, sondern zu fördern und weiter auszubauen, zu kultivieren und integrieren: Die beständige Professionalisierung des Software Engineerings am Standort Deutschland werde damit zur kritischen Herausforderung: Agilität und ingenieurmäßiges Vorgehen bringen Geschwindigkeit, Qualität und Ergebnissicherheit und entscheiden über den Erfolg.

 

Werben um die besten Nachwuchskräfte

Die Anzahl von hochqualifizierten Arbeitsplätzen im Bereich der Software-Entwicklung wird gerade auch in Deutschland dramatisch zunehmen und Software ExpertInnen können unter vielen verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten wählen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Münchner Erklärung ermutigen deshalb Schülerinnen und Schüler und junge Studierende: „Wer die Zukunft mitgestalten will, studiert Informatik.“

 

„Die Hochschule München hat sich auf diese Entwicklung eingestellt“, sagt Prof. Dr. Klaus Kreulich, HM-Vizepräsident für Innovation und Qualität der wissenschaftlichen Lehre. „Unsere Informatikstudiengänge mit Bachelor und Masterabschluss bereiten auf aktuelle und neue Arbeitswelten vor. Darüber hinaus ermöglicht unsere hochschulweite fachliche Vielfalt und Vernetzung mit allen Branchen der Wirtschaft praxisnahe Anwendungen für innovative Ideen der Digitalisierung.“ Unter anderem erhielt der Studiengang Informatik die beste Platzierung im Ranking der Wirtschaftswoche 2015.

 

http://muenchner-erklaerung.de/

 

Claudia Köpfer

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