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c.lab meets Sandbox

Findings from the c.lab (Photo: Marco Gierschewski)
Findings from the c.lab (Photo: Marco Gierschewski)

[10|02|2016]

Das studentische HM-Projekt macht gemeinsame Sache mit einem open workspace der CalPoly

Was das c.lab für die Hochschule München, ist die Sandbox für die Cal Poly in Kalifornien: Beides sind sogenannte open workspaces, die von Studierenden betrieben werden. Während einer Dienstreise des HM-Vizepräsidenten Prof. Dr. Klaus Kreulich in die USA kam die Idee zu einer Kooperation der beiden Hochschulinitiativen auf. Zuerst sind nur Mails über den Ozean gewandert, jetzt haben sich die Teams der HM und der Partnerhochschule CalPoly erstmals in einer Skype-Konferenz direkt ausgetauscht. Besprochen wurden insbesondere mögliche gemeinsame Projekte.

 

Die dabei entstandenen konkreten Ideen sind:

  • Das Starten eines 3-D-Druckers über das Internet, der es ermöglicht, ein virtuelles dreidimensionales Modell zu versenden und jeweils vor Ort auszudrucken.
  • Eine Webcam, die ein Livebild ebendieses 3-D-Druckers in Betrieb zeigt.
  • Ein Tic-Tac-Toe-Spiel – auch bekannt als „xxo“ –, das via Vernetzung von beiden workspaces aus gespielt werden kann sowie ein vernetztes Schachspiel.
  • 3D eingescannte Räumlichkeiten, die mittels einer virtual reality Brille von beiden Seiten des Ozeans besucht werden können.
  • Die Bewegungsübertragung von einer Person auf ein bewegliches Robotersystem im jeweils anderen Labor.
  • Ein digitales Fenster in Form eines Fernsehers, der in München ein Live-Bild aus den kalifornischen Räumlichkeiten zeigt und umgekehrt.
  • Studierendenaustausch bzw. Summer Schools zwischen der HM und der CalPoly.

 

Das Team des c.lab (Foto: Marco Gierschewski)
Das Team des c.lab (Foto: Marco Gierschewski)

 

What’s behind c.lab?

Das c.lab ist eine offene Werkstatt, bzw. ein Hackerspace für HM-Studierende, der vor drei Jahren gegründet wurde. Es stellt Ressourcen wie 3D Drucker, Werkzeuge und Räumlichkeiten bereit, damit Studierende ihre eigenen Projektideen realisieren können. Das Thema und der Umfang sind nicht primär entscheidend – im Fokus stehen allerdings Projekte aus den Bereichen physical computing (Arduino, Raspberry Pi), rapid prototyping und Programmierung. Ziel ist es, dass die Studierenden mit neuen Technologien derart in Kontakt kommen, wie es im normalen Ablauf ihres Studiums nicht der Fall wäre.

 

Harte Fakten

Das c.lab erweitert kontinuierlich seine Bestände und ist mittlerweile auf zwei Räume angewachsen. Neben Projekten bietet es auch Workshops und Vorträge. Seitens der Lehrenden wird das c.lab von Prof. Dr. Andreas Schlüter aus der Fakultät für angewandten Naturwissenschaften und Mechatronik und Prof. Dr. Christian Münker aus der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik betreut.

 

Das c.lab freut sich auf die startende Kooperation und lädt alle Studierenden ein, dabei mitzuwirken - Studierende können sich dazu bei melden. Gefördert wird die Kooperation vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der Cal Poly.

 

 

Sascha Schwarz/Sara Magdalena Schüller

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