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Fakultät für Tourismus fördert Gesundheitstourismus im Alpenraum

Ein Beispiel für Entspannung mit Gesundheitsnutzen (Foto: Dietmar Denger/Tegernseer Tal Tourismus GmbH)
Ein Beispiel für Entspannung mit Gesundheitsnutzen (Foto: Dietmar Denger/Tegernseer Tal Tourismus GmbH)

[17|02|2016]

Gesundheitstouristischer Kompetenzaufbau für Regionen und Betriebe

Die steigende Urbanisierung, der damit verbundene Verlust von Naturerleben, der demografische Wandel und der Anstieg von Zivilisationserkrankungen führen zu einer steigenden Nachfrage nach Urlaubsaufenthalten mit Gesundheitsnutzen.

 

Die (vor-)alpine (Projekt-)Region verfügt über eine Vielzahl an natürlichen, regional verorteten und kulturell tradierten Heilressourcen sowie gesundheitsfördernden Naturraum- und Klimapotenzialen, deren Inwertsetzung die Basis für eine nachhaltige gesundheitstouristische Regionalentwicklung und eine Positionierung als Gesundheitsregion bilden könnte, von der auch Einheimische (Gesundheitsnutzen) profitieren. Die Heilressourcen sind aber in Bezug auf med. Evidenz, Indikation, Qualität und Messbarkeit nicht ausreichend entwickelt, um in Verbindung mit der Region und KMU/touristischen Leitungsträgern für marktfähige Produkt- und Dienstleistungsketten nachhaltig in Wert gesetzt werden zu können.

 

Im Projekt „Trail for Health Nord“ sollen in einem Kooperationsnetzwerk aus Forschungseinrichtungen, Transferorganisationen und touristischen Regionen grenzüberschreitend gesundheitstouristische Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten basierend auf natürlichen und kulturell tradierten Gesundheitsressourcen mit einer klaren Fokussierung auf Evidenz und die Zielgruppe der älteren Menschen entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei der gesundheitstouristische Kompetenzaufbau von touristischen Regionen und Betrieben hinsichtlich verbesserter Wissenstransferstrukturen, Qualitätsaufbau und -sicherung sowie der Qualifizierung von Arbeitskräften.

 

Unter Federführung der Hochschule München soll dabei ein regionales und grenzüberschreitendes Fachkräftekonzept als Grundlage für ein professionelles Human Resources Management in touristischen Regionen mit einer strategischen Ausrichtung auf das Kernangebot Gesundheitstourismus entwickelt werden. Dies verfolgt das Ziel, bedarfsgerecht Fachkräfte zu rekrutieren, zu entwickeln und an die Arbeitgeber sowie die Region zu binden und damit der Abwanderung von Fachkräften in Ballungsräume entgegen zu wirken. Diese Strategie soll in das übergeordnete gesundheitstouristische Regionalentwicklungskonzept integriert werden.

 

Das Projekt „Trail for Health Nord“ trägt damit über die nachhaltige Inwertsetzung des Natur- und Kulturraums zur Erhaltung des Alpen- und Voralpenraums als attraktiver Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum bei.

 

Weitere Informationen:

  • Laufzeit: 09/2015 -08/2018
  • Projektvolumen: 1,08 Mio.
  • Förderquote: 75%
  • Projekt-Flyer

 

Projektwebseite:http://www.trail-for-health.com/wordpress/

 

Projektpartner:

  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (Lead Partner)
  • Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung
  • Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH
  • Tegernseer Tal Tourismus GmbH
  • Bayerisches Staatsbad Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain
  • Verein Gästeservice Tennengau

 

 

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