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Smartes Auto der Zukunft

(Foto: Hochschule München)
(Foto: Hochschule München)

[05|08|2016]

Internationale Summer School "Engineering for Sustainability" an der Hochschule München

Mit dem Zukunftsthema autonomes Fahren beschäftigten sich 24 internationale Studierende, die im Rahmen der Summer School „Engineering for Sustainability“ im Juli an die Hochschule München kamen. Der zweiwöchige Kurs „Smart Vehicle“ vermittelte den Studierenden aus den USA, Hongkong und Ägypten die Grundlagen für autonom fahrende Fahrzeuge. Neben Basiswissen aus den Gebieten der Fahrdynamik und Bildverarbeitung gehörten dazu vor allem die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen.

 

Im Rahmen des Kurses entwickelten und testeten die Studierenden beispielsweise Fahrerassistenzfunktionen, die automatisch eine Notbremsung ermöglichen oder das Überholen sicherer machen. Um das Erlernte begreifbar zu machen, setzten die Dozenten Simulationssoftware ein, die auch in der Automobilindustrie für virtuelle Fahrversuche verwendet wird. „Das Simulationswerkzeug CarMaker macht es möglich, die von den Studierenden entwickelten Funktionen in ein realistisches Fahrzeug und eine naturgetreue Umwelt zu integrieren“, so Prof. Dr. Markus Krug, der den Kurs „Smart Vehicle“ leitete. „Durch die Animation kommt trotz der komplexen Lerninhalte der Spaß und das Erfolgserlebnis nicht zu kurz.“

 

Abgerundet wurde der Kurs durch eine Demonstration an einem realen Fahrzeug, bei dem die NachwuchsingenieurInnen hautnah den aktuellen Entwicklungsstand des autonomen Fahrens kennenlernen konnten. „Spannend ist, wie autonom fahrende Autos eine ganze Bandbreite an Sensoren einsetzen, um die Umgebung zu analysieren. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese Signale von den Sensoren übertragen und vom Fahrzeug genutzt werden“, so Luke Maly, Student aus den USA.

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