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MiniMünchen - Mini Hochschule

Prof. Dr. Michel Kortstock im Gespräch (Foto: Thomas Reger)
Prof. Dr. Michel Kortstock im Gespräch (Foto: Thomas Reger)

[17|08|2016]

Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock überreicht Ehrenbürger-Urkunde an die ProfessorInnen und Doktoranden

Vier Stunden studieren, vier Stunden arbeiten, ein Test im Rathaus – das genügt, um in MiniMünchen als Professorin oder Professor zu arbeiten. In der Spielstadt gehen Kinder und Jugendliche zwischen 1. und 19. August arbeiten, studieren und geben Vorlesungen. In diesem Jahr ist HM-Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock der Schirmherr der dort ansässigen „Comenius-Hochschule“. Die von den SchülerInnen, den „Mini-ProfessorInnen“, selbstgewählten Themen der Vorlesungen sind anspruchsvoll: Beispielsweise Erderwärmung oder Leonardo da Vinci. In der „Bibliothek“ und mit Tablets wird der Vortrag vorbereitet.

 

Eine kleine Talkrunde

Kortstock wird eingeladen, an einer Talkrunde mit zwei Kinder-ModeratorInnen und zwei Mini-Professorinnen teilzunehmen. Wie kam er eigentlich dazu, Professor und später Präsident zu werden? Das wollen die Mini-ProfessorInnen wissen, die sich im Auditorium eingefunden haben. Die Jugendlichen werden in den nächsten Wochen ihre „Studierenden“ hier und in zwei weiteren Hörsälen empfangen. Kortstock antwortet, dass er bereits als Kind Ingenieur werden wollte und später entdeckte, dass ihm auch das Lehren Spaß bereitete.

Das „Vorlesungsverzeichnis“ von MiniMünchen
Das „Vorlesungsverzeichnis“ von MiniMünchen

 

Anders als im echten Leben?

Die zwei Mini-Professorinnen werden ebenfalls von der Moderatorin befragt. Die eine hat ihren Job auf dem „Arbeitsamt“ bekommen, die andere hat „ein Studium“ absolviert und ist dabei auf die Idee gekommen, ebenfalls zu lehren – allerdings vermuten die beiden, dass „es hier anders ist als im echten Leben“. Trotzdem kann Kortstock ihnen praktische Tipps für die Vorlesungen geben. Zum Beispiel, wie man reagiert, wenn jemand stört: „Einfach aufhören zu reden, dann stupsen die Nachbarn denjenigen an, der quatscht“, rät er.

 

Nach der Fragerunde geht es für den Präsidenten ein paar Häuser weiter zur Pop-Akademie. Hier unterrichten Studierende der Sozialen Arbeit unter der Leitung von Matthias Grüneisl von der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, wie man zu Hip-Hop tanzt oder beatboxt. Das Kamerateam nutzt die Gelegenheit für ein kleines Interview mit Kortstock. Von dort geht es gleich weiter in das Verlagshaus der Mini-Münchner Stadtzeitung. Hier gilt es viele Fragen über das Studium an der Hochschule München zu beantworten.

 

MiniMünchen

Mini-München findet in diesem Jahr zum 18. Mal statt und dauert vom 1. bis 19. August. Die Spielstadt ist in der Zenith-Halle, dem benachbarten „Kesselhaus“, dem neuen „Kohlebunker“ und auf der großen Außenfläche drumherum untergebracht. Pro Tag können bis zu 2.500 Kinder und Jugendlichen aktiv am Leben in der Spielstadt teilnehmen. Erwachsene können den Innenbereich nur mit einem Visum besuchen.

 

Wer von der Comenius-Hochschule noch nicht genug bekommen hat, kann im Herbst an die HM kommen. Dann findet die KinderUni statt.

 

 

Louisa Tomayer

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