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Diplomarbeit mal anders

Die installierten Sonnenkollektoren (Foto: Angerer/Kappelmeier)
Die installierten Sonnenkollektoren (Foto: Angerer/Kappelmeier)

[26|09|2016]

Zwei Studenten der HM fertigten für ihre Diplomarbeit Sonnenkollektoren für die Bewohner von Wundanyi

Die zwei Maschinenbaustudenten der H M, Christoph Angerer und Michael Kappelmeier, reisten für ihre Diplomarbeit nach Kenia in die Stadt Wundanyi. Ziel war es, für die dortige Bevölkerung, die bislang ihre Energie nur durch Holzverbrennung gewinnt, einen gebrauchsfertigen Sonnenkollektor anzufertigen. Dafür bewarben sie sich bei der Organisation „SOFIs WORLD- Social Finance “, die ihre Diplomarbeit daraufhin unterstützte. Die NGO setzt sich schon seit mehreren Jahren für die Versorgung der kenianischen Bevölkerung dank alternativer Energien ein.

 

Pause muss sein. Michael Kappelmeier (l.) und Christoph Angerer
Pause muss sein. Michael Kappelmeier (l.) und Christoph Angerer

 

Die Studenten standen vor einigen Herausforderungen, so mussten sie beispielsweise die eigene Werkstatt erst noch bauen. All das neben ihrem eigentlichen Vorhaben, einen produzierfähigen Solarthermie-Kollektor zu konstruieren, der warmes Wasser erzeugen kann. Heraus kam letztendlich ein serienfähiges Konzept eines Solarthermie-Kollektors, der ohne eine Pumpe funktioniert.

 

 

Die beiden Studenten bereuen ihre Entscheidung nicht. Die fünf Monate in Afrika waren für beide eine tolle Erfahrung. Sie würden es allen KommilitonInnen empfehlen, für Studienarbeiten eine Reise ins vielfältige Afrika zu unternehmen.

 

 

Jasmin Zamani

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