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(02/17) Presseeinladung, 19. Januar 2017, 14.00 Uhr

[10|01|2017]

Abschlussdebatte Planspiel „Benötigt der Flughafen München eine dritte Startbahn?“: Studierende treffen auf reale Akteure

 

Studierende der Hochschule München schlüpfen beim Planspiel „Benötigt der Flughafen München eine dritte Startbahn?“ in die Haut der realen Befürworter und Gegner. Ihre Entscheidung im Planspiel fällen Sie im Beisein der wirklichen Akteure – eine Übung in Demokratie und Empathie.

 

Wie fühlt es sich an, als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, als Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer oder als Vertreter des Bund Naturschutzes für oder gegen die Startbahn einzutreten?

Diese Erfahrung machen Studierende der Hochschule München im Planspiel „Benötigt der Flughafen München eine dritte Startbahn?“. Drei Monate haben sie sich auf ihre Rollen vorbereitet, recherchierten und tüftelten an ihren Redebeiträgen. Und das alles mit Spaß? „Ja“, meint Prof. Dr. Stefan Rappenglück, Professor an der Fakultät für Studium Generale und Interdisziplinäre Studien. Gemeinsam mit Willy Ratzinger von der Fakultät für Tourismus initiiert er das interdisziplinäre Seminar – offen für Studierende aller Fakultäten und Semester. Sie messen sich und ihre Argumente jetzt in der gemeinsamen Abschlussdiskussion, in der sie zu einer Entscheidung über den Bau einer dritten Startbahn kommen müssen.

 

Großprojekt Flughafen als Thema

Komplexe Themen über Planspiele zu vermitteln, damit haben die Dozenten bereits vielfach gute Erfahrungen gemacht: „Ob TTIP oder Klimagipfel: Die Methode ist handlungsorientiert, sehr stark eigeninitiativ, man muss kreative Lösungen finden und vor allem miteinander sprechen“, so Rappenglück. Das komplexe Thema einer dritten Startbahn fordert aber darüber hinaus, sich in vernetztes Denken und Spezialwissen einzuarbeiten: „Es geht um ökonomische Fragen, es ist ein touristisches Thema und ein ökologisches“, erläutert Rappenglück.

 

Lern-Format Planspiel

Für die Lehrenden heißen Planspiele, umzudenken. Sie fugieren als Begleiter selbst gesteuerten Lernens. Und das findet erfolgreich statt, unabhängig vom Erfolg der eigenen Argumente: Gegenüber der Hälfte der Seminarinhalte, die bei Frontalunterricht im Gedächtnis bleiben, sind es im Planspiel nachgewiesenermaßen neunzig Prozent. Rappenglück spricht von „Kompetenzerwerb mit Spaßvorteil“. Und die Studierenden? Dominik Ruoff, 21, Student der Elektro- und Informationstechnik, hier Vertreter der Startbahngegner, hat profitiert: „Erst dachte ich, oh, das könnte Arbeit werden. Aber mit der Erfahrung im Planspiel habe ich jetzt insgesamt mehr Lust, nicht nur beim Halbwissen stehen zu bleiben. Das hat mich begeistert“. Das interdisziplinäre Lern-Format PlanSpielZukunft@HM soll zukünftig an der Hochschule München weiter etabliert werden.

 

Prof. Dr. Stefan Rappenglück ist bundesweit gefragter Experte für Planspiele. Für die Bundeszentrale für politische Bildung erstellte er eine Planspiel-Datenbank, ist regelmäßig als Trainer für Planspiele für Jugendliche und Erwachsene sowie als Juror tätig.

 

Zur Veranstaltung werden Gäste aus dem Kreis der entscheidenden Gremien und Institutionen und politisch aktiven Gruppen erwartet.

 

 

Zeit: 19. Januar 2017, 14:00-17:00 Uhr

Ort: Hochschule München, Lothstrasse. 34, Raum A 320

 

Pressevertreter melden sich bitte bei Christiane Taddigs-Hirsch unter T 089 1265-1911 oder .

 

 

Hochschule München – HOCHSCHULKOMMUNIKATION

 

Die Hochschule München ist mit rund 480 Professorinnen und Professoren, 750 Lehrbeauftragten und 17.500 Studierenden eine der größten Hochschulen Deutschlands. In den Bereichen Technik, Wirtschaft, Sozialwissenschaften und Design bietet sie über 80 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Exzellent vernetzt am Wirtschaftsstandort München, pflegt sie enge Kontakte zur Berufspraxis und engagiert sich in anwendungsbezogener Lehre und Forschung. Die Hochschule München ist Exist-Gründerhochschule. Sie vermittelt ihren Studierenden Fachkompetenzen sowie unternehmerisches und nachhaltiges Denken und Handeln. Ausgebildet im interdisziplinären Arbeiten und interkulturellen Denken sind ihre Absolventinnen und Absolventen vorbereitet auf eine digital und international vernetzte Arbeitswelt. In Rankings zählen sie zu den gefragtesten bei den Arbeitgebern in ganz Deutschland. www.hm.edu

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