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HM-Studierende erhält Forschungspreis

(v.l.n.r.) HM-Absolventin und Preisträgerin Yvonne Weber gemeinsam mit Dr. Juliane Fuge und dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Niclas Schaper
(v.l.n.r.) HM-Absolventin und Preisträgerin Yvonne Weber gemeinsam mit Dr. Juliane Fuge und dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Niclas Schaper

[11|04|2017]

Vereinbarkeit von Studium und Beruf als Lebensstil und Forschungsgrundlage

 

Neben dem eigentlichen Hauptberuf als Studienreferentin auch noch ein Masterstudium in einem anderen Bundesland absolvieren: Was für die einen nur schwer zu schaffen ist, hat Yvonne Weber mit Bravour gemeistert. Für ihre Masterarbeit im Studiengang „Interkulturelle Kommunikation und Kooperation“ der Hochschule München, Fakultät für Studium Generale und interdisziplinäre Studien, wurde sie nun von der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik ausgezeichnet. In Köln verlieh Jurymitglied Prof. Dr. Niclas Schaper der Absolventin den mit 1.000 Euro dotierten Johannes-Wildt-Nachwuchspreis.

 

In den vergangenen Semestern hat Yvonne Weber nicht nur fleißig an der HM gelernt, sondern an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg gleichzeitig selbst andere beraten und informiert. Die Frage nach einer optimalen Vereinbarkeit von Studium und Beruf stellte sie sich und anderen während ihrer Forschungszeit an der HM. Unter dem Titel „Interkulturelle Lehrkompetenz: Konzeption eines Kompetenzprofils für DozentInnen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg“ hat sie erforscht, mit welchen Kompetenzen Lehrende den internationalen Studierenden gegenübertreten sollten. „Wie bereite ich mich auf eine Lehrveranstaltung für internationale Studierende vor? Was erwarten diese Studierenden von mir?“ Unter Berücksichtigung dieser Fragen erarbeitete Weber ein aus 13 Dimensionen bestehendes Kompetenzprofil für DozentInnen, das Persönlichkeitsmerkmale und Fertigkeiten beinhaltet, die für alle erlernbar sind.

 

Forschung mit Ausblick

 

Yvonne Webers Abschlussarbeit verschwindet nicht in den Archiven der Hochschule, sondern leistet bereits jetzt einen nachhaltigen Beitrag in der Ausbildung interkultureller Lehrkompetenzen. Einige hochschuldidaktische Zentren haben Interesse an einer Veröffentlichung der Forschungsergebnisse bekundet, um ihre interkulturellen Trainings für DozentInnen in Zukunft noch besser zu gestalten.

 

Der von dem langjährigen Leiter des Hochschuldidaktischen Zentrums der TU Dortmund, Prof. Dr. Johannes Wildt, jährlich verliehene Nachwuchspreis soll den jungen wissenschaftlichen Nachwuchs anspornen, sich auch weiterhin empirisch mit der Hochschuldidaktik auseinanderzusetzen und neue Standards für Lehre und Forschung an Hochschulen zu setzen.

 

 

Valerie Stärk

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