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Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis für Moritz Steinsiek

Prof. Dr.-Ing. Peter Krzystek, Moritz Steinsiek
Prof. Dr.-Ing. Peter Krzystek, Moritz Steinsiek

[15|03|2017]

Absolvent der Geomatik erhält Preis für Masterarbeit zu Fernerkundung mittels Laserdaten


Wie kann man aus Laserdaten in urbanen Gebieten Autos, Gebäude, Vegetation oder Straßen vollautomatisch mit Methoden der Fernerkundung finden? Mit dieser spannenden Frage beschäftigte sich Moritz Steinsiek in seiner Masterarbeit, die er unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Krzystek in der Forschungsgruppe CORSNAV an der Fakultät für Geoinformation anfertigte.


Bei der DGPF-Jahrestagung 2017 in Würzburg konnte er kürzlich das Gutachtergremium mit seinem Beitrag „Semantische Analyse von ALS- und MLS-Daten in urbanen Gebieten mittels Conditional Random Fields“ überzeugen und erzielte den zweiten Platz beim Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis.


Moritz Steinsiek konnte zeigen, dass mit Hilfe eines kontext-berücksichtigenden Klassifikationsverfahrens auf der Basis von Conditional Random Fields urbane Objekte mit hoher Genauigkeit klassifiziert werden können. Vor allem Klassen mit einer geringen Anzahl von Punkten profitieren von diesem neuen Ansatz, der aktuelle Methoden des maschinellen Lernen und Computer Vision aufgreift.


Moritz Steinsiek studierte an der Fakultät für Geoinformation zunächst im Studiengang Geotelematik und Navigation und erhielt seinen Masterabschluss im Masterstudiengang Geomatik. Mittlerweile ist er in einem Fernerkundungsunternehmen tätig.


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