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(18/17) Warum gehen Architekten ins Museum? - Präsentation von Projektergebnissen zum Münchner Kunstareal

[24|07|2017]

Im Münchner Kunstareal in der Maxvorstadt treffen Kunst- und Architekturgeschichte zusammen. Studierende der Architektur setzten sich mit Außenhaut und Innenleben der Museen auseinander. Ihre Ergebnisse zur Bau- und Schauaufgabe Museum stellen sie jetzt vor.

 

Münchner Kunstareal: Kunst trifft Architektur

Querverbindungen zwischen Architektur und Kunst haben eine lange Tradition. Selten liegen sie so offensichtlich nebeneinander wie im Münchner Kunstareal. Das Museums- und Bildungsquartier in der Maxvorstadt besitzt nicht nur eine herausragende Bandbreite bedeutender Sammlungen. Jedes Museumsgebäude ist zugleich ein architektonisches Zeugnis seiner Entstehungszeit. Wo sonst könnte man sich in München besser mit den Architekturströmungen der vergangenen 200 Jahre befassen und zugleich einen vertieften Einblick in die Geschichte der Kunst gewinnen?

 

Kunstobjekte und Museumsbauten

Ein Seminar der Architekturfakultät der Hochschule München hat diesen Grundgedanken zum Thema für eine Lehrveranstaltung gemacht. Aufgabe der Studierenden war es, nicht allein die Geschichte der Museumsbauten und Sammlungen zu recherchieren, sondern für jedes Haus ein exemplarisches Kunstwerk zu identifizieren und in seinem Bezug zu einer architektonischen Arbeitsweise vorzustellen. Aus den Arbeiten des Seminars ist nun eine Broschüre entstanden, die während des Sommerfestes der Architekturfakultät der Hochschule München vorgestellt wird.

 

Künstlerische Arbeitsweise für Architekten

Der Hintergrund für das Seminar geht allerdings noch über die Beschäftigung mit Architektur- und Kunstgeschichte hinaus. „Durch die konstruktive und wärmetechnische Trennung der Fassade vom übrigen Gebäude stellt in modernen Bauten die Außenhaut mehr als früher eine eigenständige Gestaltungsaufgabe dar“, erklärt Seminarleiter Professor Karl R. Kegler. „Um eine Fassade so zu entwerfen, dass sie gut in ihr Umfeld passt, braucht es gestalterisches Können und ein Wissen von den technischen und künstlerischen Möglichkeiten. Deshalb ist es wichtig, dass Architekturstudenten nicht nur gute Beispiele kennen, sondern sich auch mit künstlerischen Arbeitsweisen vertraut machen."

 

Zeit: Freitag, 28. Juli 2017, 17:30 Uhr

 

Ort: Grünfläche vor der Fakultät für Architektur, Karlstraße 6, bei Regen im Lichthof des Hauses

 

Die Veranstaltung im Rahmen des Sommerfestes der Fakultät für Architektur ist kostenfrei.

 

Pressevertreter melden sich bitte bei Prof. Dr. phil. Karl R. Kegler, Fakultät für Architektur, unter T 089 1265-2657 oder karl.kegler@hm.edu.

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