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Netzwerktreffen Arbeit 4.0

Dr. Esther März präsentiert den TeilnehmerInnen die Studienergebnisse. Foto: Miriam Primig
Dr. Esther März präsentiert den TeilnehmerInnen die Studienergebnisse. Foto: Miriam Primig

[24|10|2017]

Im Fokus: Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt an HM-AbsolventInnen

 

Im Oktober 2017 lud das Projekt „Qualifikation Arbeitswelt 4.0“ zu einem Netzwerktreffen ein. Im Fokus stand die Frage, welche Anforderungen die Digitalisierung der Arbeitswelt an die AbsolventInnen der Hochschule München stellt und was dies für die Lehre und die Kompetenzentwicklung der Studierenden bedeutet.

 

Mit einem Überblick über vergangene und aktuelle Aktivitäten und Initiativen an der Hochschule München rund um das Thema der Arbeitswelt 4.0 kontextualisierte Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident für Lehre, das Netzwerktreffen und stimmte die TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Fakultäten auf die folgenden Inhalte ein.

 

Studie: Tendenzen der Digitalisierung in der Arbeitswelt

Dr. Esther März, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Qualifikation Arbeitswelt 4.0“, stellte im Folgenden die Ergebnisse einer Interviewstudie vor. Diese wurde im Rahmen des Projektes „Qualifikation Arbeitswelt 4.0“ an der HM unter Beteiligung von ProfessorInnen aus insgesamt zehn Fakultäten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen Tendenzen, wie sich die veränderte Arbeitswelt, in die HM-AbsolventInnen unterschiedlicher Fachdisziplinen entlassen werden, im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung gestaltet.

 

Workshoparbeit zu Kompetenzen

Im zweiten Teil des Netzwerktreffens stand der Transfer der Erkenntnisse im Fokus. In Kleingruppen widmeten sich die TeilnehmerInnen der Frage, welche Kompetenzen für aktuelle Entwicklungen der Arbeitswelt zentral sind und inwieweit diese sich in der Lehre aufgreifen und anwenden lassen.

 

Das Ergebnis: Für die digitalisierte Arbeitswelt brauchen Studierende vor allem eine starke Selbstreflexionsfähigkeit. Sie müssen interdisziplinär denken können und in der Lage sein, technische, rechtliche, ethische und qualitätsfördernde Aspekte der Digitalisierung zu bewerten.

 

Persönlichkeitsentwicklung als wichtiger Baustein

„Die Veranstaltung hat unseren Bildungsanspruch, der die Persönlichkeitsentwicklung einschließt und eindeutig über fachliche Befähigung hinaus geht, unterstrichen“, resümiert Vizepräsident Klaus Kreulich. Die gewonnenen Ergebnisse stehen für die (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen sowie von Weiterbildungsangeboten zur Verfügung.

 

Lehrende, die sich im Handlungsfeld „Digitalisierung/Qualifikation Arbeitswelt 4.0“ engagieren, austauschen und vernetzen möchten, können sich an die Leiterin der Projekte „Qualifikation Arbeitswelt 4.0“ und „Digitales-Studieren.Bayern“, Barbara Vierthaler, wenden.

 

 

Barbara Vierthaler / Mario Nast / Esther März

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