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(22/18) Mit Experten Kooperationen in Forschung und Transfer voranbringen

M:UniverCity: Neuling im Programm
M:UniverCity: Neuling im Programm "Future Lab" (Grafik: Stifterverband/Sven Sedivy)

[10|09|2018]

Menschen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft forschen heute oft gemeinsam. Oder sie tauschen untereinander ihr Wissen aus. Die HM erhält jetzt eine Förderung aus dem Programm „Future Lab“ des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung, um mit Experten verbesserte Strukturen für ihr Kooperationsprojekt M:UniverCity zu entwickeln.

 

Die Herausforderungen eines immer schnelleren gesellschaftlichen Wandels heutzutage sind komplex. Um erfolgreiche Lösungen dafür zu entwickeln, sind vielfältige Perspektiven und Wissensbestände notwendig. Kooperationsprojekte, bei denen neben Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Institutionen auch Menschen aus Wirtschaft oder Zivilgesellschaft an der Wissensgenerierung mitwirken, sind deshalb die Zukunft.

 

Future Lab: Kooperationsgovernance verbessern

Um die Zusammenarbeit von Kooperationspartnern in Forschungs-, Lehr- und Transfer- Projekten der Hochschulen zu fördern, lobten der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung das Programm Future Lab aus: Acht von 34 Hochschulen bekamen den Zuschlag für eine finanzielle Förderung und die Unterstützung durch Experten und Coaches. „Kooperationsgovernance“ soll bessere Strukturen, nachhaltigere Beziehungen und eine leistungsfähigere Zusammenarbeit für die oft sehr unterschiedlichen Kooperationspartner bringen.

 

„Das Interesse für das Future Lab war enorm“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Das zeigt, der Bedarf an Hochschulen, Forschungskooperationen zu verbessern, ist groß. Die acht geförderten Projekte repräsentieren unterschiedliche Kooperationstypen und Problemlagen, beschäftigen sich aber auch mit gemeinsamen Herausforderungen, die alle Beteiligten gleichermaßen betreffen.“

 

Zuschlag für M:UniverCity – das Innovationsnetzwerk

Die Hochschule München bewarb sich mit ihrem Innovationsnetzwerk M:UniverCity, das vor allem zwei Punkte des gängigen Verständnisses von Wissenstransfer der Hochschulen in die Gesellschaft ändern möchte: Den Kreis der Beteiligten und die Art der Zusammenarbeit.

 

An die Stelle einseitiger Wissenserzeugung und nachgelagerter Transferbemühungen tritt ein Innovationsprozess, der eine gemeinsame und wechselseitige Wissensgenerierung (Co-Creation) zum Ziel hat. Dieser integriert Kompetenzen und Interessen aus Wirtschaft und Wissenschaft, sowie aus Politik und Zivilgesellschaft. Partner in dem Netzwerk sind neben der Hochschule München (HM) und dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) bisher unter anderem die Landeshauptstadt München, die Industrie-und Handelskammer sowie diverse Wirtschaftsunternehmen und Stiftungen.

 

Seit 2017 befassen sich die Kooperationspartner aus M:UniverCity mit technologisch-gesellschaftlichen Fragestellungen aus den Bereichen Energie, Gesundheit und zivile Sicherheit, die für die Metropolregion München von besonderer Relevanz sind.

 

„Die Steuerung eines solchen dynamischen, auf Freiwilligkeit basierenden Netzwerks ist eine echte Herausforderung. Wir sehen im Future Lab „Kooperationsgovernance“ des Stifterverbands und der Heinz-Nixdorf-Stiftung eine einmalige Gelegenheit, unsere eigenen Erfahrungen einzubringen. So können wir gemeinsam mit den anderen ausgewählten Hochschulen und Experten „M:UniverCity“ und ähnliche Initiativen in Deutschland vorantreiben“, sagt Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der der Hochschule München.

 

Gerne vermitteln wir Ihnen einen Interviewtermin Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der Hochschule München.

 

Weitere Informationen: Das Programm Future Lab ist auf der Seite des Stifterverbandes zu finden. Das Programm startet mit einer Kickoff-Veranstaltung im Dezember 2018.

 

Kontakt: Christiane Taddigs-Hirsch, T 089 1265-1911,

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