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(04/19) MINT-Strategien 4.0: OTH Regensburg und Hochschule München (HM) gehen Möglichkeiten der Frauenförderung auf den Grund

Die männlich geprägte Fachkultur verändern: Erste Ergebnisse des Verbundvorhabens der HM mit der OTH Regensburg (Foto: HM)
Die männlich geprägte Fachkultur verändern: Erste Ergebnisse des Verbundvorhabens der HM mit der OTH Regensburg (Foto: HM)

[20|02|2019]

Männlich geprägte Fachkultur zu verändern. Wie das im Bereich der MINT-Fächer nachhaltig gelingen kann, dazu liegen im Verbundvorhaben der Hochschule München mit der OTH Regensburg erste Ergebnisse vor.

 

Seit November 2017 arbeitet ein Team der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) unter Leitung von Prof. Dr. Clarissa Rudolph gemeinsam mit Forscherinnen der Hochschule München (HM) unter Prof. Dr. Elke Wolf an dem aus Bundesmitteln geförderten Projekt „MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“. 460.000 Euro erhält die OTH Regensburg für ihren Teilbereich „Intersektionale und fachkulturelle Perspektiven“. Zu dem Teilprojekt der OTH Regensburg liegen nun erste Ergebnisse vor.

 

Programme zur MINT-Frauenförderung bei HAWs evaluiert

Um dem Mangel an Geschlechtergerechtigkeit an deutschen Hochschulen entgegenzuwirken, werden nach wie vor Programme zur Unterstützung von Frauen in männerdominierten Studienfächern an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) initiiert und durchgeführt. Diese Programme wurden nun vom Regensburger Team des Forschungsprojekts „MINT-Strategien 4.0“ umfassend analysiert. Es zeigt sich, dass sie nur teilweise ihre Zielgruppen erreichen und deshalb eine Weiterentwicklung sinnvoll erscheint. Die Ergebnisse zu dem Teilprojekt der OTH Regensburg sind online einzusehen.

 

Personenbezogene Förderprogramme als eine Lösung?

Das Forschungsteam untersucht deshalb in einem weiteren Schritt, ob personenbezogene Förderprogramme vermehrt angenommen werden, wenn sie Frauen in ihren vielfältigen Lebenswirklichkeiten ansprechen. Hierzu werden unter anderem Interviews mit Studentinnen der Informatik sowie Elektro- und Informationstechnik an den HAWs durchgeführt. Auch die Frage, welche Einstellungen zur Frauenförderung und welches Professionsverständnis bei den Lehrenden vorliegen, wird im weiteren Projektverlauf anhand eigener deutschlandweiter Erhebungen untersucht. Dazu sollen Gruppendiskussionen mit MINT-Lehrenden stattfinden sowie vertiefende ExpertInnen-Interviews geführt werden.

 

Neben Prof. Dr. Rudolph, die das Projekt leitet, sind an der OTH Regensburg zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften beteiligt: Katharina Pöllmann-Heller und Nina Brötzmann. Seitens der Hochschule München (HM) arbeiten Prof. Dr. Elke Wolf von der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen sowie Hochschulfrauenbeauftragte der HM und ihre Mitarbeiterinnen Stefanie Brenning und Beatrix Ehrensperger in dem Verbundvorhaben.

 

Das Münchner Teilvorhaben beschäftigt sich mit der Evaluation von MINT-Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Studentinnen, um praxistaugliche Evaluationsempfehlungen zu erstellen. Im Verlauf des Projekts wurde bereits eine Evaluation eines Mentoring-Programms für Studentinnen sowie eines Schülerinnenprojekts realisiert, zwei weitere folgen in den nächsten Monaten.

 

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt: Erste Ergebnisse des Teilprojekts der OTH Regensburg sind auf der Verbundseite einzusehen.

 

Kontakt: Christiane Taddigs-Hirsch unter 089 1265-1911 und per

 

MINT-Strategien 4.0

Das Verbundvorhaben „MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1714 und 01FP1715 gefördert.

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