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Ein Get2Gether kommt selten allein

Die Gruppe am EOS Hauptsitz. (Foto: Hochschule Münhen)
Die Gruppe am EOS Hauptsitz. (Foto: Hochschule Münhen)

[14|11|2019]

Im Oktober fanden gleich zwei Eventtage im Rahmen des Projekts MINT4Girls statt.


30 Schülerinnen Münchner Gymnasien besuchten die Firmen EOS und CADFEM sowie die Hochschule München. Dabei bekamen die Mädchen Einblicke in die Arbeit als Ingenieurin sowie in den Studienalltag an der Hochschule.

Beim ersten get2gether konnten die Schülerinnen zusammen mit zwei erfahrenen Ingenieurinnen der Firma CADFEM eine Simulation anhand einer Topologie-Optimierungsaufgabe am PC erarbeiten. Vorher wurde den Schülerinnen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Simulation nähergebracht.
Anschließend durften die Schülerinnen selbst Hand anlegen. Dabei wurde am Beispiel eines Flaschenöffners schrittweise erklärt, wie man eine Simulation zur Materialeinsparung im 3D-Modell durchführt, ohne dabei die Stabilität zu beeinträchtigen. Der in diesem Rahmen entstandene Flaschenöffner wurde 3D gedruckt und zur Mittagspause sofort getestet.


Reinschnuppern in die Hochschule

Frisch gestärkt gab es eine Rundtour durch die Hochschule München mit dem ersten Zwischenstopp im creative lab, einer offenen Werkstatt der HM. Anschließend ging es in das Robotiklabor. Hier wurde den Schülerinnen erklärt, wie man einem Roboter beibringt eine beliebige Kaffeetasse zu greifen, was dahintersteckt, welche reale Einsatzmöglichkeiten es gibt und wie Maschine Learning funktioniert.


Bei der Simulation Mit CADFEM im PC-Labor. (Foto: Hochschule München)
Bei der Simulation Mit CADFEM im PC-Labor. (Foto: Hochschule München)

Nur drei Wochen später stand das nächste spannende get2gether an. 17 Schülerinnen ergriffen die Chance die Firma EOS in Krailling zu besuchen. Im Showroom erlebten die Mädchen hautnah wie ein Industrie-3D-Drucker aufgebaut ist und wie schlussendlich aus feinem Pulver hochkomplexe Bauteile entstehen. Darüber hinaus konnten die Schülerinnen innerhalb eines in der Gruppe durchgeführten Planspiels den additiven Fertigungsprozess sowie dessen Vor- und Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen Fertigungsverfahren auf eigene Faust näher erkunden. Danach hatten sie die Möglichkeit all ihre Fragen an zwei Ingenieurinnen der Firma zu stellen. Beide gaben tiefe Einblicke in ihren Werdegang sowie in die Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie innerhalb ihrer Berufslaufbahn gemacht haben.


Gedruckte Zellen und lernende Herzmuskeln

Beim anschließenden Besuch an der Hochschule ging es zuerst zum CANTER Labor für Angewandtes Tissue Engineering und Regenerative Medizin. Bei einer sehr informativen Führung durch das Labor konnten die Schülerinnen 3D-Drucker beim Herstellen von Gewebeersatzmaterialien beobachten und staunten, dass man dem gewonnene Zellmaterial seine späteren Aufgaben erst anlernen muss, damit dieses seine Funktion erfüllen kann.


„Highway to Hell“ auf dem Elektromotor

Danach besuchte die Gruppe das Akustiklabor der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Flugzeugtechnik. Hier lernten die Mädchen eine Schallkamera sowie einen „singenden“ Elektromotor kennen und hatten dabei die Möglichkeit einen eigenen Sound für einen Elektromotor zu mischen.


Alle Schülerinnen gaben an, dass sie bei den get2gether neue Informationen und Einblicke erhalten haben und wir hoffen, dass wir einige als Studentinnen an der Hochschule München wiedersehen werden.


Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auf den Seiten zu MINT4GIrls.

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