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(25/19) Mitglieder des Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern unterzeichneten Memorandum of Understanding

Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Hochschulen, die das Memorandum of Understanding zum Thema Nachhaltigkeit bereits unterzeichneten. (Foto: Johanna Weber)
Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Hochschulen, die das Memorandum of Understanding zum Thema Nachhaltigkeit bereits unterzeichneten. (Foto: Johanna Weber)

[21|11|2019]

Seit April 2019 haben 22 staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen in Bayern – darunter Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen – ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Nachhaltigkeit unterzeichnet. Die Hochschule München war eine der ersten Unterzeichner und will damit ein deutliches Signal zur Zukunft der bayerischen Hochschullandschaft setzen.

 

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung sehen sich die im Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern engagierten Institutionen ausdrücklich als Akteure bei der Umgestaltung der bayerischen Hochschulen, hin zu mehr Nachhaltigkeit. Sie fassen Nachhaltigkeit als profilschärfende und verbindende Leitidee auf und orientieren sich bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben an den Grundsätzen eines gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnisses.

 

Für die Gesellschaft von morgen

Hochschulspezifische Nachhaltigkeitskonzepte sollen zudem gesamtinstitutionell in Forschung, Lehre und Betrieb und Verwaltung miteinfließen. „Hochschulen können und wollen einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft und zur Lösung akuter Probleme, wie der Klimakrise, beitragen“, erklärt Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident der Hochschule München. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst begrüßt die bayernweite Initiative und fördert die Geschäftsstelle des Netzwerks, die an der HM angesiedelt ist. Ein erstes Treffen der Delegierten derjenigen Hochschulen, die das MoU unterzeichnet haben, wird im Januar 2020 stattfinden.

 

Lob von Staat und UNESCO-Kommission

Das Engagement der Studierenden in Sachen Nachhaltigkeit wurde bereits beim 13. Netzwerktreffen im Juni 2019 betont, welches unter dem Motto „Nachhaltige Hochschule – Studierende für einen ‚Klimawandel‘ an Hochschulen“ stand und in Kooperation mit der Landes-ASten-Konferenz Bayern (LAK) und der Allianz Nachhaltiger Universitäten in Österreich umgesetzt wurde. Im Fokus waren dabei Studierendeninitiativen zum Thema Nachhaltigkeit sowie das LAK-Forderungspapier zum Thema Nachhaltigkeit, welches das MoU ausdrücklich begrüßt.

 

Am 20. November 2019 haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission zudem das Netzwerk im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als „Vorbild für Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Die Jury befand: „Das weite Spektrum der engagierten Akteure, bestehend aus Hochschulleitung, Lehre, Forschung und Verwaltung, studentischen Initiativen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und bayerischen Ministerien, zeigt den strukturbildenden Charakter des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern. Die Jury würdigt die kontinuierliche qualitative und quantitative Weiterentwicklung des Netzwerks. Das Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern trägt unübersehbar dazu bei, Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Breite zu tragen.“

 

Kontakt: Christiane Taddigs-Hirsch unter T 089 1265-1911 oder per .

 

Weitere Informationen: Das Memorandum und das gemeinsame Nachhaltigkeitsverständnis stehen auf den Webseiten des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern zum Herunterladen bereit.

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