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(31/19) Presseeinladung: Wie viel Mobilität können wir uns noch leisten? - Präsentation der Ergebnisse aus dem "Projekt.Zukunft", 15. Januar 2020

Studenten geben Denkanstöße ? mehr Regeln, aber auch mehr Angebote für die Zukunft der Mobilität in München und in aller Welt (Foto: Christiane Taddigs-Hirsch)
Studenten geben Denkanstöße ? mehr Regeln, aber auch mehr Angebote für die Zukunft der Mobilität in München und in aller Welt (Foto: Christiane Taddigs-Hirsch)

[20|12|2019]

Müssen wir langfristig den Individualverkehr von der Münchner Innenstadt aussperren? Werden wir für Venedig in Zukunft Eintrittskarten verlosen? Wie lange haben wir noch den Platz und die Ressourcen auf unserem Planeten, damit alle freie Fahrt haben?

 

Diesen und weiteren Fragen stellten sich fakultätsübergreifend 22 Studierende aus neun Fakultäten der Hochschule München im "Projekt.Zukunft“. Bei ihrer Ergebnispräsentation haben die Besucher die Möglichkeit, sich auf einem Marktplatz der Themen frei zu bewegen, die Ergebnisse der Arbeitsgruppen auf Postern zu sehen sowie direkt mit den Studierenden und den Professoren zu diskutieren.

 

Denkanstöße mit der Szenario-Methode

Die Studierenden entwickelten in vier Gruppen Szenarien, wie beispielsweise 2050 die Bedingungen für Mobilität in München, Deutschland und weltweit aussehen könnten. Prof. Dr. Stefan Rappenglück von der Fakultät für Studium Generale und interdisziplinäre Studien zur Vorgehensweise: “Diese Methode ist sehr kreativ, jede Gruppe überlegt sich für ihren Themenbereich, welche Schritte notwendig sind um die Zukunft zu meistern – was im besten Fall eintreten kann, aber auch was richtig schlecht laufen könnte. Als Treiber müssen berücksichtigt werden etwa der Klimawandel, das Umweltbewusstsein und zunehmende Digitalisierung“. Prof. Dr. Torsten Busacker von der Fakultät für Tourismus lobt das Format: „Diese Szenario-Methode gibt uns die Möglichkeit, Tourismus und Mobilität aus einer gesellschaftspolitischen Sicht zu beleuchten.“

 

Neue Regeln müssen her, aber auch neue Angebote

Viele Studierende plädieren in den Diskussionen für ihre Szenarien für neue Regeln. Mobilität sollen sich alle auch in Zukunft leisten können, aber auf jeden Fall müssen dafür auch bessere Angebote geschaffen werden. „Die Stadt München wird die nächsten Jahre massiv investieren müssen. Eine zweite Stammstrecke ist da nur der Anfang“, sagt die Teilnehmerin an der Gruppe "Mobilität München“ Viktoria Fritsch, Studentin des Tourismus Management im 7. Semester.

 

Die Gruppe "Mobilität weltweit“ diskutiert darüber, wie sich manche Touristenmagneten wie Venedig schon jetzt gegen Massentourismus wehren. „Wir sind gegen rein monetäre Druckmittel, um Touristenströme zu steuern, weil sie ungerecht sind. In solchen Fällen können Losverfahren oder VR-Technologien Lösungen sein“, erläutert Kevin Lechevicz, Student des Tourismus Management im 8. Semester.

 

Weitere Informationen: Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der Evangelischen Hochschulgemeinde an der Hochschule München und ist gefördert von ZUG – Für die Zukunft gerüstet.

 

Gern vermitteln wir einen Interviewtermin mit Prof. Dr. Stefan Rappenglück und Prof. Dr. Torsten Busacker.

 

Zeit: 15. Januar 2020, 17:00-19:30 Uhr

Ort: Hochschule München, Lothstr. 34, 80335 München, Raum A 1.04

 

Kontakt: Ralf Kastner unter T 089 1265-1920 oder .

 

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