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Wissenschaftsministerium fördert Promotionsarbeit

Amelie Erben mit Zellkulturen am Inkubator (Foto: Johannes Lesser)
Amelie Erben mit Zellkulturen am Inkubator (Foto: Johannes Lesser)

[28|01|2020]

Biologisches Gewebe aus dem 3D-Drucker

 

Der 3D-Druck verändert nicht nur heutige Produktionsmethoden, auch in der regenerativen Medizin gewinnt er zunehmend an Bedeutung. Zerstörtes Gewebe soll zukünftig durch biologisch funktionelles Gewebe aus dem 3D-Drucker ersetzt werden. Daran forscht Amelie Erben in ihrer Doktorarbeit am Centrum für Angewandtes Tissue Engineering und Regenerative Medizin (CANTER) an der Hochschule München in Kooperation mit der Fakultät für Biomedizinische Elektronik der TUM. Sie promoviert unter dem Dach des BayWISS-Verbundkollegs, einer Kooperationsplattform von bayerischen Hochschulen und Universitäten.

 

Staat fördert Digitalisierung

Diesen Monat gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Förderung von insgesamt elf herausragenden NachwuchswissenschaftlerInnen für ihr Promotionsvorhaben bekannt, die den Fokus auf Digitalisierung legen. Das bayernweite DoktorandInnenenprogramm hat einen Umfang von insgesamt rund 2,7 Millionen Euro.

 

Potenzial für Therapiemöglichkeiten und Organersatz

Mit neuartigen 3D-Fertigungstechniken entsteht aus digitalen Datensätzen von realen Gewebestrukturen künstliches biologisches Gewebe. Die Nachwuchsforscherin Erben stellt klar: „Momentan sind wir noch weit davon entfernt, eine funktionale Lunge zu drucken. Aber wir arbeiten hier im Labor daran, Gewebeimitate möglichst realitätsnah zu fertigen. Damit können wir Kliniken schon bald neue Fertigungsmethoden zur Verfügung stellen, sodass diese in Zukunft beispielsweise in der Lage sind, patientenindividuelle Wirkstofftests außerhalb des Körpers durchzuführen."

 

 

Ralf Kastner

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