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Landmaschinen nachhaltiger teilen

Elena Laufs, Anna-Sophie Peters, Wiebke Dörr und Annabel Egert stellten ihr Green-Machine-Sharing-Konzept beim 5. Digi-Slam vor (Foto: Hochschule München)
Elena Laufs, Anna-Sophie Peters, Wiebke Dörr und Annabel Egert stellten ihr Green-Machine-Sharing-Konzept beim 5. Digi-Slam vor (Foto: Hochschule München)

[20|08|2020]

HM-Studentinnen-Team entwickelt Digitalisierungslösung für den Landmaschinenverleih

 

Die Möglichkeit, Landmaschinen wie z. B. Traktoren miteinander zu teilen, ist nicht neu. Sie gibt es schon seit 1950. Jedoch liegt die Organisation des Verleihs bislang in der Hand von bundesweit über 260 Maschinenringen und läuft häufig noch telefonisch oder per Mail ab. Das ist umständlich, zeitaufwendig und mit vielen manuellen Schritten verbunden.

 

So sieht das Interface der App „Green Machine Sharing“ aus (Foto: Hochschule München)
So sieht das Interface der App „Green Machine Sharing“ aus (Foto: Hochschule München)
Aus diesem Grund hat eine Gruppe von Studentinnen des Masterstudiengangs Applied Business Innovation, bestehend aus Elena Laufs, Anna-Sophie Peters, Wiebke Dörr und Annabel Egert, ein Konzept für eine mögliche Digitalisierung des Verleihvorgangs entworfen. Dadurch wird er kostengünstiger, effizienter und schneller und auch die Verbreitung von Traktoren mit umweltfreundlichen Antrieben lässt sich auf diese Weise vorantreiben.

 

Vernetzung über das Internet der Dinge

Möglich wird dies über die Technologien des sogenannten Internet of Things. Dies ist eine Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation in einer internetähnlichen Struktur. Eine solche IoT-Plattform erlaubt die Interaktion zwischen Menschen über vernetzte Systeme.

 

In Kontakt treten die Mietenden und Vermietenden für den Maschinen-Verleih über die App „Green Machine Sharing“. Das verfügbare Angebot ist rund um die Uhr über diese App abrufbar und vergleichbar. Ausleihe, Rückgabe und Bezahlung werden direkt über die App aktiviert. Organisationen wie Maschinenringe würden bei diesem appbasierten Konzept nicht mehr als aktiv vermittelnde Einrichtung auftreten, sondern vor allem als Organisation der IoT-Plattform, welche lediglich bei Problemen in der Abwicklung in Erscheinung tritt. Eine Befragung des Studierendenteams unter LandwirtInnen und Maschinenring-Angehörigen ergab, dass vor allem bei jüngeren LandwirtInnen das Interesse an digitalen Lösungen sehr groß ist.

 

 

Mirja Fürst

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