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Dual studieren an der HM

Die Ausbildung zum Skibautechniker macht Karl Dersch in Österreich (Foto: Rafaela Glanzer, Atomic)
Die Ausbildung zum Skibautechniker macht Karl Dersch in Österreich (Foto: Rafaela Glanzer, Atomic)

[01|03|2021]

Karl Dersch kombiniert ein Maschinenbaustudium mit einer Ausbildung zum Skibautechniker

 

Die Hochschule München bietet in Kooperation mit der Dachmarke hochschule dual und zahlreichen Partnerunternehmen eine Vielzahl von dualen Studienmöglichkeiten an. Im Verbundstudium lassen sich Berufsausbildung und Studium verbinden. Karl Dersch lernt Skibautechniker bei dem Skihersteller Atomic in Österreich, gleichzeitig studiert er Maschinenbau an der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik.

 

HM: Wie kam es zur Wahl des dualen Studiums?

Karl Dersch: Als Skilehrer liegt mir der Wintersport nahe, deswegen habe ich mich bei Firmen dieser Branche nach Karriereoptionen umgeschaut. Dabei bin ich auf das Angebot einer dualen Studienstelle bei Atomic gestoßen. Mir war bis dahin gar nicht bewusst, dass es den Ausbildungsberuf Skibautechniker überhaupt gibt. Aber nach den ersten Gesprächen war schnell klar: Das passt.

 

Karl Dersch arbeitet auch als Skilehrer (Foto: privat)
Karl Dersch arbeitet auch als Skilehrer (Foto: privat)

Wie funktioniert das: In Österreich eine Ausbildung machen und in München studieren?

Da die HM mit der Skifirma gut verknüpft ist, war es vom organisatorischen Aspekt her einfacher als gedacht. Bis auf die üblichen Unterlagen gab es hier keine Besonderheiten. Schwieriger sind allerdings Dinge wie eine österreichische Krankenversicherung mit dem deutschen System in Einklang zu bringen oder die Wohnungssuche an zwei nicht unbedingt günstigen Standorten. Hierbei hat Atomic mich allerdings sehr gut unterstützt, sodass das kein Problem mehr ist.

 

 

Wie ergänzen sich die Inhalte von Ausbildung und Studium?

Die Ausbildung zum Skibautechniker ist sehr umfangreich. Im Prinzip nimmt man aus jedem Teilbereich, also von der Holzbearbeitung über die verschiedenen Druckverfahren bis hin zur Metallverarbeitung und Kunststoffherstellung, etwas mit. So breit gefächert ist, denke ich, kaum ein anderer Ausbildungsberuf. Natürlich kann im praktischen Arbeitsalltag nicht jeder Bereich bis ins kleinste Detail durchgenommen werden. Hier ergänzt das Studium mit Modulen wie Kunststofftechnik oder Composite Materials perfekt. Aber schon im Grundstudium habe ich aus Fächern wie Werkstoffkunde, Technischer Mechanik oder Konstruktion Dinge für die Ausbildung mitnehmen können.

 

Die im Studium gelernten Inhalte kann Dersch optimal im Ausbildungsalltag einbringen (Foto: Rafaela Glanzer, Atomic)
Die im Studium gelernten Inhalte kann Dersch optimal im Ausbildungsalltag einbringen (Foto: Rafaela Glanzer, Atomic)

Wem würden Sie diese Art Studium empfehlen?

Generell jedem, der die Möglichkeit dazu hat. Die Integration in ein Unternehmen schon während des Studiums ist meiner Meinung nach unschlagbar – wenn man auf die Freizeit in den Semesterferien verzichten kann. Ich persönlich kann hier meine Begeisterung für den Sport und die Technik zu gleichen Teilen umsetzen. Leuten mit ähnlichen Interessen kann ich diese Art des Verbundstudiums nur empfehlen.

 

Interessiert an einem dualen Studium? Mehr Informationen dazu finden Sie auf dieser HM-Webseite.

 

 

Mirja Fürst

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