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(04/21) Ausstellung "Kein leichter Gegner - Rassismus in unserer Gesellschaft", 18. März bis 30. April 2021

Merlyn Selvanathan setzte sich mit der Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung auseinander (Grafik: Merlyn Selvanathan)
Merlyn Selvanathan setzte sich mit der Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung auseinander (Grafik: Merlyn Selvanathan)

[17|03|2021]

Tagebuchnotizen, Editorials, Podcasts, Kinderbücher, Medienanalysen sowie Animationen und Kurzdokumentationen. In diesen unterschiedlichen Formaten zeigen Studierende der Fakultät für Design der Hochschule München die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit den Ausprägungen und Auswirkungen von Rassismus. Im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" ist diese von außen am gläsernen Pavillon des ehemaligen Zeughauses zu sehen.

 

München, 16. März 2021 – Im Wintersemester 2020/2021 betrachteten die angehenden Designerinnen und Designer betreut von Prof. Knut Karger die verschiedenen Facetten menschlicher Herabwürdigung. In ihren Arbeiten beleuchten sie historische ebenso wie individuelle, strukturelle und institutionelle Formen der Diskriminierung. Ihre Erzählungen ergeben ein breites Spektrum und zeigen eindrücklich, wie tief, wie unberechenbar und wie unbewusst Rassismus in unserer Gesellschaft verwurzelt ist.

 

Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung

Instagram ist nicht nur eine Plattform für schöne Bilder. Merlyn Selvanathan berichtet in ihrem Instagram-Account von der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre – bildlich, inhaltlich und grafisch. Sie stellt Geschichte dar und tilgt so einen blinden Fleck im deutschen Lehrplan.

 

Racial Profiling in Deuschland

"Racial Profiling" ist kein Thema bei der deutschen Polizei? Jasmin Jäger hinterfragt diese These sehr genau. In ihrem Film kommen anonyme Opfer von Polizeikontrollen und -gewalt zu Wort: vier Jugendliche im Alter zwischen 21 und 28 Jahren, die alle Erfahrungen mit institutionellem Rassismus gemacht haben.

 

Alltäglicher Rassismus

Von einer durch Rassismus-Erfahrungen geprägten Kindheit erzählt Lotte Schellhammer in ihrem illustrierten Kinderbuch mit dem Titel "Was soll man da bloß sagen?". Täglich stellen Erwachsene dem Mädchen Delilah Fragen, die sie unbeabsichtigt ausgrenzen. Delilah fühlt sich verletzt, bis ihr jemand unerwartet die Hand reicht.

 

Teilnehmende: Antonia Buchner, Jonathan Hesse, Elias Hintermayr, Chiara Hövelmann, Jasmin Melissa Jäger, Valerie Lex, Veronika Liebl, Lukas Mönch, Alina Oswald, Victoria Plewniok, Silvan Rampf, Lotte Schellhammer, Merlyn Selvanathan, Noemi Slawinski, Robin Stübing, Elena Traurig, Yvonne Weinmann und Lena Ziarnetzki

 

Die Bilder und Filme der Ausstellung „Kein leichter Gegner - Rassismus in unserer Gesellschaft“ sind von außen am gläsernen Pavillon der Fakultät für Design zu sehen. Filme der Veranstaltung finden Interessierte auf dem YouTube-Kanal der HM .

 

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewtermine mit Lehrenden sowie Studierenden. Weiteres Bild- und Filmmaterial auf Anfrage.

 

Zeit: 18. März bis 30. April 2021 durchgehend von außen zu besichtigen

 

Ort: Fakultät für Design, Hochschule München, Lothstraße 17 (Innenhof)

 

Kontakt: Tina Barankay, Referentin für Kommunikation der Fakultät für Design unter 089 1265-4264 oder .

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