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Hier gibt es etwas auf die Ohren

Prof. Dr. Jörn Hübelt (li.) und Prof. Dr. Stefan Sentapli leiten gemeinsam den Master Ingenieurakustik an den Hochschulen München und Mittweida (Foto: Chris Eberhardt)
Prof. Dr. Jörn Hübelt (li.) und Prof. Dr. Stefan Sentapli leiten gemeinsam den Master Ingenieurakustik an den Hochschulen München und Mittweida (Foto: Chris Eberhardt)

[02|07|2021]

Hörbar mehr Erfolg: Drei Fragen an Prof. Dr. Stefan Sentpali zum Master Ingenieurakustik

 

Im Wintersemester 2021/22 startet der Kooperationsstudiengang der Hochschulen München und Mittweida zum siebten Mal. Interessierte können sich noch bis Ende Juli bewerben und kommen über die Webseite des Studiengangs zum BewerberInnenportal der Hochschule Mittweida. Was IngenieurakustikerInnen machen und wo Sie gebraucht werden, erklärt Prof. Dr. Stefan Sentpali, der den Studiengang gemeinsam mit Prof. Dr. Jörn Hübelt (Hochschule Mittweida) leitet.

 

HM: Was genau macht ein Ingenieurakustiker?

Stefan Sentpali: Ingenieurakustiker werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt, die allesamt gemeinsam haben, dass es um das Wahrnehmen, aber auch Erzeugen und Vermeiden von Geräuschen geht. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind beispielsweise in der Fahrzeugakustik tätig und beschäftigen sich damit, wie Elektroautos klingen sollen oder welche störenden Geräuschquellen ein Fahrzeug aufweist und wie man diese Geräusche vermeiden kann. Wieder andere sind in der Tontechnik, Raumakustik oder Lärmarmen Konstruktion unterwegs. Aber auch in Behörden des Umweltschutzes gibt es Akustikerinnen und Akustiker, die sich dem Kampf gegen den Lärm verschrieben haben. Das übergeordnete Ziel eines jeden Ingenieurakustikers ist das Experimentieren, das Erforschen und das Erfassen von Schall, um Geräuschkulissen in den unterschiedlichsten Situationen zu beeinflussen. Obwohl die Ingenieurakustik eine technische Disziplin ist, beschäftigen sich unsere Studierenden auch mit Psychologie, genauer der Psychoakustik, denn schließlich steht der Mensch mit seinem Hörvermögen immer im Mittelpunkt. Gerade dieser Aspekt reizt uns Techniker besonders.

 

Für wen ist das Studium geeignet?

Alle sind im Master willkommen, die Lust und Leidenschaft für das Thema Akustik in der ganzen Bandbreite mitbringen oder zeitgemäß ausgedrückt, die mit dem „Akustikvirus“ infiziert sind. Akustikerfahrene sind dabei ebenso willkommen wie Quereinsteiger in das Themenfeld. Wichtig ist, dass sie einen ersten, vorzugsweise technischen oder naturwissenschaftlichen, Hochschulabschluss in der Tasche haben. Da der Studiengang berufsbegleitend organisiert und angeboten wird, bietet es sich an, wenn Interessierte bereits im Berufsleben stehen oder bald einsteigen möchten. Der Studiengang ist aber auch konsekutiv, d.h. er kann selbstverständlich direkt nach dem ersten Abschluss auch ohne Berufstätigkeit studiert werden.

 

Welche drei guten Gründe sprechen für das Studium?

Die Akustik bietet sehr viele Berufsmöglichkeiten und die Nachfrage aus der Industrie ist enorm und steigend. Als Ingenieurakustiker hat man in Betrieben oft noch ein Alleinstellungsmerkmal und ist sehr gefragt, also nicht einer von vielen. Die Interaktion von Technik und Mensch ist hochinteressant und motiviert ungemein. Akustiker müssen eben beides können – Maschine und Mensch.

 

Alle Informationen und den Link zum Bewerbungsportal finden Sie auf der Studiengangwebseite des Master Ingenieurakustik.

 

 

Johanna Bronek

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