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"Digitale Transformation lebt vom Schnittstellenmanagement"

Henrike Weiden leitet den Studiengang Legal Business Digitalization, der im WiSe 22/23 startet (Foto: Johanna Weber)
Henrike Weiden leitet den Studiengang Legal Business Digitalization, der im WiSe 22/23 startet (Foto: Johanna Weber)

[02|03|2022]

Studiengangsleiterin Henrike Weiden über den neuen Weiterbildungsmaster Legal Business Digitalization

 

Im Wintersemester 2022/23 startet der nebenberufliche Masterstudiengang Legal Business Digitalization an der HM. Er ist eine Weiterqualifizierung in Schnittstellenbereichen von Jura, Informationstechnik und Betriebswirtschaftslehre. Studiengangsleiterin Prof. Dr. Henrike Weiden erklärt im Interview, was sich hinter dem Studiengang verbirgt. Bewerbungen sind ab Anfang Mai möglich.

 

HM: Warum wurde der weiterbildende Masterstudiengang ins Leben gerufen?

Henrike Weiden: Das geschah aufgrund ganz konkreter Anforderungen aus der Praxis. Unsere Fakultät war angesprochen worden, ob wir nicht ein Ausbildungspaket anbieten könnten, das eine Lücke schließt: Unternehmen, Kanzleien und Beratungsgesellschaften fehlt es an Kompetenzträgern, die ein digitales Mindest mit passender juristischer Fachkenntnis und Business-Know-how mitbringen. Genau hier setzt unser Weiterbildungsangebot an. Wir qualifizieren Young Professionals so weiter, dass sie als Brückenbauerinnen und Brückenbauer an den Schnittstellen von Recht, IT und Wirtschaft fungieren können.

 

Henrike Weiden in der Fakultät für Betriebswirtschaft am Campus Pasing (Foto: Johanna Weber)
Henrike Weiden in der Fakultät für Betriebswirtschaft am Campus Pasing (Foto: Johanna Weber)

Was lernen die Studierenden im Master Legal Business Digitalization?

Sie lernen zunächst "Vokabeln". Die Praxis zeigt, dass es regelmäßig dort hakt, wo die Kommunikation nicht flüssig läuft. Das liegt meist schlicht daran, dass die Fachrichtungen Jura, BWL und IT unterschiedliche Fachsprachen verwenden. Hier setzt das interdisziplinäre Weiterbildungsangebot an. Außerdem lernen die Studierenden Zusammenhänge. Erst wer die Grundlagen aller drei Fächer kennt, kann die Verbindungen herstellen, die wichtigsten Fragestellungen aller drei Bereiche erkennen, zutreffend einordnen und lösen.

 

Das Studienangebot ist gezielt berufsbegleitend konzipiert, damit die Studierenden sich so mit ihren beruflichen und akademischen Erfahrungen interdisziplinär untereinander vernetzen können und das Gelernte gleich in den beruflichen Alltag einbringen können.

 

Für wen ist das Studienangebot geeignet?

Für alle, die die Zukunft mit den Mitteln der Digitalisierung gestalten möchten. Der Master macht die Absolventinnen und Absolventen fit für das eigene Business, für die Beratung oder auch für die Vermittlung zwischen Konzern-Fachabteilungen wie z. B. zwischen IT, Einkauf und Recht. Das Studienangebot bereitet für alle Aufgaben vor, die im Überlappungsbereich der technischen Umsetzung von Digitalisierung für den Aufbau oder für die Verbesserung des Business angesiedelt sind. Wer hier die wichtigsten Rechtsfragen nicht von Anfang an mitdenkt, verschenkt Zeit, Ressourcen und Chancen.

 

Mehr Informationen zum dem Masterstudiengang Legal Business Digitalization finden Sie auf der Webseite des Studiengangs.

 

 

Das Interview führte Johanna Bronek

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