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Klare Fakten statt Bauchgefühl

Studierende der Hochschule München zu Besuch im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen
Studierende der Hochschule München zu Besuch im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen

[09|08|2011]

Um den Nutzen und Synergien von Energieprojekten objektiv bewerten zu können, entwickelten Studierende EMAP

Immer mehr Projekte zur regenerativen Energiegewinnung wie zum Beispiel Windanlagen, Solarfelder oder Biomassekraftwerke müssen in den nächsten Jahren auf den Weg gebracht werden. So auch im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Wie aber lassen sich solche Vorhaben einheitlich erfassen und nach objektiven Gesichtspunkten bewerten bzw. vergleichen? Vor dem Hintergrund dieser Fragestellung entwickelte eine Gruppe Studierender im Rahmen eines Seminars unter der Leitung von Professor Dr. Holger Günzel an der Fakultät für Betriebswirtschaft das "EMAP".

Werkzeug für Transparenz
EMAP steht für "Energie Multiprojekt Analyse Programm". Dahinter verbirgt sich ein Programm-Prototyp, in den alle relevanten Daten zu geplanten Projekten eingetragen werden und der dann eine tabellarische sowie grafische Auswertung ermöglicht. Das Endergebnis zeigt sowohl die Eignung als auch die Abhängigkeit der Projekte untereinander.

Bei einem Besuch im Landratsamt stellte die Gruppe das entwickelte Konzept EMAP vor. Es könnte bei geplanten Energievorhaben im Landkreis zum Einsatz kommen und als objektive Entscheidungshilfe dienen. Für Landrat Roland Weigert, der dem Vortrag gemeinsam mit der Projektleiterin für Klimaschutz und Energieeffizienz Ina Pinck und weiteren MitarbeiterInnen aus dem Amt folgte, ist das der entscheidende Punkt: "Genau dafür ist EMAP ein tolles Werkzeug, da sehr gut nachvollziehbar ist, wie die Entscheidung zustande kommt. Das sorgt für Transparenz."

Lob für wissenschaftlichen Nachwuchs
Zum Einsatz könnte das Programm im Rahmen des Energieatlas kommen, an dem das Landratsamt gerade arbeitet. Dafür sind aber noch Feinjustierungen nötig. "Wir wollen zur Diskussion anregen. Das Landratsamt kann EMAP jetzt ausprobieren, inhaltlich testen und Anpassungen vornehmen", so Professor Günzel . Der Wahl-Neuburger hatte die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Amt initiiert. Landrat Weigert dankte dem wissenschaftlichen Nachwuchs und der Seminarleitung für ihre Arbeit und lobte besonders die Qualität und Professionalität.

Quelle: Pressemitteilung der Pressestelle Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen / av

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