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Biologisches Gewebe aus dem Labor

Fluoreszenzmikroskopisches Bild von menschlichen Knochenmarksstammzellen (Quelle: Nanoanalytik und Biophysik, HM, und ExperiMed, LMU)
Fluoreszenzmikroskopisches Bild von menschlichen Knochenmarksstammzellen (Quelle: Nanoanalytik und Biophysik, HM, und ExperiMed, LMU)

[25|11|2011]

WissenschaftlerInnen der HM und die Kliniken von TU und LMU bündeln ihr Wissen im CANTER

Der Wiederaufbau oder gar Ersatz großer Gewebedefekte zum Beispiel nach einer schweren Verletzung oder einer Tumorentfernung stellt Mediziner vor große Herausforderungen. Die Regenerative Medizin und das Tissue Engineering, also die Herstellung von Gewebe aus körpereigenen Zellen im Labor, weckt große Hoffnung. Doch wie kann man zum Beispiel lebenden Knochenersatz im Labor so herstellen, dass er individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt und zugleich langfristig haltbar ist und von dem umliegenden natürlichen Gewebe gut angenommen wird?

Das Forschungsteam und RepräsentantInnen der Hochschulen bei der Vertrags-unterzeichnung. (Foto: Lila Hartig)
Das Forschungsteam und RepräsentantInnen der Hochschulen bei der Vertrags-unterzeichnung. (Foto: Lila Hartig)
CANTER
Im neuen Labor des Centrums für Angewandtes Tissue Engineering und Regenerative Medizin (CANTER) begeben sich MedizinerInnen, Natur- und IngenieurwissenschaftlerInnen der Hochschule München und der Kliniken von LMU und TUM gemeinsam auf die Suche nach einer Lösung. Ihr Wissen aus den Bereichen Chirurgie/Regenerative Medizin, Zell- und Mikrobiologie, Bioingenieurwesen, Biophysik und Maschinenbau/Medizintechnik ergänzt sich dabei ideal, um einen raschen Fortschritt in diesem rasant wachsenden Gebiet an der Schnittstelle zwischen Medizin und Ingenieurwissenschaften zu ermöglichen.

Vorteil für NachwuchwissenschaftlerInnen
Auch die Studierenden der drei Hochschulen werden von dem neuen Labor, das sich in den Räumlichkeiten der Hochschule München befindet, profitieren. Studierende aus den ingenieurwissenschaftlich geprägten Bachelor- und Masterstudiengängen der HM, LMU und TU und den Medizinstudiengängen von LMU und TU sollen möglichst frühzeitig im Rahmen von Vorlesungen, in Projekt- und Abschlussarbeiten sowie im Rahmen von kooperativen Promo-tionen an die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich herangeführt werden.

Verantwortliche Ansprechpartner im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind seitens der LMU München Prof. Dr. Matthias Schieker, Prof. Dr. Arndt Schilling auf Seiten der TU München und auf Seiten der Hochschule München Prof. Dr. Alfred Fuchsberger sowie Prof. Dr. Hauke Clausen-Schaumann (Fakultät für Feinwerk- und Mikrotechnik, Physikalische Technik ).

aw

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