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Mehr Platz für Studierende

Die Fassade
Die Fassade

[17|02|2012]

In nur 15 Monaten wurde der Erweiterungsbau an der Dachauer Str. 100a erstellt

Es war eng an der Hochschule München: Zusätzliche Studienplätze für den doppelten Abiturjahrgang 2011/2012 und geburtenstarke Jahrgänge haben das Raumproblem an der Hochschule München in den letzten Jahren noch verstärkt. Um die räumliche Situation zu entschärfen, hat der Freistaat Bayern 2009 nach einem Wettbewerbsverfahren die HCM, eine Tochtergesellschaft der Münchner Grundbesitz Verwaltungs GmbH, mit dem Bau eines Gebäudes für die Hochschule beauftragt.

Am 16. Februar übergab die HCM das Gebäude offiziell an die Hochschule, bzw. den Freistaat, der es vorerst für zwölf Jahre mieten wird. Damit kann die Hochschule München flexibel auf die sich verändernden Studierendenzahlen reagieren. Nun läuft die Einrichtung des Gebäudes auf Hochtouren, damit zum Semesterstart Mitte März alles fertig ist für die neuen Nutzerinnen und Nutzer.

Unverwechselbarer Charakter
Zur Schlüsselübergabe kam auch die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk. Sie lobte das Gebäude an der Dachauer Straße, das einen unverwechselbaren Charakter habe und sich dennoch in die Umgebung einpasse. Es sei sehr sinnvoll, dass sich die Hochschule am Hauptstandort erweitert habe, denn „die Stadt ist sehr interessiert daran, dass die Hochschule München als wichtige Bildungsinstitution im Zentrum der Stadt bleibt“, so Merk.

Johann Spengler von Steidle Architekten, die den Fassadenwettbewerb gewonnen hatten, wies auf die besondere Materialität des Gebäudes hin. Diese sowie die Anordnung der Fenster seien aus der Umgebung heraus entwickelt worden und nehmen z. B. auf das historische Zeughaus in unmittelbarer Nähe Bezug. Dennoch ist das Thema Ziegel bei der Fassadengestaltung neu interpretiert worden und verleiht dem Bau nun ein ganz eigenes Gesicht.

 

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Trambahnhaltestelle
Besonders spannend an dem architektonisch anspruchsvollen Neubau wird zudem die voraussichtlich Ende des Jahres realisierte Trambahnhaltestelle mit Wendeschleife. Sie befindet sich nicht nur auf dem Gelände des neuen Baus, sondern führt unter dem Gebäude durch. Um dies zu realisieren, wurden in einigen Gebäudeteilen Stockwerke ausgespart, die die oberirdische Wendeschleife ermöglichen.

Fundament und Basis
Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler nahm den symbolischen Gebäudeschlüssel von den Investoren über die Imbi (Immobilien Freistaat Bayern) für das Wissenschaftsministerium und übergab ihn an den Nutzer in Person von Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Kortstock. „Das Fundament der Grundlage ist die Basis“, zitierte Zeitler den bekannten Architekten Le Corbusier. Die Basis sei die Entscheidung des Freistaates gewesen, vor allem im doppelten Abiturjahrgang zusätzliche Studienplätze bereitzustellen. Um diese Herausforderung annehmen zu können, bräuchten die Hochschulen und Universitäten natürlich zusätzliche Personal- und Raumressourcen. So stehe denn der symbolische Schlüssel nicht nur für den Neubau, sondern sei ein Schlüssel zu Wissen und Bildung.

Daten und Fakten
Der Erweiterungsbau bietet Platz für ca.2400 Studierende. Dazu stehen folgende Räume zur Verfügung:
  • 8 Seminarräume für je 60 Personen mit ca.80m²
  • 19 Seminarräume für je 80 Personen mit ca. 120m²
  • 1 großer Hörsaal für 145 Personen mit ca. 200m²
  • 9 EDV-Räume für je 30 Personen mit ca. 120m²
  • 2 Konferenzräume
  • 2 Dekanatsräume für insgesamt 6 Arbeitsplätze
  • 35 Büros für insgesamt 57 Arbeitsplätze
  • 5 Besprechungsräume



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Fotos: Lila Hartig und Sven Disser

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