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1000 Bilder sind ein guter Anfang

Die Ausstellung 'Tausend Bilder' kann noch bis 26. Februar besichtigt werden
Die Ausstellung 'Tausend Bilder' kann noch bis 26. Februar besichtigt werden

[23|02|2012]

Design-Studierende blicken in der Ausstellung „Tausend Bilder“ auf ein arbeitsames Semester zurück

Vergangenes Semester fanden sich 20 Studierende der Studienrichtung Kommunikationsdesign zum Illustrationsprojekt „Tausend Bilder“ zusammen. Prof. Thomas Günther gab seinen Studenten den Auftrag, im Laufe des Semesters tausend Bilder anzufertigen. Dabei gab es keine spezielle Fragestellung und keine Form- oder Materialvorgaben.

In der Aufgabenstellung ging es ums Dranbleiben: Dranbleiben am Zeichnen, Fotografieren, Malen, Finden. Die Teilnehmenden sollten lernen, dass in jedem Student und in jeder Studentin ausreichend Ideen vorhanden sind und sie auch ein Feststecken und Nichtweiterkommen überwinden können.

Siebzig Bilder pro Woche und ca. zehn am Tag
Das Projekt stand unter dem Motto: "Work comes out of work", denn "less is more" war schon immer ein Gerücht. Demnach stand den StudentInnen sehr viel Arbeit bevor. Tausend Bilder in einem Semester bedeutet ca. siebzig Bilder pro Woche und ca. zehn am Tag – an jedem Tag. Diese Masse an Bildern war für viele Studierende eine Herausvorderung: „Manche von uns hatten Schwierigkeiten mit dem Stoff, manche mit der Zahl: Vielleicht sind die ersten Bilder noch gut, aber spätestens nach dem dritten braucht man dann eine Idee“ sagte der Student Hendrik Terwort. Die Teilnehmenden stammen zum größten Teil aus den Anfangssemestern und stehen noch am Anfang ihrer schöpferischen Karriere, für viele war es auch das erste größere Studienprojekt. Die Entwürfe sollen als eine Art Perspektivengewinnung für die jungen KünstlerInnen dienen: Die StudentInnen sollen in ihren Versuchen bestärkt werden, wenn auch oft noch nicht das goldene Ei am Ende einer Arbeit steht.

Ausstellung „Tausend Bilder“ im Feierwerk
Die Ergebnisse dieses Semesterprojekts präsentieren die DesignstudentInnen in der Ausstellung „1000 Bilder“ als „Projektion im Raum“ im Farbenladen des Feierwerks, München. Die Werke der 20 StudentInnen sind ganz unterschiedlich: „Es wurden jeweils tausend Bilder gemalt, gezeichnet, gebastelt, gekritzelt, geknipst, gedreht, geklaut, gedruckt, geblasen, gebatzt, gepinselt, geschmiert, ausgespuckt und hingepieselt und hingekotzt, ausgeleckt und hingeschmissen, aus den Abgründen der Seele hinausgeworfen, der Sehnsucht, der Unruhe, der Einsamkeit, der Verzweiflung, dem Wahnsinn, der Wut, der Ehrfurcht, den Träumen, den Zweifeln, dem Schmerz und dem Elend abgerungen, durchnummeriert und zur Seite gelegt" kommentierte die teilnehmende Künstlerin Alexandra Andreasova das Projekt.

Die Junge-Leute-Seite der Süddeutschen Zeitung hat die „Tausend Bilder“ begleitet und passend zum Thema zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter dem Motto „Tausend Worte“ aufgerufen. Als Sieger wurde Armin Wühle aus Ebersberg in der Vernissage zur Ausstellung gekürt.

Ausstellung „Tausend Bilder“
Feierwerk (Hansastrasse 39 – 41, München), 04. - 26. Februar 2012
Geöffnet jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 21 Uhr.

Finissage und Lesung
Anni Otten, Elvira Bernhardt, Janina Totzauer, Hendrik Terwort, Silke Dietrich
Sonntag, 26. Februar 2012, 17 - 21 Uhr
Aktion: Sally Kotter, Regina Sebald
Musik: El Rancho
19.30 Uhr Florian Schenkel macht Inventur

jp

 

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