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Forschungsprojekt STAR

Die Software Open Foam
Die Software Open Foam

[30|07|2012]

Ein Projekt an der Hochschule München beschäftigt sich mit Modellen zur Wärmestrahlung in Reaktoren

Im Mai 2012 bewilligte das Bayerische Wissenschaftsministerium insgesamt über 2,6 Millionen Euro für Forschungsprojekte an der Hochschule München sowie ein kooperatives Graduiertenkolleg zusammen mit der TU München. In den letzten Wochen stellten wir die einzelnen Forschungsvorhaben kurz vor.

 

STAR - Strahlungsaktivierte reaktive Prozesse mit OpenFoam

Im Projekt von Prof. Dr. Alfred Kersch, Fakultär für Feinwerk- und Mikrotechnik, Physikalische Technik, werden für Prozesse in der Herstellung und Verarbeitung von Halbleitermaterialien Modelle zur Wärmestrahlung entwickelt und in die freie Software OpenFoam eingebaut. Ziel des Projekts ist es, mit OpenFoam ein Modell für die Verdampfung von Siliziumcarbid bei strahlungsdominierten Prozessen zu entwickeln.

 

Da in der Herstellung sehr hohe Temperaturen entstehen, lassen sich Modelle zur Wärmestrahlung in Reaktoren nur unzuverlässig entwickeln, da die Temperaturverteilungen im Reaktor nicht mehr genau bekannt sind. Die Wärmestrahlung wird für STAR mit Modellen simuliert und mittels Ray Tracing in OpenFoam implementiert. OpenFoam ermöglicht zudem die Implementierung von chemischen Reaktionen an Oberflächen, was für die Beschreibung der Sublimation erforderlich ist.

 

Im Rahmen des Projekts besteht eine Kooperation mit der Firma Centrotherm thermal solutions, die entsprechende Versuchsreaktoren betreibt und Daten zur Verfügung stellt. Ein weiterer Partner ist der Lehrstuhl von Prof. Dr. Kai-Olaf Hinrichsen von der TU München, da dort im Zusammenhang mit Verfahrenstechnologie eine große Kompetenz im Bereich der Software OpenFoam vorhanden ist.

 

 

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