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5er BMW für Lehre und Forschung

Der neue BMW in der HM Werkstatt
Der neue BMW in der HM Werkstatt

[26|04|2013]

Spezielle Technik ermöglicht neben der Lehre auch die Entwicklung neuer Funktionen

Für Lehre und Forschung stellt der Autohersteller BMW der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik einen eigens umgebauten Wagen zur Verfügung. An diesem können Studierende zukünftig lernen und Projekte durchführen. BMW-Werksleiter Hermann Bohrer übergab das Fahrzeug an die Fakultät. Schon jetzt ist die Zusammenarbeit zwischen BMW und der Hochschule vielfältig. Beispielsweise schreiben jährlich allein 80 bis 100 Studierende der Fahrzeugtechnik ihre Abschlussarbeit bei BMW.

 

Modernste Technik weiter entwickeln
Das aktuelle Modell der 5er Baureihe ist mit sogenannten Fahrerassistenzsystemen ausgestattet. Damit kann das Fahrzeug z. B. automatisch einparken, Verkehrszeichen erkennen und darauf reagieren oder auf der Autobahn den Mindestabstand zum Vorderwagen automatisch regulieren. Somit können Studierende den aktuellen Stand auf diesem sehr zukunftsträchtigen Entwicklungsgebiet kennen lernen.

 

Schlüsselübergabe: Prof. Krug, BMW-Werksleiter Bohrer und Dekan Klippel (v. l.)
Schlüsselübergabe: Prof. Krug, BMW-Werksleiter Bohrer und Dekan Klippel (v. l.)
Die Elektronik im Fahrzeug ist über mehrere Bussysteme miteinander vernetzt. BMW hat die Möglichkeit geschaffen, die Daten auf den Bussystemen während des Betriebs mitlesen zu können. Damit kann ein weiteres Lehrgebiet – verteilte Funktionen im Fahrzeug – anhand des Versuchsträgers gezeigt und getestet werden.

 

Das Mitlesen der Nachrichten auf einem Bussystem erlaubt auch die Entwicklung neuer Funktionen, da praktisch alle Sensorwerte des Fahrzeugs zur Verfügung stehen. Konkret geschieht dies schon in einer Projektarbeit im Masterstudiengang der Fakultät: Über eine intelligente Verknüpfung der Sensorwerte soll die Anzeige der Einparkhilfe auch auf die Seitenbereiche ausgeweitet werden. Somit wären Schäden an der Seite des Fahrzeuges, z. B. durch zu starkes Einlenken, zu vermeiden. In Zukunft sollen auch Drittmittelprojekte im Bereich Fahrerassistenz durchgeführt werden.

 

Markus Krug / ck

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