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Raus aus dem Keller!

Mit dem Liegefahrrad
Mit dem Liegefahrrad "schweißfrei zur Arbeit"

[29|06|2013]

Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik präsentierte Semesterprojekte

Bei der Projekt-EXPO 2013 stellten die Studierenden des achten Semesters ihre selbst entwickelten Prototypen und Versuche im Foyer des Roten Würfels vor. „Wir wollten einfach mal raus aus dem Keller“, sagte Prof. Dr. Christoph Maurer, Organisator der Präsentation. „Die Projekte der Studierenden sind viel zu spannend, um sie nur in den Werkstätten stehen zu lassen.“

 

Der Beach Wheelchair erleichtert RollstuhlfahrerInnen den Besuch am Strand
Der Beach Wheelchair erleichtert RollstuhlfahrerInnen den Besuch am Strand
Ausprobieren ausdrücklich erwünscht
Nicht nur Prototypen, sondern auch Versuche waren bei der Projekt-EXPO ausgestellt. Eine Projektgruppe widmete sich der Frage, warum bestimmte Eckventile immer wieder brechen. „Die untersuchten Ventile befinden sich in fast jedem Waschbecken. Das sind tickende Zeitbomben“, erklärte Julia Stefan. In einem Langzeitversuch setzten sie und ihr Team die Bauteile über drei Wochen unterschiedlichen Belastungen aus. „Ziel war es, möglichst viele Schadensfälle zu produzieren. Leider ist am Ende kein einziges Ventil gebrochen“, resümierte Stefan.

 

Zu laut zum Ausprobieren: Der Fräsroboter
Zu laut zum Ausprobieren: Der Fräsroboter
Ein paar Stände weiter wurde der Projekttitel „Step it your way“ sogleich in die Tat umgesetzt: Interessentin Madgalena Durst schnappte sich kurzerhand das Fahrzeug „Stepster“, stieg auf die von einem Stepp-Trainingsgerät abmontierten Pedale und fuhr los. „Man kommt gut vorwärts und braucht kaum Zeit, um sich an die neuen Bewegungen zu gewöhnen“, so ihr Fazit nach einigen Testrunden. „Es ist toll, dass wir so viel allein bauen durften“, fand Dominik Efif, einer der Entwickler des „Stepster“.

 

Einige Objekte wie der Fräsroboter, der an einer Linie entlang fährt und Autoscheiben beinahe selbstständig ausfräsen kann, konnten nicht in Aktion vorgeführt werden. „Das wäre einfach zu laut“, sagte Student Christoph Perzlmaier entschuldigend. Dafür zeigte ein Video die Fräskünste des Roboters, natürlich ohne Ton.

 

Herzblut und Engagement
Trennen können sich die meisten Studierenden nur schwer von ihren Projekten. Die meisten haben ein bis zwei Semester an ihren Prototypen und Versuchen gearbeitet, jede Menge Zeit, Geduld und Energie in die Entwicklung investiert. Das Projektteam „Schweißfrei zur Arbeit“ hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Unternehmenspartner von ihrem Konzept zu überzeugen oder sogar selbst ein Unternehmen zu gründen. Die meisten anderen Teams setzen ihre Hoffnungen auf ihre NachfolgerInnen, damit ihre Prototypen und Versuche von anderen Studierenden weiterentwickelt werden.

 

kl

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