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Parabolantennen mit Meerblick

Zukunft im E-Bau: Der Blick aufs Meer inklusive
Zukunft im E-Bau: Der Blick aufs Meer inklusive

[24|07|2013]

Kunst am Bau: Zwei neue Kunstwerke für den E-Bau der Hochschule München ausgewählt

Im und am E-Bau der Hochschule sollen sie stehen – zwei neue Kunstwerke, die als „Kunst am Bau“ ausgewählt wurden. Immer wenn die öffentliche Hand baut, wird ein kleiner Teil der Bausumme in Kunst investiert. Der so genannte E-Bau wurde vor einigen Jahren aufwendig saniert, die Kunst stand noch aus. Mittwoch kürte die Jury aus zwölf Entwürfen zwei Sieger-Projekte: Als Kunstwerk für den Außenbereich konnte Alexander Laners Entwurf von vier stilisierten Parabolantennen überzeugen.

 

Bewegliche Parabolantennen blicken auf den Platz zwischen B- und E-Bau
Bewegliche Parabolantennen blicken auf den Platz zwischen B- und E-Bau
Die 400 Kilogramm schweren Stahlgitterkonstruktionen sollen auf den Platz zwischen E- und B-Gebäude blicken und den Eindruck erwecken, durch Kopfbewegungen und eine Art Nicken miteinander zu kommunizieren. Die vier bis sechs Meter hohen Antennen bewegen sich durch den Antrieb von Elektromotoren. Der Entwurf setzte sich unter anderem gegen eine rot lackierte Achterbahn-Attrappe durch, die über den Hof hätte führen sollen.

 

Im Innenbereich fiel die Wahl der Jury auf den Entwurf „SEI DA-ZEIT“ der HM-Absolventin Leonie Felle. Mit einem riesigen Meerblick-Wandbild soll ein Gang im Erdgeschoss zu einem Ort der Besinnung und Entschleunigung werden. Da der Flur keine Fenster hat, wird der Blick der BetrachterInnen wie durch ein Fenster auf das Meer gelenkt. Die Preisträgerin studierte Fotodesign an der staatlichen Fotoakademie, die 2003 in die Fakultät für Design der Hochschule integriert wurde.

 

kl

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