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Vernetzte Forschung

Matthias Spott Geschäftsführer IABG, Prof. Michael Kortstock, Thomas Müller, Standortleiter Astrium/EADS Ottobrunn, Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Mirko Hornung, Vorstand Wissenschaft und Technik Bauhaus Luftfahrt. (v.l.n.r.)
Matthias Spott Geschäftsführer IABG, Prof. Michael Kortstock, Thomas Müller, Standortleiter Astrium/EADS Ottobrunn, Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Mirko Hornung, Vorstand Wissenschaft und Technik Bauhaus Luftfahrt. (v.l.n.r.)

[29|07|2013]

Aus BICAS wird Ludwig Bölkow Campus - Kooperation aus Wissenschaft und Industrie erhält neuen Namen

Der Innovationscampus in Ottobrunn/Taufkirchen, bisher unter dem Arbeitstitel Bavarian International Campus Aerospace and Security (BICAS) bekannt, erhielt im Juli vom Bayerischen Wirtschaftsministerium eine Förderung in Höhe von fast 11 Millionen Euro für die ersten drei Forschungsprojekte. Auch die Hochschule München ist an dem kooperativen Campus beteiligt. Unterstützt wird dieses Projekt auch durch das Bayerische Wissenschaftsministerium. Darüber hinaus bekam BICAS einen neuen Namen: Er heißt ab sofort „Ludwig Bölkow Campus“.

 

Im Rahmen der Veranstaltung betonte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch, dass der Ludwig Bölkow Campus als Modell beispielhaft für eine moderne Wissenschaftspolitik in Bayern stehe: „Er überschreitet die Grenzen von Hochschulen und Hochschularten. Er verbindet die Hochschulforschung mit außeruniversitärer Forschung. Er bezieht die Lehre ein – mit attraktiven neuen Ausbildungsangeboten. Und er vernetzt in idealer Weise Wissenschaft und Wirtschaft.“

 

Die Forschungsprojekte im Überblick
Ein Schwerpunkt der geförderten Projekte liegt in der Erforschung umweltverträglicher Technologien für die Luftfahrt der Zukunft: Das Projekt „PowerLab“ widmet sich dem elektrischen Fliegen. Im Labor testen Experten hybride und vollelektrische Antriebe für Luftfahrzeuge, die Konfiguration von Energiesystemen sowie die Zertifizierbarkeit von Prototypen. Forscher im Projekt „EUROPAS“ entwickeln elektrisch angetriebene unbemannte Aufklärungsflugzeuge für zivile Einsätze. Ingenieure prüfen dabei nicht nur den Antrieb, sondern auch die Auslegung von, für den allgemeinen Luftverkehr zulassungsfähigen, Flugreglern und den vollelektronischen Datenlink.

 

Im Projekt „AlgenFlugKraft“ beschäftigt sich der Forschungsschwerpunkt mit der industriellen Nutzung von Biokerosin. Als Basis zur Gewinnung von Biokraftstoff dienen dabei Mikroalgen. Sie sind aufgrund ihres höheren Biomasseertrags im Vergleich zu Landpflanzen effizienter, stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und erzeugen zudem keine Abfallstoffe. Im Rahmen dieses Vorhabens plant die TU München gemeinsam mit EADS den Bau eines „Algentechnikums“ – ein Spezialgebäude für die Gewinnung von Biokerosin aus Algen.

 

EADS/dt

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