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Schluss mit Auffahrunfällen!

Bisher zeigen Bremslichter nur an, dass gebremst wird - nicht, wie stark die Bremsung erfolgt (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
Bisher zeigen Bremslichter nur an, dass gebremst wird - nicht, wie stark die Bremsung erfolgt (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

[10|01|2014]

HM-Studierende entwickeln neuartiges Bremslicht, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen

Sechs Studierende der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen entwickelten im Rahmen eines Hochschulprojektes ein neuartiges Bremslichtsystem. Dieses soll die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, indem es dazu beiträgt, Auffahrunfälle zu vermeiden. Der Unfallforschung des ADAC zufolge sind Auffahrunfälle die zweithäufigste Unfallart. Ein Grund dafür: Fast jeder Automobilhersteller nutzt ein eigenes Bremslichtdesign, das nur zwei Zustände der Rückleuchte zulässt, nämlich "leuchten" oder "nicht leuchten". Eine weitere Abstufung, wodurch die Intensität des Bremsvorgangs zu erkennen wäre, ist nicht vorhanden. Daher ist es für die meisten VerkehrsteilnehmerInnen nicht möglich, zwischen einer schwachen, mittleren und einer starken Bremsung zu unterscheiden.

Diese Problematik nahmen die Studierenden zum Anlass, ein neues Bremslicht zu entwickeln. VerkehrsteilnehmerInnen sollen die Bremsstärke des vor ihnen fahrenden PKWs ohne Vorkenntnisse klar einschätzen können. Die Studierenden entwickelten dabei eine rein mechanische sowie eine widerstandsgesteuerte Lösung. Je stärker gebremst wird, desto mehr LED’s leuchten bei beiden Lösungen stufenweise auf. Das innovative Bremslicht, das zusätzlich zum gewöhnlichen Bremslicht im Rücklicht verbaut ist, wurde bisher in vertikaler und horizontaler Ausführung umgesetzt. Durch das schrittweise Anzeigen der Bremsstärke sollen möglichst viele Auffahrunfälle verhindert werden.

Die Funktionsweise des Bremspedals
Die Funktionsweise des Bremspedals











Schuwerk / kl

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